DGI begrüßt Positionierung beim Deutschen Zahnärztetag: Master of Science als Ergänzung des Generalisten bestätigt November 11, 2009
Posted by toebi in Uncategorized.Tags: Deutschen Zahnärztetag, Master of Science
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Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie / DGI hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass sich sowohl Bundeszahnärztekammer als auch DGZMK zu qualitätsorientierter postgraduate-Master-Ausbildung durch wissenschaftliche Fachgesellschaften ausgesprochen haben. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz aus Anlass des Deutschen Zahnärztetages am 6. November in München wies BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel zwar darauf hin, dass die Gesamtzahl der Zahnärzte mit Master-Abschluß eine sehr geringe sei – er betonte bei seiner Priorisierung gut ausgebildeter und „starker Generalisten“ allerdings auch die ergänzenden Möglichkeiten der Kollegen mit postgradualem Master-Abschluß. Dezidiert sprach sich Dr. Engel unter dem Begriff „Masteritis“ gegen Angebote aus, die nicht aus dem Fach kommen und vom Markt der Titel profitieren wollten, sie seien „der pure Kommerz“, oft stecke nicht drin in der Praxis, was draußen auf dem Schild stehe. Qualitätssicherung für den Master-Abschluß sei nur durch Schulung an solchen Hochschulen gegeben, die Zahnmedizin auch als Ausbildungsfachgebiet anbieten.
Dass die Hochschulen in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften bereitwillig Masterfortbildung anbieten, läge nicht, wie oft diskutiert, an der damit verbundenen Einnahmequelle für die notorisch unterfinanzierten Universitäten, betonte DGZMK-Präsident Prof. Dr. Thomas Hoffmann, zugleich zuständig für den postgraduate-Master der DGP in Zusammenarbeit mit der Dresden International University. Master-Angebote seien unter anderem durch notwendiges zusätzliches Personal sehr kostenintensiv, es gebe daher nur geringen finanziellen Überschuss – dieser käme einerseits der Hochschule und andererseits durch Serviceleistungen den Mitgliedern der veranstaltenden wissenschaftlichen Fachgesellschaft zugute, reiche aber in keinem Falle auch noch annähernd, um die Löcher der Etats für Forschung und Lehre auszugleichen.
MSc als perfekte Partner für die Generalisten
„Wir sind erfreut, dass der Einsatz wissenschaftlicher Fachgesellschaften wie der DGI für die Ausrichtung eines fachspezifischen postgraduate-
Konsequente Fortsetzung der Curricula
Dass auch Kammern curriculäre Intensivfortbildung anbieten, zeige, dass auch die Standespolitik die Notwendigkeit von Spezialisierungen erkannt habe: „Der Master of Science ist schlicht die konsequente Fortsetzung der curriculären Fortbildung, die heute oft zum fachlichen Einstieg in ein Thema genutzt wird. Er ist die zeitgemäße Highlevel-Antwort auf die komplexer werdenden Herausforderungen durch demografische Entwicklung und multimorbide Patientengruppen. Wie wir bei den erfolgreichen DGI-Master-of-Science-Absolventen sehen, hat die Praxis bereits verstanden, was manchem Standespolitiker noch Mühe macht: Durch Kooperationen wird das Leistungsspektrum des Generalisten erheblich erweitert und zugleich in fachlicher Qualität gesichert. Es ist eine neue Struktur der zahnmedizinischen Versorgung, die sich derzeit entwickelt, daher können wir es nur begrüßen, wenn Bundeszahnärztekammer und DGZMK die Weiterentwickliung der Zahnheilkunde nicht nur in fachlicher, sondern auch in versorgungspolitischer Hinsicht aktiv mitgestalten.“
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