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Immer mehr Zahnärzte arbeiten als Angestellte Juni 7, 2009

Posted by toebi in Zahnmedizin.
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Trend zur Gemeinschaftspraxis hält an – so die KZBV

Die Zahl der Zahnärzte, die nicht in eigener Niederlassung, sondern als Angestellte in Praxen arbeiten, ist zwischen dem dritten Quartal 2007 und dem dritten Quartal 2008 von 1.559 auf 2.884 geklettert – ein Anstieg um fast 85 Prozent. Hohe Investitionskosten der Praxisgründung und die Arbeit in Anstellung als attraktive Alternative – laut KZBV-Vorstand die Hauptgründe, warum viele junge Zahnärzte und vor allem Zahnärztinnen sich gegen die eigene Praxis entscheiden. Mit dem VÄndG seien Anstellungsverhältnisse einfacher geworden, und viele Berufseinsteiger beziehungsweise Praxen nutzten diesen Weg. Aus Sicht der KZBV sollte man die Entwicklung allerdings sorgfältig beobachten: Zwar sei der Trend zu größeren Praxiseinheiten sinnvoll, berge aber das Risiko, dass die freiberuflich geprägte Praxis unter die Räder kommt.

Versorgungsstrukturen mit angestellten Zahnärzten könnten eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung, wie sie heute existiert, nicht sichern. Dafür stehe nach wie vor der freie Beruf des selbstständigen Zahnarztes. Der Trend zu Anstellung ist laut KZBV eingebettet in eine generelle langfristige Entwicklung. Zahl und Größe der Gemeinschaftspraxen mit mehreren Inhabern nehmen danach stetig zu. Ihr Anteil von 7,5 Prozent in 1991 stieg 2007 bereits auf 19 Prozent – laut KZBV auch eine Reaktion auf den wachsenden Kostendruck und die Unsicherheit im Gesundheitswesen. Die Zahlen weist das aktuelle Jahrbuch 2008 der KZBV aus, das die statistischen Basisdaten und Trends zur vertragszahnärztlichen Versorgung in Deutschland dokumentiert.

Kommentare»

1. Zahnärzte streben nach Angestelltenverhältnis - Juni 7, 2009

[...] Angst vor der Selbständigkeit oder Dank für das lukrative Angestelltenverhältnis? Eines ist sicher, die Zahnärzte, die in einem Angestelltenverhältnis arbeiten, sind von dem dritten Quartal 2007 auf das dritte Quartal 2008 von 1559 auf 2884 gestiegen. Das ist ein Plus von knapp 85 Prozent. (mehr bei Dentjournal) [...]


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