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Bei Wein und Fruchtsaft: Vorher statt nachher Zähne putzen Dezember 29, 2007

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Wer Wein oder Fruchtsaft trinkt, sollte sich besser vor und nicht erst nach dem Genuss die Zähne putzen. Darauf weist der Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten (IME) in Frankfurt hin. Und die haben die Info vom Deutschen Zahnärztetag, sagt aber mal wieder keiner! Gefunden haben wir die Meldung in  lvo-online. Die Organisation beruft sich dabei auf eine Studie der Universität Zürich. Die Säure in den Lebensmitteln weicht den harten Zahnschmelz auf. Daher sollten die Zähne gereinigt werden, bevor etwas Saures gegessen oder getrunken wird. Werden die Zähne dagegen erst hinterher geputzt, schmirgele die Zahnbürste den Zahnschmelz ab.

Gerade Menschen, bei denen der Zahnarzt bereits Schäden am Zahnschmelz festgestellt hat, sollten ihre Zähne immer vor dem sauren Genuss putzen. Zähne mit schadhaftem Zahnschmelz sind den Angaben zufolge besonders anfällig für Karie

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Viele knirschen unbewusst Dezember 28, 2007

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Wenn Stress die Zähne ruiniert: Viele knirschen unbewusst – berichtet LVZ-Online 

Der Wecker klingelt, und mühsam hebt sich der müde Körper aus dem Bett. Die Augen sind noch gar nicht richtig offen, da schmerzt bereits der Kiefer. Er lässt sich kaum bewegen, der Druck zieht bis in die Schläfen.

«Das sind Hinweise auf nächtliches Zähneknirschen, die man dem Zahnarzt unbedingt mitteilen sollte», sagt Prof. Stephan Doering, Leiter des Bereichs für Psychosomatik in der Zahnheilkunde der Universitätsklinik Münster.

Sowohl das Zähneknirschen als auch das Zähnepressen fallen in der Medizin unter den Begriff «Bruxismus». Gerade nächtliche Knirscher sind sich ihres Leidens oft nicht bewusst. «Da ist es dann der Bettpartner, der sich beschwert», sagt Prof. Doering. Am Tag dagegen werde meist in stressigen Situationen gepresst: «Im Straßenverkehr, bei Prüfungen oder bei der Konzentration auf eine Aufgabe.»

Die Ursachen sind unterschiedlich. Oft ist das Knirschen psychosomatisch und eine falsche Art der Stressbewältigung. «Das ist das abgeguckte Zähnefletschen der Tiere», sagt Privatdozentin Ingrid Peroz, Leiterin der Kiefergelenksprechstunde der Berliner Charité. «Leider dürfen Menschen bei Stress und Aggressivität nicht einfach losbrüllen.» Die meisten Betroffenen seien zwischen 20 und 40 Jahre alt und in ihrer stressigsten Lebensphase.

Ebenso können Fehlstellungen des Gebisses oder nicht perfekte Füllungen, Brücken oder Kronen der Auslöser des Knirschens sein. Diese Unebenheiten werden unbewusst weggeknirscht. «Die Betroffenen versuchen, ihr ‘Kauwerkzeug‘ zu reinigen», erklärt Oliver Ahlers, Leiter des CMD-Centrums Hamburg-Eppendorf und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT).

Nicht zuletzt können auch orthopädische Gründe, wie eine falsche Körperhaltung oder Störungen in der Wirbelsäulenfunktion, indirekten Einfluss auf die Kaumuskulatur haben. «Wenn es nicht nur einen Grund für das Knirschen gibt, sondern mehrere, kommt es zu Beschwerden», so Privatdozent Ahlers. Wenn die morgendlichen Kiefer- und Kopfschmerzen häufig auftreten, gilt es aufmerksam zu werden. «Auch Formveränderungen der Zähne oder glatt abgeriebene Schlifffacetten weisen auf nächtliches Knirschen hin», sagt Peroz.

Wenn der Betroffene den Verdacht hat, ein Knirscher oder Presser zu sein, sollte er seinen Zahnarzt unbedingt darauf hinweisen», sagt Prof. Stephan Doering. Denn für den Zahnarzt seien die Symptome nicht immer leicht zu erkennen. Auf der Internetseite http://www.cmd-check.de kann kostenfrei ein Selbsttest heruntergeladen werden.

Ist der nächtliche Knirscher entlarvt, kommt meist eine Aufbiss-Schiene zum Einsatz. «Diese ist aus transparentem Kunststoff und unterbindet zwar nicht das Knirschen, schützt aber die Zähne vor Abreibung», erläutert Ingrid Peroz.

Gegen die häufig vorkommenden psychosomatischen Ursachen hilft nur, die innere Unruhe und den Stress anderweitig abzubauen. «Man kommt schon zu mehr innerer Ruhe, wenn man sich im Leben und im Job realistische Ziele setzt und genug schläft», sagt Oliver Ahlers. Sonst könne Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Yoga helfen.

Es gilt, sich auch tagsüber immer wieder selbst zu kontrollieren, und zu überprüfen, wie sich die eigene Kaumuskulatur anfühlt: «Außer beim Schlucken haben die Zähne nichts aufeinander verloren», sagt Peroz. Sie sollten entspannt in den Muskelschlingen liegen und sich nicht berühren.

Kostenloser Selbsttest zum Thema Zähneknirschen: www.cmd-check.de

Von Ruhestress und Strategien für eine gelungene Work-Life-Balance Dezember 27, 2007

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Von Ruhestress und Strategien für eine gelungene Work-Life-Balance – Gesundheitsportal Phytodoc gibt Alltags-Tipps für 2008 – berichtet pressetext.de

  Es ist wieder an der Zeit für Rückschau und gute Vorsätze.  Das Gesundheitsportal Phytodoc fragte Mediziner und Experten nach den Ursachen von Ruhestress und gibt Tipps für den Start ins Neue Jahr.    Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber die Tage um Weihnachten und Neujahr herum sind für viele Menschen eine gefährliche Zeit. Möglichst alle offenen Punkte im persönlichen Zeit- und Aufgabenkonto müssen noch abgearbeitet werden, die Vorbereitungen für das perfekte Weihnachts- und Silvesterfest laufen rund um die Uhr. Stress, Hektik, Unruhe setzen gerade den Perfektionisten extrem zu. Gerade dann, wenn wieder einmal scheinbar alles geschafft ist, wird der Preis des hektischen Lebens besonders sichtbar. Depression, Angst und Sinnkrisen kommen auf. Die Leidtragenden dieser Stressruhe sind zumeist Familienangehörige und Partner.    "Immer mehr Menschen leiden an den Feiertagen unter Ruhestress und sind damit nicht allein", so stellt Dr. Hans Birkel, Internist und TCM-Arzt fest." Es ist zunehmend festzustellen, dass immer mehr Menschen unter der Unfähigkeit leiden, gerade in so genannten Ruhezeiten verantwortungsbewusst mit sich und ihrer Gesundheit umzugehen. Burnout, Depressionen und Ängste sind deshalb häufige Krankheitsursachen auch unter den Familienangehörigen. "Herz-Kreislauferkrankungen, Süchte, Schlafstörungen, ständige Überreizung sind häufige Folgen dieser Primärerkrankungen", so Dr. Jürgen Arent, Integralmediziner.    Viele Unternehmer oder Berufstätige schaffen den turn-around zur Ruhe nicht. "Es ist inzwischen selbst unter Ruheständlern schick geworden, verplant zu sein", erläutert Hans Kreis, Buchautor und Unternehmenscoach. "Wenn wir zur Ruhe kommen, kommt alles Verdrängte nach außen und macht uns ängstlich, unruhig, oft panisch. Wir versuchen dann, diese Leere mit Ablenkungen zu füllen und fallen in ein noch tieferes Loch." Sinn- und Bilanzkrisen sind oft der Auslöser für Depressionen und Zukunftsängste. "Es ist jedoch nie zu spät, diese Krise zu nutzen. Gerade Ruhestress-Krisen sind die wertvollsten Zeiten, um über sinnvolle Veränderungen nachzudenken", bestätigt Hans Kreis aus der Beratungspraxis. Da trauen sich Menschen radikalere Fragen zu stellen Auch das gefürchtete Burnout-Syndrom hängt direkt mit Angst und Krisen zusammen. Burnout ist meist das Ergebnis von Überforderungen, Sinnkrisen und von Verdrängungen. Wir glauben unsere inneren Krisen dadurch meistern zu können, dass wir die inneren Warnschüsse einfach überhören. Ein Irrtum, den die Wirtschaft und das Gesundheitssystem teuer bezahlen. Experten schätzen, dass circa 1,6 Millionen Bundesbürger an chronischer Erschöpfung leiden. Offensichtlich sind Frauen etwa doppelt so häufig betroffen. Dr. Berthold Musselmann vom Redaktionsteam Phytodoc weist darauf hin, dass das "Burnout-Syndrom" (ähnlicher Bedeutungsinhalt Chronisches Müdigkeitssyndrom/Erschöpfungssyndrom) genau definiert werden sollte. "Epidemiologische Untersuchungen demonstrieren eine große Spannbreite von Ausprägungen; diese reichen von leichten Müdigkeitsbeschwerden bis hin zum Chronischen Müdigkeitssyndrom mit schweren Behinderungen. Es handelt sich also bei Burnout um einen Symptomenkomplex mit je nach Patient sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, kaum um eine einheitliche Krankheit." Gründlich recherchiert haben die Autoren der Leitlinie der deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) den Begriff "Müdigkeit".                ANTISTRESS-STRATEGIEN für 2008    Dr. Vinzenz Mansmann, langjähriger Anti-Stress-Experte und Autor des Buches "Total erschöpft", gibt Tipps, damit einer rauschenden Silvesternacht nichts mehr im Wege steht und man in das neue Jahr mit guten Vorsätzen starten kann. Hier einige seiner Klassiker-Regeln:    1. Vertrauen Sie auf die Intelligenz Ihres Körpers. Gestehen Sie sich den Stress und die Zwänge ein, die sich körperlich, geistig oder emotional manifestiert haben.    2. Wenn Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen, eine Situation oder eine Person Sie unglücklich machen, versuchen Sie, die Umstände zu ändern oder gehen Sie, falls nötig.    3. Greifen Sie die Bereiche oder Aspekte heraus, in denen Sie sich am heftigsten überengagieren, und arbeiten Sie auf einen "Druckabbau" hin.    4. Machen Sie nicht alles allein! Knüpfen oder erneuern Sie enge Beziehungen zu Freunden und Menschen, die Ihnen gut tun.    5. Lassen Sie keine Mahlzeiten aus, quälen Sie sich nicht mit strengen Diäten, geben Sie Ihrem Schlafbedürfnis nach, halten Sie Arzttermine ein. Achten Sie auf gesunde Ernährung.    6. Begrenzen Sie Sorgen, die jeder vernünftigen Grundlage entbehren, möglichst auf ein Minimum. Sie bekommen Ihre Situation besser in den Griff, wenn Sie weniger Zeit mit Grübeln verbringen und stattdessen mehr damit, sich um Ihre wirklichen Bedürfnisse zu kümmern. 

Traditionelle Chinesische Medizin gegen Leukämie Dezember 25, 2007

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so berichtet die Welt:Eine neue Waffe gegen Blutkrebs könnte schon bald aus einem Heidelberger Labor kommen: Forscher haben einen Wirkstoff aus dem Baikal-Helmkraut isoliert, der die bei einer Leukämie entarteten weißen Blutkörperchen dazu bringt, sich selbst umzubringen. Gesunde Zellen bleiben verschont.

Die Blutzellen des Menschen: Rote Blutkörperchen (Erythrozyten, rot), weiße Blutkörperchen (Leukozyten, gelb) und Thrombozyten (grün). Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen und vor allem ihrer funktionsuntüchtigen Vorstufen aus. (mehr …)

Grenzenlose Chancen für Mediziner am Golf Dezember 25, 2007

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Peter Choueiri schreibt in der FTD:

Die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten des Golf Cooperation Council (GCC) boomt. Das Gesundheitssystem dieser Länder weist jedoch einige Qualitätsmängel auf. Zudem fehlt es an Fachkräften, denn zu wenige junge Menschen studieren Medizin.

Die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten des Golf Cooperation Council (GCC) boomt. Das ist allgemein bekannt. Zu den GCC-Ländern zählen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Oman, Bahrain und Kuwait.

Weniger bekannt ist allerdings, dass die Bevölkerung im Gegensatz zur demografischen Struktur der westlichen Welt in dieser Region sehr jung ist – in Saudi-Arabien beispielsweise sind über zwei Drittel der Einwohner jünger als 30 Jahre alt. Und die Bevölkerung wächst sehr rasch.

Heute leben dort rund 36 Millionen Menschen. Für die nächsten zehn Jahre werden Zuwachsraten von drei Prozent erwartet. Charakteristisch für die GCC-Staaten ist außerdem, dass viele Ausländer dort leben und arbeiten.

Systeme mit Qualitätmängeln

Wirtschaftswachstum und demografische Struktur bergen Herausforderungen, vor allem für das Gesundheitswesen. Die GCC-Länder haben diese Herausforderung angenommen und konnten ihre Systeme durch massive Investitionen entscheidend verbessern.

Lebenserwartung und Kindersterblichkeit liegen mittlerweile fast auf europäischem Niveau. Doch damit ist es nicht getan. Relativ zu den finanziellen Möglichkeiten lässt das Niveau der Gesundheitsversorgung immer noch zu wünschen übrig.

Die Systeme kranken nach wie vor an Qualitätsmängeln. Es fehlt an notwendiger Transparenz, Informationen und Anreizsystemen, die die Effizienz und Effektivität verbessern würden.

Medizinische Fachkräfte gesucht

Erschwerend kommt hinzu, dass chronische und sogenannten Lifestyle-Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck rapide ansteigen. Auch wenn in den GCC-Ländern junge Menschen einen hohen Anteil der Bevölkerung stellen, ist es doch die Gruppe der über 60-Jährigen, die am stärksten wächst.

Der Gesundheitssektor ist darauf noch nicht eingestellt. Es fehlen geriatrische Einrichtungen, Pflegeheime und Rehazentren. Es wird erwartet, dass in der Golfregion innerhalb der nächsten 20 Jahre die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen um 250 Prozent zunimmt. Die Situation spitzt sich noch weiter zu, da es in der Region nicht genügend medizinische Fachkräfte gibt.

Insgesamt absolvieren in den GCC-Ländern zu wenige Menschen ein Medizinstudium oder eine medizinische Berufsausbildung. Angesichts dieser Herausforderungen schlagen die Regierungen der Region bereits heute neue Wege ein, um die Qualität und den Zugang zur Gesundheitsversorgung maßgeblich zu verbessern.

Heute trägt der Staat in den GCC-Ländern 70 bis 80 Prozent der Kosten. Ein wesentlicher Trend geht dahin, Gesundheitseinrichtungen beziehungsweise deren Management sowie die Finanzierung der Gesundheitsversorgung zu privatisieren.

Der Fokus auf Gesundheit im weiteren Sinn schafft Chancen in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Krankenversicherung, Pharmazie, Generika und Medizintechnik. Fachkräfte für Gesundheitsmanagement, Managed Care und Geriatrie haben hier beinahe grenzenlose Opportunitäten.

Gleichzeitig bemüht man sich, die medizinische Ausbildung zu unterstützen und zu verbessern. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es am Golf einige Zeit dauern kann, bis sich der Geschäftserfolg einstellt, und darf kurzfristig keine zu hohen Erwartungen haben.

Heute trägt der Staat in den GCC-Ländern 70 bis 80 Prozent der Kosten. Ein wesentlicher Trend geht dahin, Gesundheitseinrichtungen beziehungsweise deren Management sowie die Finanzierung der Gesundheitsversorgung zu privatisieren.

Der Fokus auf Gesundheit im weiteren Sinn schafft Chancen in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Krankenversicherung, Pharmazie, Generika und Medizintechnik. Fachkräfte für Gesundheitsmanagement, Managed Care und Geriatrie haben hier beinahe grenzenlose Opportunitäten.

Gleichzeitig bemüht man sich, die medizinische Ausbildung zu unterstützen und zu verbessern. Man sollte sich aber bewusst sein, dass es am Golf einige Zeit dauern kann, bis sich der Geschäftserfolg einstellt, und darf kurzfristig keine zu hohen Erwartungen haben.

Peter Choueiri ist Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare bei der Münchener Rück

Schneekanone selber gebaut Dezember 24, 2007

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In jedem Manne steckt ein Kind oder: manche werden nie erwachsen, die Spielzeuge werden nur größer und teuer…

aber darauf wäre ich ehrlich gesagt, nie selber gekommen: eine Schneekanone für den eigenen Garten! Hut ab vor dem Ideengeber!

in diesem Sinne: fröhliche Weihnachten (gefunden in der Süddeutschen):

Die Anleitung liest sich kinderleicht. Wasserschlauch anstecken, dann Kompressor und Pumpe an zwei Steckdosen anschließen und bei geeigneten Temperaturen starten. Klingt einfach. Beim ersten Versuch flog die Sicherung raus, beim nächsten löste sich im Inneren eine Schlauchverbindung und setzte den Garten unter Wasser, dann endlich sprühte die Lanze.

Allerdings unterkühltes Wasser, wie erste Tests schnell zeigten. Die Wassertropfen froren in Sekundenschnelle auf dem Anorak, während der Garten langsam sumpfig wurde. Es kann sehr frustrierend sein, bei Minusgraden im Garten eine Dusche zu nehmen, während man im Rücken die spöttischen Blicke der Frau spürt, die den Kauf der Schneekanone nur als Gerede einordnete, und dann, als die Schneeanlage wirklich im Garten stand, die Konversation auf ein Minimum reduzierte.

Die erste Schneeballschlacht

Einen Winter später mit vielen Versuchen und Erfahrungen bin ich besser vorbereitet. Das Wasser wird in einer Regentonne im Garten gekühlt und Schneiversuche starten nur noch bei entsprechenden Minustemperaturen (es sollte kälter als minus zwei Grad sein, die Luftfeuchtigkeit möglichst gering).

Mitte Dezember 2007. Eine sternenklare Nacht geht zu Ende, das Thermometer zeigt zwar fast 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, doch dafür satte Minusgrade, und es weht ein leichter Ostwind. Der ist gut, damit die Wassertropfen länger in der Luft bleiben und mehr Zeit haben, sich in Schneekristalle zu verwandeln.

Schnell ist die Schneekanone aufgebaut, das Wasser angeschlossen und die Anlage in Betrieb. Ein feiner Nebel bildet sich über der Lanze, der Wind verwirbelt die Tropfen, und wie ein weißer Schleier sinken ein paar Meter weiter die Schneekristalle zu Boden. Schnell ist das grüne Gras mit einem weißen Schleier überzogen, die Hecke verfärbt sich weiß und Sohnemann Moritz steht mit seinem Schneeanzug mitten im Nebel und verwandelt sich in einen Schneemann.

Mit einem Strahlen werden Schneeschaufel und Plastikbob ausgepackt, die ersten Schneebälle kommen geflogen, die Nachbarskinder tauchen auf, und schon übertönt das Schreien der Kinder das Geräusch der Schneekanone. Der Winter ist da; und das nicht nur in den Bergen, sondern auch im Flachland…

Ärztemangel: niedergelassene übernehmen Schichtdienst im KH Dezember 22, 2007

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Von Übernahme von Schichtdiensten über die Feiertage durch niedergelassene Ärzte berichtet der Südkurier

Zwölf niedergelassene Ärzte helfen dem Hegau-Klinikum bei einem Personalengpass über die Feiertage in der inneren Medizin aus. Wegen Mutterschaftsurlauben und Kündigungen zum Jahreswechsel fehlen fünf Ärzte im Dienstplan.Unbürokratisch und pragmatisch haben das Hegau-Klinikum Singen und die niedergelassenen Ärzte einen Personalmangel über die Feiertage behoben. Zwölf niedergelassene Ärzte schieben während der Feiertage Schichtdienst im Klinikum. Darüber ist Verwaltungsdirektorin Sabine Schwörer ausgesprochen froh: „Das ist den niedergelassenen Ärzten hoch anzurechnen, dass sie sich für diesen Dienst bereit erklärt haben.“Normalerweise arbeiten über 30 Ärzte in der Inneren Medizin. Durch die Mutterschaft von zwei Ärztinnen und der Kündigung von drei Ärzten sei es in der Abteilung zu einem Engpass gekommen. Die Stellen seien sofort ausgeschrieben worden, doch die Resonanz tendiere im Moment gegen Null, sagt Schwörer. Warum, kann sie nicht sagen: „Wir machen Tarif, nicht mehr, nicht weniger, bei uns gelten die üblichen Arbeitsbedingungen.“Damit aber die Kolleginnen und Kollegen in der Inneren Medizin auch an den Feiertagen zu ihren Familien können, habe sich das Hegau-Klinikum zu diesem etwas außergewöhnlichen Schritt entschlossen, die niedergelassenen Ärzte um Aushilfe zu bitten. Damit soll gewährleistet werden, dass die im Hegau-Klinikum angestellten Ärzte entweder vom 23. bis 26. Dezember oder vom 29. Dezember bis 1. Januar frei haben. „Das versuchen wir einzuhalten, entweder Dienst an Weihnachten oder an Silvester.“Nun machen die niedergelassenen Ärzte Hausdienst im Krankenhaus – immer zusammen mit einem Arzt vom Krankenhaus. Sabine Schwörer glaubt: „Das ist eine gute Lösung.“ Das sei praktikabel, zumal einige der eingesetzten niedergelassenen Ärzte früher im Singener Krankenhaus gearbeitet hätten. Das Modell sei aber nur eine Überbrückung des Engpasses. „Es geht nur um die Feiertage“, schränkt die Verwaltungsdirektorin ein.

elmex Forschung warnt: Bei älteren Menschen nimmt Kariesrisiko zu Dezember 21, 2007

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Lörrach

Ältere Erwachsene erhalten immer länger ihre Zähne; Teil- und Vollprothesen gibt es immer seltener. Diese positive Entwicklung hat allerdings eine Schattenseite. Denn aus der längeren Erhaltung der Zähne resultiert ein höheres Risiko für Karies und Parodontalerkrankungen. Vor allem Wurzelkaries ist bei älteren Menschen auf dem Vormarsch. So hatten 2005 45% der Deutschen zwischen 65 und 74 mindestens eine kariöse oder gefüllte Wurzeloberfläche. „Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Gründe“, stellt Bärbel Kiene von der elmex Forschung fest. „Zum einen kann eine Zahnwurzel nach der chirurgischen Behandlung einer Parodontalerkrankung freiliegen, zum anderen kann das Zahnfleisch durch eine falsche Putztechnik mit einer zu harten Bürste im Laufe der Zeit regelrecht weggebürstet werden. Das freiliegende Dentin ist weicher und damit kariesanfälliger als der Zahnschmelz.“

Prof. Elmar Hellwig (Universitätsklinik Freiburg) sieht im steigenden Kariesrisiko bei älteren Patienten eine Herausforderung für die zahnmedizinische Prophylaxearbeit: „Zum einen sollte nach Wegen gesucht werden, Patienten, die erst bei Schmerzen zum Zahnarzt gehen, früher zu erreichen. Zum anderen müssen auch ältere Menschen konstant zu sorgfältiger häuslicher Mund- und Zahnpflege motiviert werden.“ Die regelmäßige Anwendung fluoridhaltiger Spüllösungen könne helfen, das Wurzelkariesrisiko zu senken.

Streit um private Zahn-Uni Dezember 20, 2007

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Streit um private Zahn-Universität berichtet der ORF:

Die Pläne, in Krems eine private Universität für Zahnmedizin einzurichten, sorgen für Riesenaufregung bei der Zahnärztekammer. Es würde dadurch ein Ärzteüberschuss drohen. Zu viele Zahnärzte werden ausgebildet Zwei Fakultäten wollen die Betreiber in der Danube Private University unterbringen. Eine, die sich den „schönen Künsten für Menschen über 50“ widmet und eine Zahnmedizinische.


Der Präsident der Zahnärztekammer Niederösterreich, Hannes Gruber fürchtet nun, dass hier alleine pro Jahr so viele Zahnärzte ausgebildet werden, wie bis jetzt in ganz Österreich. Es würde für ganz Österreich Auswirkung haben, so Gruber, in etlichen Jahren würde es zu einem Kippen des Systems mit zu vielen Zahnärzten kommen. Zu wenig Patienten für die Behandlung Außerdem gebe es in Krems gar nicht genügend Patienten für die geplante Uni-Klinik mit 40 Behandlungsstühlen und für die 15 Kremser Zahnärzte.

Durch die kolportierte Studiengebühr von 12.000 Euro pro Semester fürchtet die Zahnärztekammer außerdem eine soziale Auslese Betreiber weisen Kritik zurück Die Betreiber dürfen, wie sie sagen, vor der Entscheidung des Akkreditierungsrates kein Interview geben – sie weisen aber in einer Stellungnahme an den Akkreditierungsrat die Kritik zurück und sprechen von einer Verbesserung der medizinischen Ausbildung und Versorgung. Am Dienstag wird sich der Akkreditierungsrat, der die Gründung genehmigt – oder nicht – in Krems die Situation ansehen.

6000 Euro Schmerzensgeld für drückendes Gebiss Dezember 19, 2007

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6000 Euro Schmerzensgeld für drückendes Gebiss

Ein deutscher Zahnarzt muss zahlen, weil er schlampig gearbeitet hat. Nach dem Urteil des Gerichts schuldet ein Zahnarzt dem Patienten auch einen „Erfolg“ – so berichtet der Tagesspiegel

 KOBLENZ – Schmerzen nach dem Zahnarztbesuch können unter Umständen zu einem Anspruch auf Schmerzensgeld führen. Das geht aus einem veröffentlichten Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz hervor. Danach muss ein Zahnarzt einer Patientin wegen schlechter Arbeit 6000 Euro Schmerzensgeld zahlen (Beschluss vom 19.6.2007 – 5 U 467/07).

Die Frau hatte bei dem beklagten Zahnarzt Ober- und Unterkiefer mit herausnehmbaren Teilprothesen versorgen lassen. Doch die Arbeit ließ laut Gericht zu wünschen übrig: Die Kronen hatten überstehende Ränder und die Prothesen saßen zu locker. Die Klägerin hatte daher Schmerzen sowie Sprach-, Beiß- und Kauprobleme.

All dies genügte dem OLG, um der Klägerin das Schmerzensgeld zuzubilligen. Ein Zahnarzt schulde bei der Versorgung eines Patienten mit Prothesen nicht nur die Behandlung als solche, sondern auch einen „Erfolg“, stellten die Richter fest. (rope/dpa)