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Von der 3D-Kiefergelenksvermessung über die 3D-Implantat-Planungssoftware bis hin zur CAD/CAM-Prothetik: Der komplette digitale Workflow ist erstmals Wirklichkeit Januar 25, 2012

Posted by toebi in Aktuelles.
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Vorteile, auf die man zukünftig nicht mehr verzichten sollte An erster Stelle steht der Effizienzgewinn. Durch die Abstimmung von Hard- und Software-Komponenten und „einfachen Klicks“ verschlankt und beschleunigt sich der digitale Prozess. Es wird eine höhere Sicherheit und Ergebnisgenauigkeit erzielt. Sowohl die Praxis als auch das Labor erfahren einen Imagegewinn.

Nur mit Schütz Dental, Rosbach, beginnt der komplette abgestimmte digitale Ablauf bereits bei der Kiefergelenksvermessung und endet im Labor, wenn dort per CAD/CAM die Restauration hergestellt wird. Die effiziente Arbeitskette schließt die Datenintegration vom dreidimensionalen Röntgen sowie dem oralen Abform-Scan ein und beinhaltet auch die Navigations-Software für die Implantologie und Implantatprothetik.

Schütz Dental hat die entsprechenden Software-Komponenten und Geräte aus eigenem Haus und von Partnerunternehmen aufeinander abgestimmt. Offene Schnittstellen ermöglichen den Daten-Im- und  Export.

Komponente 1: Die digitale 3D-Kieferrelationsbestimmung
Die Wiederherstellung der Funktion und patientengerechte Bisseinstellung stehen an erster Stelle, soll die Versorgung dauerhaft haltbar sein. Deshalb kommt, für größere Restaurationen oder bei abradiertem Gebiss, der dreidimensionalen Bewegungsanalyse des Kiefers eine wachsende Bedeutung zu (Abb. 1). Mit dem bei Schütz Dental erhältlichen „zebris“-Messsystem werden alle Freiheitsgrade des Unterkiefers erfasst. Dies mündet in die Bestimmung der idealen neuromuskulären zentrischen Unterkieferposition, gegebenenfalls einschließlich errechneter vertikaler Bisshöhe. Die in der Zahnarztpraxis gewonnenen Daten sind mit der „TizianTM Creativ RT“-Software und dem TizianTM CAM-Frässystem von Schütz Dental kompatibel.

Komponente 2: 3D-Röntgen und virtuelle Implantation
Steht ein implantologischer Eingriff an, können DICOM-Daten aus der Computer- und Volumentomographie ebenfalls in die TizianTM Creativ RT-Software eingelesen werden. Zur Analyse der 3D-Röntgenbilder und Festlegung der virtuellen Implantatpositionen dient die Navigatons-Software „ImplaTM 3D“ von Schütz Dental (Abb. 2). Das Programm läuft auf einem Laptop, so kann das zahnärztlich-zahnärztlich-zahntechnische Planungsgespräch ortsunabhängig durchgeführt werden.

Komponente 3: Der zahntechnische Service vor der Chirurgie
Die Wertschöpfungskette setzt sich im Labor fort: Anhand der Daten fertigt der Techniker die Bohrschablone und in gleicher Weise entsteht das Provisorium im Labor. Der In-house-Prozess erlaubt die zeitnahe Realisierung und enge Abstimmung mit dem Zahnarzt.

Komponente 4: Der Insertionstermin
In der Implantations-Software sind mit rund sechzig Systemen alle gängigen Formen berücksichtigt. Auf seine Implantat-Wahl abgestimmt erhält der Zahnarzt die vom Labor gefertigte Bohrschablone zum Insertionstermin, der Kunststoff ist autoklavierbar. Verwendet der Behandler das Implantatsystem „ImplaTM“ von Schütz Dental, stehen ihm gleichzeitig die benötigten Chirurgie- und Eindrehwerkzeuge einschließlich Zubehör sowie Abformkomponenten und Gingivaformer beziehungsweise Einheilkappen zur Verfügung.

Mit „Cadent iTeroTM“ ist bereits der erste Intraoral-Scanner mit der TizianTM Creativ RT-Software direkt vernetzt: Die Bildinformationen werden „einfach“ über einen Button importiert. Darüber hinaus sind die meisten Daten von anderen Scannern mit offener Schnittstelle einlesbar. Alternativ kann konventionell abgeformt und das Päckchen wie üblich dem Labor übergeben werden. Seinen Patiententermin schließt der Zahnarzt mit Eingliederung des laborgefertigten Provisoriums ab.

Komponente 5: Die Herstellung der Prothetik im Labor
Im Labor laufen alle Daten zusammen. War ein Zwischenschritt oder der ganze Ablauf bis hierhin nicht digital, stellt man das Meistermodell, das Gegenkiefermodell oder den Quetschbiss in den „TizianTM Scanner“; die PC-Arbeit nimmt dann hier ihren Anfang. Der Techniker konstruiert seine Prothetik am Bildschirm und schickt die Daten an sein Labor-Fräsgerät. Die CAM-Software wie auch die Fräswerkzeuge und Zirkondioxid-Rohlinge sind für den umfassenden “Complete Digital Workflow” systemabgestimmt.

Als Herzstück der lückenlosen computerunterstützten Verarbeitungskette stehen die Fräsmaschinen-Ausführungen „TizianTM Cut“, „TizianTM Cut eco plus“ sowie das Fünf-Achs-Gerät „TizianTM Cut 5“ (Abb. 3) zur Verfügung. Bei letzterem, einem Tischgerät, endet der Fräsauftrag nicht beim Zirkondioxid-Gerüst oder der monolithischen Versorgung, sondern die konstruktive Auslegung reicht bis hin zum Abutment.

Aus der hochtransluzenten Variante der TizianTM Translucent-Rohlinge lassen sich mit Hilfe des Tanaka „Z•EPTM Systems“ ästhetische monolithische Restaurationen für den Front- und Seitenzahnbereich filigran und substanzschonend herstellen (Abb. 4). Die hierzu benötigten Malfarben, Pinsel und Polierer sind ebenfalls bei Schütz Dental erhältlich. Für Techniker, die ihre Restauration mit anderen Verarbeitungstechniken fertig stellen wollen, runden TizianTM-Verblendkeramiken das durchgängige Verarbeitungssystem ab.

Wer seine eigene Verarbeitungskette mit individuellen Geräte- und Material-Konfigurationen schaffen will, erreicht auch dies mit Komponenten von Schütz Dental. Für die Unabhängigkeit sorgen die offenen Schnittstellen. Für Vorabinformationen zum umfassenden digitalen Workflow klickt man auf: http://goo.gl/jqPFg . Infos zu Kursterminen sind unter +49 (0) 6003-814-0 erhältlich.

Kommentare»

1. Biss zum Abdruck ist passé – dank einer beeindruckenden Erfindung » Land der Erfinder - Das Blogzine über Erfindungen, Ideen und Innovationen aus Österreich - Februar 7, 2012

[...] „Embedded 3D Vision“ des Austrian Insitute of Technology, kurz AIT, einen oralen 3D Scanner entwickelt. Klingt nicht beeindruckend? Ist es aber mit Sicherheit [...]


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