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Europäischer Preis für lebenslanges Lernen geht an RWTH Aachen – Auszeichnung für Prof. Gutknecht Juni 26, 2007

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Anlässlich der Einführung des neuen europäischen Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen, das seit Jahresbeginn Maßnahmen der Erwachsenenbildung initiieren und fördern soll, erhielt die RWTH Aachen in Berlin kürzlich den Bronze-Award für lebenslanges Lernen im Bereich der Hochschulbildung. Verliehen wurde die Auszeichnung an einen zweijährigen Studiengang mit dem Namen European Master Degree in Oral Laser Applications (EMDOLA). Der Studiengang für Laserzahnheilkunde wurde in Zusammenarbeit der RWTH Aachen, der belgischen Universität zu Lüttich und der französischen Universität zu Nice entwickelt und gibt nicht nur der Zahmedizin neue Impulse. Er ist auch als europäisches Ausbildungsmodell wegweisend, denn die Studierenden erwerben in seinem Rahmen an allen drei beteiligten Hochschulen einen Abschluss.

Besonders hervorgehoben wurde von der Europäischen Komission neben der Internationalität auch der innovative Charakter des Programms, da in seinem Rahmen erstmals Lasersysteme in der zahmedizinischen Diagnose und Therapie eingesetzt werden. Aufbauend auf einem Hochschulabschluß in der Zahnmedizin und einem zweijährigen Berufspraktikum sollen durch den Masterstudiengang die für die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse für die Anwendung des Lasers in der Zahnheilkunde in englischer und deutscher Sprache vermittelt werden.
Das Programm wird auf Seiten der RWTH von Prof. Dr. med. dent. Norbert Gutknecht geleitet.

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Young Dentists versus Freier Verband: Fortbildung bleibt kostenlos Juni 26, 2007

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Fortbildungen von und für Young Dentists bleiben kostenlos Young Dentists Versammlung im Elsass Es sollte eigentlich nur ein Routinetreffen zur Vorbereitung weiterer Veranstaltungen in gemütlicher Runde geben. Doch daraus wurde nichts.  Einiges zu hören bekamen die Vertreter der Young Dentists Deutschland von ihren Mitgliedern bei der diesjährigen Frühjahrstagung in Heidelberg. Dabei ging es um Vorwürfe, dass die Young Dentists an den Freien Verband „verkauft“ worden sind, ohne dass groß darüber gesprochen wurde.  Der Vorwurf ließ sich letztlich schnell klären: Freier Verband und APW haben eine eigene Young Dentists Inítiative gestartet, ohne die Organisation der jungen Zahnärzte zu fragen. Es soll von Seiten des Freien VerbandesFortbildungen für young dentists geben, ohne Beteiligung von jungen Zahnärzten. Es hat wohl vereinzelt Kontakte gegeben, in der Sache war aber niemals gesprochen worden. Festgestellt wurde, dass durch solch einseitiges Vorgehen jegliche Vertrauensbasis genommen wird. Damit war der Vorstand letztlich entlastet, der Unmut über die Sache besteht letztlich weiter. Dabei genießt der Freie Verband nicht gerade ein hohes Ansehen unter den Kollegen. Vielen ist noch die Abschaffung des Hochschulausschusses unter dem früheren FVDZ-Vorsitzenden und der recht rüde Umgang mit den damaligen Studentenvertretern in nachhaltiger Erinnerung. „So etwas sitzt tief, und wenn man schon am Anfang seines Berufslebens so negative Erfahrungen mit einer Standesorganisation macht, dann hat die das Lebenslang „vergeigt“! (Das Originalzitat wurde editiert, da nicht druckreif) Man empfindet es als schlichtweg peinlich, wenn sich etablierte Organisationen mit Ideen anderer schmücken und diese damit letztlich platt machen. Auch konnte sich niemand schlüssig erklären, warum sich deutsche Organisation bei internationalen Organisationen „bedient“.  Allerdings wurden auch Stimmen laut, die besagten, dass dies der ganz normale Umgang mit Interessen junger Kollegen wäre: „Da haben mal wieder gediegene ältere Herrschaften in gutsherrlicher Art irgendwelche Beschlüsse gefasst und die Jungen bleiben auf der Strecke!“ Einig war man sich letztlich aber darin, dass die Young Dentists wieder mehr durch Initiativen und Veranstaltungen auftreten sollen. Bereits Mitte Juli wird es ein nationales Treffen junger Kollegen im Studentendorf Schlachtensee geben.  Übereinstimmung herrschte dagegen bei den Basics: Fortbildungsveranstaltungen von und für Young Dentists sind kostenlos. Es wird niemals einen pompösen Rahmen für unsere Tagungen und Meetings geben. Und verbands- sowie standespolitische Einflüsse bleiben bei uns außen vor. „Über alles andere könne man reden“.

Witten-Herdecke vorerst gerettet – Studetenzahl soll erhöht werden Juni 26, 2007

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und so schreibt die Süddeutsche:

Uni Witten-Herdecke

Rettung in letzter Minute

Deutschlands älteste Privat-Uni bleibt selbstständig. Eine Beratungsgesellschaft investiert zwölf Millionen Euro.

Deutschlands älteste und größte Privatuniversität Witten/Herdecke ist in letzter Sekunde vor der Abhängigkeit von Wirtschaftsunternehmen gerettet worden. Am Mittwochabend konnte die Uni einen Unterstützer präsentieren, der die finanziell angeschlagene Hochschule mit zwölf Millionen Euro wieder auf Kurs bringen will. Bis dahin hatte sich die nordrhein-westfälische Universität schon auf eine Übernahme durch ein Konsortium, angeführt von der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH), vorbereitet. Der private Klinik- und Fachhochschulbetreiber SRH wollte zusammen mit Partnern 23 Millionen Euro investieren und die Universität auf einen wirtschaftlichen Kurs bringen, den viele Studenten abgelehnt hatten.

Die Düsseldorfer Beratungsgesellschaft Droege will nun zwölf Millionen Euro in den laufenden Haushalt schießen und erhält für die Unterstützung wohl einen Sitz im Stiftungsrat, einer Art Aufsichtsrat. Die Tagesgeschäfte wird voraussichtlich ein Vorstand lenken, der aus Hochschulangehörigen besteht. Im Stiftungsrat sitzen den Plänen nach frühere Gesellschafter wie August Oetker. Dazu kommen wohl auch ehemalige Studenten sowie einige Senatsmitglieder.

Die Hochschule war in den achtziger Jahren mit dem Anspruch gegründet worden, Studenten nicht nur fachlich, sondern vor allem auch menschlich reifen zu lassen.

In den vergangenen Tagen wurden Reformen beschlossen: Die Zahl der Studierenden soll in den nächsten sieben Jahren von 1200 auf 2400 verdoppelt werden. Die Studiengebühren sollen steigen, und es werden Studienangebote gekürzt. Das Institut für Musiktherapie wird wegen zu hoher Kosten geschlossen. Die Biochemie wird in die medizinische Fakultät integriert und von zehn auf vier Lehrstühle verkleinert.

Die Einnahmen aus Studiengebühren sollen von derzeit 2,5 Millionen auf später 12 Millionen Euro steigen. Derzeit kostet ein Studium in Witten/Herdecke je nach Fachrichtung zwischen 7000 und 50.000 Euro. 7000 Euro kostet die Biochemie, 50 000 die Zahnmedizin. Dazwischen bewegen sich günstigere Fächer wie Pflegewissenschaften oder Philosophie oder kostspieligere wie die Medizin. Über die Nachfrage brauchen sich die Wittener wenig Gedanken zu machen.
Die Kultusministerkonferenz geht von steigenden Studentenzahlen aus.

Mit der Verdoppelung der Studentenzahl will die Privatuniversität Witten/Herdecke ihre Vorrangstellung unter den 63 privaten Hochschulen, zumeist Fachhochschulen, in Deutschland stärken. Zu den größten Einrichtungen zählen noch die Jacobs-Universität in Bremen mit 1000 Studenten und die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz mit 900 Studenten. An der SRH- Hochschule Heidelberg sind 1600 Studierende eingeschrieben.