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Freier Verband young dentistischer Zahnärzte Juni 30, 2007

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Man lässt es krachen: der Angriff erfolgte Frontal – frei nach der preussischen Schlachtordnung: nicht Kleckern, Klotzen!

Die dentalen Medien werden zugespammt mit einer Propagandawelle von FVDZ/APW und DGZMK: was sind wir nicht alle young?

„Vielversprechend scheint eine gemeinsame Initiative von APW und Freiem Verband zu sein. In einem speziellem Programm für junge Zahnärzte, „Young Dentists“, sollen alle Fragen des Praxismanagements und einer sehr praktisch orientierten Fortbildung gebündelt und angeboten werden, um den veränderten Bedingungen in der Berufausübung gerecht zu werden“
 

Die Domain hat man sich auch gleich gesichert-grabbt..

Dumm ist nur, dass es die Young Dentists schon länger gibt und es kann wohl kaum glaubhaft behauptet werden, man wisse davon nichts. Na ist man denn nun young oder wie war das mit dieser „gewissen“ Krankheit – Alz…

Da kann man das schonmal mit dem „Young“ durcheinanderbringen.

Dass die Young Dentists gar nicht so begeistert sind, versteht sich von selber, wie hier zu lesen ist:

Zahnärztekammer Berlin baut Seele und Zähne weiter Aus Juni 28, 2007

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Berliner Projekt Psychosomatik: Zahnärztekammer Berlin baut Seele und Zähne weiter Aus

Nach Etablierung der in Fachkreisen als vorbildlich bezeichneten, gemeinsam mit der Psychotherapeutenkammer Berlin geführten und in Kooperation mit der KZV Berlin laufenden Patientenberatungsstelle „Seele und Zähne“ haben die beiden Kammern nun auch die nächsten Schritte ihrer professionsübergreifenden Zusammenarbeit vorgestellt.  Im Zentrum der Maßnahmen steht das erste von Zahnärztekammer und Psychotherapeutenkammer gemeinsam geleitete „Curriculum Psychosomatik“, das im Herbst 2008 am Berliner Philipp Pfaff Institut starten wird. Das von einer interdisziplinär besetzten Vorbereitungsgruppe entwickelte Fachprogramm ist einerseits in enger Anlehnung an das APW – Curriculum entwickelt worden und mit der DGZMK abgestimmt. Das Curriculum wird andererseits mit zwei Besonderheiten aufwarten können, welche die praxisnahe Umsetzung erleichtern: Zu nennen sind die inzwischen vielschichtigen praktischen Erfahrungen aus der aktiven Patientenberatung, die in das Curriculum-Konzept eingeflossen sind und daher erprobte Vorgehensweisen vorstellen. Die zweite Besonderheit: Die Fortbildung ist für beide Berufe offen und so angelegt, dass neben praxisrelevanten Aspekten aus dem jeweils eigenen Fach außerdem gegenseitig und direkt von der speziellen Expertise des anderen Gebietes profitiert werden kann. Zudem führt die gemeinsame Fortbildung zu einem besseren Verständnis für die Vorgehensweise der jeweils anderen Profession, was die angestrebte Vernetzung erleichtern wird.  Bei der jüngsten Zusammenkunft der „Steuerungsgruppe Seele und Zähne“ am 30. Mai 2007 haben die beiden Präsidenten Dr. Wolfgang Schmiedel/ZÄK und Michael Krenz/PTK einige qualitätsfördernde Maßnahmen beschlossen. Als erstes steht ein Erfahrungsaustausch und eine Zwischenbilanz aller in der praktischen Patientenberatung aktiven Zahnärzte und Psychotherapeuten an. Die Ergebnisse fließen nicht nur in das Curriculum mit ein, sondern legen auch den Sockel für die vorbereitete wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des kostenfreien Angebotes für die Patienten in Berlin. Diese soll evaluieren, ob das Ziel des Projektes tatsächlich erreicht wird, wie es sich den Initiatoren bisher – auf Erfahrungswerten begründet – als erfolgreich darstellt. Neben der qualitativen Verbesserung der Versorgung der Patienten ist vor allem die Unterstützung der Niedergelassenen in beiden Berufen zentrales Anliegen des Berliner Projektes. Einerseits werden Psychotherapeuten dafür sensibilisiert, bei manchen Stress-Symptomen ihrer Patienten auf zahnmedizinische Komponenten zu achten und Patienten an die klärende Beratungsstelle zu verweisen – andererseits lernen Zahnärzte praktikable Verfahren für die Behandlung somatoformer Störungen in ihrer Praxis und die Befähigung zur Entscheidung, wann professionelle Unterstützung durch entsprechend geschulte Psychotherapeuten angezeigt ist; auch in diesem Fall führt der Weg über die „Seele und Zähne“ – Beratungsstelle. Der Wortstamm „Psycho“ wurde, vielfachen Empfehlungen zufolge, im Namen der Patientenberatungsstelle bewusst nicht aufgenommen, um keine Abwehrhaltung aufzubauen. Die parallel von Zahnärzten und Psychotherapeuten geführte Beratung gibt den Patienten die Chance, auch andere als bisher geglaubte Ursachen bei ihren zahnmedizinischen Problemen zu erkennen und damit einen ersten Schritt aus dem Kreislauf der Belastungen zu gehen. Zur Vorbereitung erhalten sie oft schon in der Praxis ihres Behandlers die – vermutlich erste bundesweit vorliegende – Patienteninformation zum Thema „Seele und Zähne“, die zwischenzeitlich auch von anderen Patientenberatungsstellen in Deutschland abgefordert wurde (Musteranforderung über die Pressestelle der Zahnärztekammer Berlin unter info at zahndienst.de bzw. Telefax: 030 / 30824683). Der Ratgeber wurde von Zahnärzten und Psychotherapeuten gemeinsam entwickelt und eignet sich sehr gut als einsteigende Gesprächsgrundlage zwischen Zahnarzt/Psychotherapeut und Patient. Dr. Wolfgang Schmiedel: „In Berlin hat sich zu diesem Thema sehr viel bewegt, wir bauen dieses Projekt mit qualitätssichernden Maßnahmen deshalb kontinuierlich aus.“

Internet: http://www.zaek-berlin.de

Quelle: basic dent

Drei Jahre Kampf für Kieferorthopädie und Patientenrechte: Juni 28, 2007

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Drei Jahre Kampf für Kieferorthopädie und Patientenrechte:BDK informiert über Zwischenergebnis Am Mittwoch, 27. Juni 2007, wurde durch das Bundessozialgericht in Kassel eine Entscheidung zur Auseinandersetzung der Kieferorthopäden mit den Krankenkassen getroffen.Damit gelangt der Konflikt, der bereits seit 4 Jahren schwelt, auf eine weitere Ebene: Im Jahre 2003 wurden im Rahmen der damaligen Gesundheitsreform Entwürfe der für das Folgejahr geplanten gesetzlichen Änderungen bekannt. Dr. Gundi Mindermann, 1. Bundesvorsitzende des BDK: „Bereits in dieser Phase wiesen die Fachzahnärzte für Kieferorthopädie darauf hin, dass die Änderungen handwerklich schlecht gemacht seien. Eine freiberufliche Praxisführung unter diesen Bedingungen sei nicht mehr möglich, und die Arbeitsmöglichkeiten würden in eine staatlich verordnete Bahn gelenkt. Um den Standard der Behandlung in Deutschland zu erhalten, den Versicherten ein Wahlrecht über die von ihnen gewünschten Leistungen zuzugestehen und um die Freiberuflichkeit zu stützen, haben im Jahr 2004 eine große Anzahl von Fachzahnärzten für Kieferorthopädie ein politisches Zeichen gesetzt und ihre Kassenverträge gekündigt und die Zulassungen zur gemeinschaftlichen Abrechnung an die KZV zurückgegeben.“ In Niedersachsen waren dies 72 Kieferorthopäden, ein Drittel aller Fachzahnärzte im Land. Ihr gemeinsames Ziel war es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Praxen zu verbessern, die Versorgung der Versicherten auf hohem Qualitätsniveau zu gewährleisten und die Wahlmöglichkeit des Umfanges der Behandlung für alle Versicherten auch in der GKV zu öffnen. Die Behandlung der Patienten erfolgte auf der Basis von Kostenerstattung, der sich die Kassen verweigerten. Die Kieferorthopäden und häufig auch die Patienten verklagten hiernach die Kassen auf Freigabe der Behandlungen für die Kinder. „Es hat zu diesem Thema bereits viele Urteile gegeben, und gestern wurde in Kassel ein weiteres Urteil gesprochen“, so Dr. Mindermann. „In der Sitzung des Bundessozialgerichtes wurde verdeutlicht, dass die Voraussetzungen für die künftige Vergütung von medizinischen Behandlungen bei Systemaussteigern nach den Bestimmungen zur Kostenerstattung nach § 13. 3 SGB V zu regeln sei. Hierzu bedürfe es jedoch eines Systemversagens in der medizinischen Versorgung. Die Hürden für einen Systemausstieg wurden damit höher gelegt. Zusätzlich wird künftig eine Unterversorgung festgestellt werden müssen. Die Kieferorthopäden warten die Urteilsbegründung ab und werden dann über eine Fortführung des Rechtsstreites beraten. Die Auswirkungen der Nichterstattung der Behandlungskosten für die jetzt in Behandlung befindlichen sog. Neufälle wird noch juristisch bewertet und das weitere Vorgehen darauf abgestimmt.“  Die Entwicklung im RückblickIm Jahre 2003 ließen sich nicht nur die geplanten Änderungen zur damaligen Gesundheitsreform erkennen, sondern es wurde auch der Entwurf einer Umrelationierung der gesetzlichen Gebührenordnung erarbeitet. Ziel war es, den präventiven Charakter der Zahnheilkunde zu stärken. Dr. Mindermann: „Die Idee war gut und richtig – im Bereich der Kieferorthopädie ist sie aber misslungen. Die Fachzahnärzte für Kieferorthopädie haben zu der Neustrukturierung deutliche Stellung bezogen. Das Ziel, den Versicherten eine präventions- und qualitätsorientierte Kieferorthopädie zur Verfügung stellen zu können, wurde nicht erreicht.“Nach der Rückgabe der Zulassung nahm die Auseinandersetzung im Bereich der Kieferorthopädie mit den Krankenkassen „schnell absurde Züge an. Die Krankenkassen empfanden die Vertragskündigungen der Ärzte als Angriff auf ihre Machtbasis. Zunächst versuchten sie, in großer Anzahl Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland anzuwerben, um die ihnen abtrünnig gewordenen Kieferorthopäden zu ersetzen. Jedoch nahezu niemand wollte in Deutschland unter den neuen Bedingungen arbeiten. Ganze 2 Fachzahnärzte konnten für das ganze Land gewonnen werden, von denen einer nach Kenntnis der Verhältnisse seine Stelle wieder kündigte und in die Schweiz ging. Zahnärztliche Praxen, die noch Kapazitäten frei hatten und ‚kooperationswillig’ waren, wurden von den Krankenkassen plötzlich zu qualifizierten Behandlern ‚befördert’ und mit vertraglichen Besserstellungen gelockt. Am härtesten traf es jedoch die Patienten: Sie wurden massiv von ihren Krankenkassen aufgefordert, den Behandler zu wechseln. Doch alle diese Aktionen blieben erfolglos. Im Gegenteil. Die Patienteneltern gingen für ‚ihren’ Kieferorthopäden und ihre Kieferorthopädin auf die Straße.“ Die Ärzte mit zurückgegebenen Kassenverträgen wurden durch einen Erlass der damaligen Gesundheitsministerin dazu verurteilt, alle Patienten zum 1.0-fachen GOZ Satz zu behandeln. Dr. Mindermann: „Dies ist deutlich weniger als die Krankenkassensätze. Dennoch taten dies die Kolleginnen und Kollegen. Schließlich ging es nicht nur um Geld – es ging um Inhalte und das Ziel Qualität.“ Die Kieferorthopäden forderten andere Rahmenbedingungen, um ihren Patienten eine zeitgemäße kieferorthopädische Behandlung ermöglichen und auch, um die Wahlrechte der Patienten in der Ausgestaltung der Therapie sichern zu können. Sozialsystem im Wandel / Ausblick„Daraufhin versuchten die Krankenkassen, die ‚Aussteiger’ finanziell auszutrocknen, und verweigerten auch die Zahlung dieses geringen Betrages. Es wurden nur noch Kosten für die sog. laufenden Fälle bezahlt, für alle Neuaufnahmen von Patienten und Beratungen verweigerten die Kassen die Bezahlung. Die Kolleginnen und Kollegen, die sich dennoch entschlossen, für die Kieferorthopädie und eine freie Berufsausübung weiterhin einzutreten, hatten schwere Zeiten durchzustehen und waren auf Unterstützung durch ihre Kollegen angewiesen – sie waren sich aber einig, dass diese Auseinandersetzung um die Zukunft der Kieferorthopädie und der freien Praxis willen unbedingt geführt werden muss. Die Treue der Patienten stärkte sie in dieser Meinung.“ Die Kieferorthopäden seien mit diesem Thema noch nicht am Ende: „Die Rahmenbedingungen passen nach wie vor nicht zum Anspruch an die moderne Kieferorthopädie, übrigens auch nicht zur modernen Zahnheilkunde, und derzeit ist unser Sozialsystem notgedrungen in der Umbauphase – wir werden sehen, was die mutigen Kieferorthopäden dazu beitragen können, hier Lösungen für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten zu erkämpfen, die in unser Können nach wie vor vertrauen. Dass sie in uns vertrauen, ist eine Verpflichtung für uns, nachhaltig und immer wieder für passende Rahmenbedingungen einzutreten und unsere Patienten nicht hängen zu lassen.“

Europäischer Preis für lebenslanges Lernen geht an RWTH Aachen – Auszeichnung für Prof. Gutknecht Juni 26, 2007

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Anlässlich der Einführung des neuen europäischen Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen, das seit Jahresbeginn Maßnahmen der Erwachsenenbildung initiieren und fördern soll, erhielt die RWTH Aachen in Berlin kürzlich den Bronze-Award für lebenslanges Lernen im Bereich der Hochschulbildung. Verliehen wurde die Auszeichnung an einen zweijährigen Studiengang mit dem Namen European Master Degree in Oral Laser Applications (EMDOLA). Der Studiengang für Laserzahnheilkunde wurde in Zusammenarbeit der RWTH Aachen, der belgischen Universität zu Lüttich und der französischen Universität zu Nice entwickelt und gibt nicht nur der Zahmedizin neue Impulse. Er ist auch als europäisches Ausbildungsmodell wegweisend, denn die Studierenden erwerben in seinem Rahmen an allen drei beteiligten Hochschulen einen Abschluss.

Besonders hervorgehoben wurde von der Europäischen Komission neben der Internationalität auch der innovative Charakter des Programms, da in seinem Rahmen erstmals Lasersysteme in der zahmedizinischen Diagnose und Therapie eingesetzt werden. Aufbauend auf einem Hochschulabschluß in der Zahnmedizin und einem zweijährigen Berufspraktikum sollen durch den Masterstudiengang die für die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse für die Anwendung des Lasers in der Zahnheilkunde in englischer und deutscher Sprache vermittelt werden.
Das Programm wird auf Seiten der RWTH von Prof. Dr. med. dent. Norbert Gutknecht geleitet.

Young Dentists versus Freier Verband: Fortbildung bleibt kostenlos Juni 26, 2007

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Fortbildungen von und für Young Dentists bleiben kostenlos Young Dentists Versammlung im Elsass Es sollte eigentlich nur ein Routinetreffen zur Vorbereitung weiterer Veranstaltungen in gemütlicher Runde geben. Doch daraus wurde nichts.  Einiges zu hören bekamen die Vertreter der Young Dentists Deutschland von ihren Mitgliedern bei der diesjährigen Frühjahrstagung in Heidelberg. Dabei ging es um Vorwürfe, dass die Young Dentists an den Freien Verband „verkauft“ worden sind, ohne dass groß darüber gesprochen wurde.  Der Vorwurf ließ sich letztlich schnell klären: Freier Verband und APW haben eine eigene Young Dentists Inítiative gestartet, ohne die Organisation der jungen Zahnärzte zu fragen. Es soll von Seiten des Freien VerbandesFortbildungen für young dentists geben, ohne Beteiligung von jungen Zahnärzten. Es hat wohl vereinzelt Kontakte gegeben, in der Sache war aber niemals gesprochen worden. Festgestellt wurde, dass durch solch einseitiges Vorgehen jegliche Vertrauensbasis genommen wird. Damit war der Vorstand letztlich entlastet, der Unmut über die Sache besteht letztlich weiter. Dabei genießt der Freie Verband nicht gerade ein hohes Ansehen unter den Kollegen. Vielen ist noch die Abschaffung des Hochschulausschusses unter dem früheren FVDZ-Vorsitzenden und der recht rüde Umgang mit den damaligen Studentenvertretern in nachhaltiger Erinnerung. „So etwas sitzt tief, und wenn man schon am Anfang seines Berufslebens so negative Erfahrungen mit einer Standesorganisation macht, dann hat die das Lebenslang „vergeigt“! (Das Originalzitat wurde editiert, da nicht druckreif) Man empfindet es als schlichtweg peinlich, wenn sich etablierte Organisationen mit Ideen anderer schmücken und diese damit letztlich platt machen. Auch konnte sich niemand schlüssig erklären, warum sich deutsche Organisation bei internationalen Organisationen „bedient“.  Allerdings wurden auch Stimmen laut, die besagten, dass dies der ganz normale Umgang mit Interessen junger Kollegen wäre: „Da haben mal wieder gediegene ältere Herrschaften in gutsherrlicher Art irgendwelche Beschlüsse gefasst und die Jungen bleiben auf der Strecke!“ Einig war man sich letztlich aber darin, dass die Young Dentists wieder mehr durch Initiativen und Veranstaltungen auftreten sollen. Bereits Mitte Juli wird es ein nationales Treffen junger Kollegen im Studentendorf Schlachtensee geben.  Übereinstimmung herrschte dagegen bei den Basics: Fortbildungsveranstaltungen von und für Young Dentists sind kostenlos. Es wird niemals einen pompösen Rahmen für unsere Tagungen und Meetings geben. Und verbands- sowie standespolitische Einflüsse bleiben bei uns außen vor. „Über alles andere könne man reden“.

Witten-Herdecke vorerst gerettet – Studetenzahl soll erhöht werden Juni 26, 2007

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und so schreibt die Süddeutsche:

Uni Witten-Herdecke

Rettung in letzter Minute

Deutschlands älteste Privat-Uni bleibt selbstständig. Eine Beratungsgesellschaft investiert zwölf Millionen Euro.

Deutschlands älteste und größte Privatuniversität Witten/Herdecke ist in letzter Sekunde vor der Abhängigkeit von Wirtschaftsunternehmen gerettet worden. Am Mittwochabend konnte die Uni einen Unterstützer präsentieren, der die finanziell angeschlagene Hochschule mit zwölf Millionen Euro wieder auf Kurs bringen will. Bis dahin hatte sich die nordrhein-westfälische Universität schon auf eine Übernahme durch ein Konsortium, angeführt von der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH), vorbereitet. Der private Klinik- und Fachhochschulbetreiber SRH wollte zusammen mit Partnern 23 Millionen Euro investieren und die Universität auf einen wirtschaftlichen Kurs bringen, den viele Studenten abgelehnt hatten.

Die Düsseldorfer Beratungsgesellschaft Droege will nun zwölf Millionen Euro in den laufenden Haushalt schießen und erhält für die Unterstützung wohl einen Sitz im Stiftungsrat, einer Art Aufsichtsrat. Die Tagesgeschäfte wird voraussichtlich ein Vorstand lenken, der aus Hochschulangehörigen besteht. Im Stiftungsrat sitzen den Plänen nach frühere Gesellschafter wie August Oetker. Dazu kommen wohl auch ehemalige Studenten sowie einige Senatsmitglieder.

Die Hochschule war in den achtziger Jahren mit dem Anspruch gegründet worden, Studenten nicht nur fachlich, sondern vor allem auch menschlich reifen zu lassen.

In den vergangenen Tagen wurden Reformen beschlossen: Die Zahl der Studierenden soll in den nächsten sieben Jahren von 1200 auf 2400 verdoppelt werden. Die Studiengebühren sollen steigen, und es werden Studienangebote gekürzt. Das Institut für Musiktherapie wird wegen zu hoher Kosten geschlossen. Die Biochemie wird in die medizinische Fakultät integriert und von zehn auf vier Lehrstühle verkleinert.

Die Einnahmen aus Studiengebühren sollen von derzeit 2,5 Millionen auf später 12 Millionen Euro steigen. Derzeit kostet ein Studium in Witten/Herdecke je nach Fachrichtung zwischen 7000 und 50.000 Euro. 7000 Euro kostet die Biochemie, 50 000 die Zahnmedizin. Dazwischen bewegen sich günstigere Fächer wie Pflegewissenschaften oder Philosophie oder kostspieligere wie die Medizin. Über die Nachfrage brauchen sich die Wittener wenig Gedanken zu machen.
Die Kultusministerkonferenz geht von steigenden Studentenzahlen aus.

Mit der Verdoppelung der Studentenzahl will die Privatuniversität Witten/Herdecke ihre Vorrangstellung unter den 63 privaten Hochschulen, zumeist Fachhochschulen, in Deutschland stärken. Zu den größten Einrichtungen zählen noch die Jacobs-Universität in Bremen mit 1000 Studenten und die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz mit 900 Studenten. An der SRH- Hochschule Heidelberg sind 1600 Studierende eingeschrieben.