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Roboter beim Zahnarzt: Angebohrt und Begrapscht November 29, 2007

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behauptet zumindest die TAZ, wahrheitsgetreu:

 

 

 

 

 

Mehr Feingefühl sollen Japans Zahnärzte mit Hilfe eines Roboters lernen, der „Aua“ rufen kann, wenn ein Nerv angebohrt wird. Also ganz wie im richtigen Leben. Der Roboter, der am Mittwoch auf einer Robotermesse in Tokio vorgestellt wurde, sieht aus wie eine attraktive junge Frau mit langen schwarzen Haaren und einem rosafarbenen Pulli. Die Hightech-Patientin kann sogar durch Augenrollen auf Schmerz reagieren, „Das tut weh“ sagen und die Stirn runzeln, wenn das Bohren allzu unangenehm wird. Auch für den Fall, dass der an eine Sexpuppe erinnernde Roboter junge Dentisten zu verbotenen Gesten hinreißen sollte, ist vorgesorgt: Ein Sensor in der Brust schlägt Alarm, wenn der Zahnarzt seine Hände außerhalb seines Arbeitsbereiches auflegt. So sind sie, die Japaner: voll des Misstrauens gegen ihre lüsternen Zahnärzte, die mit ihren fickrigen Grapschern selbst vor aufreizenden jungen Roboterdamen nicht haltmachen. Da stellt sich allerdings die Frage, ob es bereits den Straftatbestand des „Robotermissbrauchs“ gibt. Und träumen Roboter eigentlich von elektrischen Zahnärzten?

 Chip stößt ins gleiche Horn:

Roboter schreit Zahnarzt an


Fotostrecke: Die coolsten Roboter

Roboter: „Aua!“

Die japanische Firma Kokoro hat einen Übungsroboter für Zahnärzte entwickelt, der „Aua“ ruft, wenn ein Nerv getroffen wird.

Simroid sieht aus wie eine attraktive, 1,60 Meter große Frau mit schwarzen Haaren und rosafarbenem Pullover. Bohren angehende Dentisten falsch, rollt der Roboter mit den Augen und bewegt außerdem abwehrend die Hände.

Sollten Zahnärzte Simroid an die Brust greifen, schlägt ein Sensor Alarm.  (hst)

 

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Zahnärzte wollen neue Honorarordnung November 27, 2007

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net-tribune berichtet über den Zahnärztetag 2007:

Der Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für eine neue private Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) stößt bei den betroffenen Medizinern auf Widerstand. Auf dem Deutschen Zahnärztetag in Düsseldorf befürworteten sie ein neues, selbstentworfenes Gegenmodell. «Was aus dem Ministerium kommt, ist schlecht», sagte Jürgen Fedderwitz, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung am Freitag. Denn die Grundlagen des Entwurfs seien veraltet. (mehr …)

Risiko für Magengeschwür künftig im Speichel erkennbar? November 26, 2007

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Wrigley Prophylaxe Preis 2007 in Düsseldorf verliehen.

Wird man eines Tages Risikopersonen für Magenerkrankungen durch  einen einfachen Speicheltest entdecken? Gilt die Regel „Zähneputzen  immer nach dem Essen“ wirklich uneingeschränkt? Mit diesen Fragen  beschäftigten sich die diesjährigen Wrigley Prophylaxe Preisträger.  Zwei Zahnmediziner aus Zürich und Regensburg nahmen auf dem Deutschen Zahnärztetag in Düsseldorf zu gleichen Teilen die Prämie von 10.000  Euro entgegen.     Magenbakterien – Vorkommen in der Mundhöhle nachgewiesen. Das  Magenbakterium Helicobacter pylori ist weit verbreitet. Etwa die  Hälfte der Weltbevölkerung trägt den Keim, ohne jemals zu erkranken.  Allerdings kann dieses Bakterium eine Reihe von Magenerkrankungen wie Geschwüre oder sogar Krebs auslösen, ohne dass die genauen  Infektionswege bislang näher bekannt sind.  (mehr …)

Zahnärzte-Kongress in Düsseldorf November 25, 2007

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das meldet der WDR:

Düsseldorf: Rund 1.600 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet werden heute zum Deutschen Zahnärztetag erwartet. Der viertägige Kongress steht unter dem Motto „Innovation und Zahnerhaltung“. Im Mittepunkt stehen dabei neue Behandlungstechniken und Werkstoffe beim Zahnersatz.

Zahnärzte warnen vor den Folgen einer falschen Gebührenordnung November 23, 2007

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 Zahnärzte warnen vor den Folgen einer falschen Gebührenordnung und stellen sich Strukturwandel in der Versorgungslandschaft

Deutscher Zahnärztetag in Düsseldorf / BZÄK und DGZMK kritisieren Ministeriums-Entwurf / KZBV will neue Wege am Versorgungsmarkt nutzen

Düsseldorf, 23. November 2007 – Die deutschen Zahnärzte warnen vor den Auswirkungen, die eine rein vom Bundesgesundheitsministerium diktierte neue Gebührenordnung (GOZ) für Praxis und Patienten hätte. Sie setzen auf eine wissenschaftlich erarbeitete Honorarordnung der Zahnärzte (HOZ). Gleichzeitig stellen die Zahnärzte sich den Herausforderungen und neuen Möglichkeiten, die der Umbruch im Gesundheitsmarkt auf den Weg gebracht hat. Anläßlich des Deutschen Zahnärztetages in Düsseldorf äußerten sich dazu der Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Dr. Jürgen Weitkamp, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer sowie der Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz.

Für den BZÄK-Präsidenten Weitkamp ist die seit nahezu 20 Jahren unveränderte geltende GOZ ein marodes Übel: „Diese GOZ basiert nicht mehr auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und lässt die Weiterentwicklung zahnmedizinischer Behandlungsmethoden völlig außer Acht. Sie basiert auf veralteten Schätzungen und Stichproben. Das klingt abenteuerlich – aber das ist Abrechnungs-Realität für die Zahnärzteschaft in Deutschland. Abgesehen davon, sind neue Behandlungsmethoden und verbesserte Techniken, die den Patienten zu Gute kommen, mit der derzeitigen Gebührenordnung nicht vereinbar. Während die GOZ seit 1988 unverändert fortbesteht, haben sich beispielsweise die Kosten auf dem Dienstleistungssektor in diesem Zeitraum  über 50 Prozent erhöht.

In einer außerordentlichen Bundesversammlung hat die BZÄK in diesem Jahr den Entwurf einer ‚Honorarordnung der Zahnärzte‘ verabschiedet – die HOZ. Die HOZ – das ist unser konstruktiver Beitrag für ein neues Gebührenmodell. Die HOZ basiert nicht auf veralteten Schätzungen, sondern auf seriösen Gutachten. Sie orientiert sich am Alltag und am tatsächlichen Bedarf der Zahnmediziner. In erster Linie ist die HOZ aber das  geeignete Mittel gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums. Vor allem auch um der drohenden BEMAtisierung der GOZ etwas entgegenzusetzen.“

Als Vertreter der zahnmedizinischen Wissenschaften pflichtet der Präsident der DGZMK, Prof. Meyer, dem BZÄK-Präsidenten bei: „Die DGZMK sieht die Neubeschreibung einer präventionsorientierten Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und die daraus resultierende HOZ als einvernehmliches und zukunftsfähiges Modell von Standespolitik und Wissenschaft. Da ist es schon in hohem Maße bedauerlich, erleben zu müssen, mit welcher fast beleidigenden Ignoranz die Gesundheitspolitik unsere fairen, praktikablen und zukunftsträchtigen Modelle konterkariert. Darüber hinaus ist es auch aus Sicht der Wissenschaft bedenklich, wenn in einer neuen GOZ gewisse Resträume bei der Honorargestaltung eingeschränkt oder gar abgeschafft werden. Die Vergangenheit zeigt eindeutig, dass viele wissenschaftliche Innovationen allein auf dieser Basis eingeführt wurden. Die aus dem Bundesgesundheitsministerium bekannten Vorschläge für eine neue GOZ haben deshalb auch den geschlossenen Widerstand der Hochschullehrer und vieler Fachgesellschaften hervorgerufen.“

Der KZBV-Vorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz warnt davor, dass eine Demontage der privaten Gebührenordnung gesetzlich Krankenversicherten den Zugang zu innovativen Behandlungsmethoden versperren könnte, betont aber zugleich, dass der Berufsstand sich neuen Herausforderungen stellen muss: „Im zahnärztlichen Versorgungsmarkt ist ein Strukturwandel in vollem Gange. Die Formen der zahnärztlichen Berufsausübung differenzieren sich, und die Konkurrenz wird härter. Neben die Einzelpraxis treten immer mehr Gemeinschaftspraxen. Seit Jahresbeginn können Zweigpraxen und Berufsausübungsgemeinschaften über mehrere Standorte hinweg gegründet werden. Der Kassenzahnarzt entwickelt sich weg vom Einzelkämpfer und hin zum sozialen Wesen, arbeitet häufiger als Angestellter und in Verbünden. Hinzu kommt, dass Zahnarzt und Krankenkasse jetzt auf direktem Weg Einzelverträge miteinander abschließen können. Da werden ganz neue Wege beschritten, die den Wettbewerb auch zwischen den Praxen verschärfen.

Wenn der Versorgungsmarkt neue Wege geht, müssen wir, die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, Schritt halten. Wir sind und bleiben Dienstleister, aber Zahnärzte brauchen morgen andere Dienstleistungen von uns als gestern und heute. Deshalb denken wir über Servicegesellschaften nach, die in Zukunft zum Beispiel das Selektivvertragsgeschäft managen können.  Wenn wir die Praxen mit dem Vertragsgeschäft allein lassen, werden sie von großen Versicherern mit überbordender Marktmacht an die Wand gespielt. Deshalb heißt es: Handeln.“

Dentalbranche blickt optimistisch in die Zukunft November 21, 2007

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Fachdental Südwest lockt über 9.000 Besucher (plus 5 Prozent) nach Stuttgart/ 18. Branchentreff für Zahnärzte und -techniker im Südwesten

Vom 26. bis 27. Oktober fand die Fachdental Südwest, Deutschlands wichtigste regionale Leistungsschau für die Dentalbranche, auf der Neuen Messe Stuttgart statt. Über 9.000 Besucher (2006: 8.454) informierten sich an den Ständen der rund 200 Aussteller und im begleitenden Rahmenprogramm über IDS-Highlights, neue Produkte der Marktführer und Branchentrends. (mehr …)

Zahnärztekammer Berlin rät zu Vorsicht vor Zahn-/Ärzte-Bewertungen November 20, 2007

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Unglaubwürdige Noten:
Zahnärztekammer Berlin rät zu Vorsicht vor Zahn-/Ärzte-Bewertungen

„Deutschland leidet unter einem „Bewertungs-Wahn“, meint Dr. Wolfgang
Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin. Ob Schüler, die ihre
Lehrer beurteilen, oder Patienten ihre Ärzte: Die Internet-Angebote
sind vielfältig und suggerieren Entscheidungshilfen durch vermeintlich
objektive Beurteilungen anderer Personen. „Hier aber kann man aber
leicht reinfallen, denn in der Regel wird nicht klar, wer genau
beispielsweise einen Zahnarzt und dessen Leistungen bewertet hat –
immerhin ist es gut möglich, dass es der Arzt oder Zahnarzt selber
war.“

Bei einem Test der Zahnärztekammer Berlin zeigte sich: Das Log-in, also
die Registrierung, um Bewertungen vornehmen zu können, ist für jeden
und ohne Nachweis von „Unvoreingenommenheit“ möglich: „Man muss nicht
einmal ankreuzen, ob man Inhaber oder Mitarbeiter der bewerteten
Zahnarztpraxis ist: Einfach Namen und Adresse eingeben, und schon kann
man die eigene Praxis in den Himmel heben und die eines ungeliebten
Kollegen in Grund und Boden aburteilen.“ Für fleißige „Bewerter“ gibt
es auch eine Belohnung, und für alle Registrierten den Aufruf, weitere
Bewerter zu werben.

„Wir können dieses offenbar beliebte Gesellschaftsspiel
„Ärzte-Bewerten“ leider nicht verbieten und wollen das auch gar nicht.
Aber wir wollen zu kritischem Umgang mit den Beurteilungen und deren
Ergebnissen aufrufen. Es wundert mich ein wenig, dass sich die sonst so
schnell agierenden Verbraucherschützer offenbar noch nicht gemeldet
haben, um die Glaubwürdigkeit solcher Einträge durch gezielte
Aufklärung über das Zustandekommen zumindest zu hinterfragen. So
übernimmt diese Aufklärung im Sinne des Verbraucherschutzes eben die
Zahnärztekammer Berlin“, so deren Präsident Dr. Wolfgang Schmiedel.

Der beste Weg, um glaubwürdige Informationen über Ärzte und Zahnärzte
zu erhalten, ist nach wie vor ist das sich Umhören im Freundeskreis, da
man hier weiß, von wem der Tipp kommt. Und wer Zahnärzte mit speziellen
Behandlungsschwerpunkten oder Sprachkenntnissen in seiner Nähe sucht,
findet diese im Internet unter http://www.zaek-berlin.de, Bereich
Zahnarztsuche.

Freiberuflichkeit mehr und mehr gefährdet November 19, 2007

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Freiberuflichkeit mehr und mehr gefährdet

Berufspolitisches Forum beim 11. BDIZ EDI Symposium

Berlin ist eine Reise wert – für Touristen und für Zahnärzte. Dies bestätigten die Teilnehmer des diesjährigen Symposiums des Bundesverbands der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) vom 16. bis 17. November 2007. Die Zahlen: Der 11. Jahreskongress lockte mehr als 250 Teilnehmer in die Hauptstadt; das Symposium ist damit die zweiterfolgreichste Veranstaltung des BDIZ EDI. Die „Zahnheilkunde im Wandel“ war Thema des Berufspolitischen Forums am Freitag. Die Podiumsdiskussion zeigte, dass es gilt, bekannte Probleme zu meistern und neue Herausforderungen anzunehmen: Fortbildung- und Weiterbildung, Freiberuflichkeit und politische Rahmenbedingungen.

 
Wo geht es hin für den Berufsstand in der Zahnheilkunde? Dr. Dr. Jürgen Weitkamp, Präsident der Bundeszahnärztekammer, sieht die Freiberuflichkeit des Berufsstandes mehr und mehr gefährdet. Die Politik breche einen Stein nach dem anderen aus der Freiberuflichkeit und stülpe ihr das Sozialrecht über, sagte er in seinem Impulsreferat zu „Leitgedanken einer präventionsorientierten Zahn-Medizin in Freiberuflichkeit“. Die DMS IV-Studie von BZÄK und KZBV belege die deutlich verbesserte Mundgesundheit in Deutschland. „Dies ist auch eine Leistung der freiberuflich tätigen Zahnärzte in unserem Land!“ Trotz der gesetzlichen Rahmenbedingungen sieht Dr. Dr. Weitkamp Chancen für den Berufsstand durch befundorientierte Festzuschüsse, die auch auf andere Disziplinen ausgeweitet werden sollten.

 Über „Fortbildung/Weiterbildung/Master/Bachelor“ referierte Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner (Universität Mainz). Nach seiner Ansicht ist die Neugliederung des Zahnmedizinstudiums nicht mehr aufzuhalten – bedingt durch den Bologna-Prozess zur Harmonisierung der Hochschulausbildung in Europa. Wagner begrüßte postgraduierte Master-Studiengänge, wenn sie eine wissenschaftliche Orientierung enthalten. Hier sieht er auch für die Hochschulen die Chance für eine Neustrukturierung.

Erwarten wir für 2009 einen Run auf/in den Basistarif? Dr. Thomas Ratajczak, Justitiar des BDIZ EDI, ist sicher: „Wechseln viele, müssen alle wechseln, weil es zu teuer für den Rest wird!“ Dr. Ratajczak erwartet 2009 deutlich mehr Patienten mit GKV-Leistungsanspruch – und damit deutlich mehr Selbstzahler.

 Für Prof. Dr. Norbert Klusen, Vorstandsvorsitzender der Techniker-Krankenkasse, ist klar: „Die Union hat die PKV nicht vor dem Anfang vom Ende beschützen können.“Er nannte die jüngste Gesundheitsreform „Wettbewerbsbeseitigungsgesetz“. „Ich habe bislang noch kein einziges Mal gesehen, dass etwas transparenter geworden wäre; im Gegenteil: Es wird von Gesundheitsreform zu Gesundheitsreform zusätzliche Bürokratie geschaffen“. Spätestens 2010 steht nach Meinung von Prof. Klusen die nächste Gesundheitsreform ins  Haus.

(Quelle: BDIZ-Pressestelle)

Wurzelbehandlungen: Erfolgsraten von über 90 Prozent November 17, 2007

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Zweck dieser Studie war die Evaluierung des Behandlungsergebnisses indizierter endodontischer Behandlung und nichtchirurgischer Zweitbehandlung, die von einem Endontologen in seiner privaten Praxis durchgeführt wurden. 2.000 Zähne wurden klinisch und radiologisch untersucht und die Ergebnisse statistisch mit dem Pearson or Fisher’s Exact test und der multivariaten logistischen Regressionen analysiert. Die multivariate Analyse bewertet Assoziationen zwischen verschiedenen Faktoren unter Verwendungen des logistischen Regressionensmodells. Die abhängige Variable für diese Analyse war das dichotome Ergebnis: geheilt versus krank. Die gesamte endodontische Erfolgsrate betrug 91,45% und die Heilungsrate der indizierten endodontischen Behandlung war signifikant höher als bei der nichtchirurgischen Zweitbehandlung, Zähne ohne Läsionen als solche mit Läsionen, Zähne behandelt ohne Komplikationen als solche mit Komplikationen, Recallperioden von 18-24 Monaten als andere Perioden, und Zähne mit finaler koronaler Restauration als solche ohne. Die Erfolgsrate von 1.376 Zähnen mit indizierter endodontischer Behandlung war 94%. Multivariante Analysen identiifizierten Verfahrenfehler als Komplikation (Feilenbruch, Perforation und Flare-up), sowie das Fehlen von Restaurationen als Folgeerscheinung als signifikante Wirkungsvariable des Ergebnisses, zeigten niedrigere Erfolgsraten. 624 Zähne der nichtchirurgischen Zweitbehandlung Stichprobe waren 85,9% erfolgreich. Die stufenweise logistische Regression zeigte, dass das Fehlen der präoperativen Röntgens ein starker statistischer Faktor für den Misserfolg war. Zwei zusätzliche Variable (Alter und Art des Zahnes) hatten signifikante Einflüsse auf das Ergebnis der Zweitbehandlung Stichprobe. Eine höhere Heilungsrate wurde bei den 55-59jährigen beobachtet, und Molaren hatten eine niedrigere Erfolgrate als Prämolaren und Frontzähne.

 Quelle: JOE Journal of Endodontics

Volume 33, Issue 11, Pages 1278-1282 (November 2007)

The Outcome of Endodontic Treatment: A Retrospective Study of 2000 Cases Performed by a Specialist

Noboru Imura, MS, DDS, Ericka T. Pinheiro, PhD, MS, DDS, Brenda P.F.A. Gomes, PhD, MS, DDS, Alexandre A. Zaia, PhD, MS, DDS, Caio C.R. Ferraz, PhD, MS, DDS, Francisco J. Souza-Filho, PhD, MS, DDSCorresponding Author Informationemail address

Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Und dann noch im Ausland… November 16, 2007

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schreibt ngz online:

Im Urlaub in Tunesien passierte es. Ich hielt es vor Zahnschmerzen nicht mehr aus.

Eigentlich bin ich ein disziplinierter Zahnarztpatient, sobald was muckert, gehe ich gleich freiwillig auf den Folterstuhl. Und vor einem Urlaub in Nordafrika, sowieso. So geschehen kurz vor Abflug am Ende des Jahres anno 200x. Es war auch tatsächlich eine Kleinigkeit am letzten Backenzahn zu bohren. Bereits im Flieger merkte ich, dass der Zahn sich meldete. Na, es gibt ja Tabletten wird wohl nichts weiter sein.

Dann begannen Tage voller Leides. Der Zahn gab keine Ruhe und machte mich verrückt. Ich vertilgte eine Schmerztablette nach der anderen, die aber immer nur kurze Zeit wirkte. Mein Urlaub war vermiest, nichts gefiel mir, nichts schmeckte mir. Durch die vielen Tabletten war mein Magen auch noch gereizt. Mir war ständig übel. Alle gutgemeinten Ratschläge der anderen Urlauber habe ich ausprobiert, bloß um nicht in Tunesien zum Zahnarzt gehen zu müssen. Das erschien mir nun wirklich als das Allerletzte. Aber eine gute Woche müsste ich so noch bis zum Ende des Urlaubs durchhalten.

Nach einer verpatzten Silvesterfeier und einer schlaflosen Nacht stand für mich fest: „komme was da wolle, schlimmer als die Zahnschmerzen kann es nicht werden. Ich gehe heute zum 1. Januar zum Zahnarzt.“ Klugerweise fragten wir die Repräsentantin des Reiseveranstalters nach einem Zahnarzt in Sousse. Sie empfahl uns einen in Frankreich und Deutschland ausgebildeten Arzt, der auch moderne europäische Instrumente verwendete. Mit der Adresse in der Hand ließen wir uns in einem Taxi, welches bald auseinander fiel, zu diesem Zahnarzt bringen. Während der Fahrt hielten wir die Türen von innen zu, damit wir nicht rausfielen. Unser freundlicher Fahrer palaverte mit uns und nahm dabei ständig beide Hände vom Lenkrad. Na, wenn wir da heil ankommen, werde ich auch den Zahnarzt überstehen.
Hier wurden wir gleich in einen gesonderten Raum geführt, wo schon eine andere Deutsche mit ihrem Mann auf die kommenden Dinge wartete. Schon konnten wir uns gleich gegenseitig Mut zusprechen. Natürlich waren die Warteräume und dann das Behandlungszimmer nicht so modern und gut eingerichtet, aber der freundliche Mann im mittleren Alter konnte etwas deutsch, so dass er mein Anliegen verstand. Es wurde geröntgt, ausgewertet, Spritze gegeben und die Zeit verrann.
Mein Mann wusste nicht, was mit mir nun los war. Ich selbst merkte gar nicht wie lange ich auf dem Stuhl lag. Die Füllung wurde herausgebohrt, die sich noch darunter befindliche Karies abgeschliffen und eine neu Füllung eingesetzt. Schlagartig waren die Schmerzen weg. Die Rechnung von rund 120 DM bezahlten wir sofort. Ganz ehrlich ich hätte das Doppelte bezahlt, so glücklich war ich. Die mitgegebenen Schmerztabletten habe ich nicht mehr gebraucht. So bin ich mit bester Laune am nächsten Tag mit meinen Mann für zwei Tage in die Sahara gefahren und konnte dieses kleine Abenteuer mit allen Sinnen so richtig genießen.
Geärgert habe ich mich, dass ich mich nicht eher überwinden konnte mir in Tunesien helfen zu lassen. Ich hätte mir viel ersparen können.