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Keine Billig-Abmahnungen für Ärzte April 30, 2008

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Urheberrechtsverstöße auf Praxishomepage:

Ärzte müssen weiterhin mit hohen Abmahngebühren rechnen, wenn sie auf ihren Homepages beispielsweise gegen das Urheberrecht verstoßen. Das neue Limit von 100 Euro für erstmalige Abmahnungen bei leichten Verstößen gilt – entgegen anderslautender Presseberichte – lediglich für Privatpersonen, nicht aber im Geschäftsverkehr.

Das entsprechende Gesetz zur „Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums“ hat der Deutsche Bundestag am 11. April 2008 beschlossen, um die aktuelle Welle von Abmahnungen zu dämpfen.

„Der Gesetzgeber schützt allerdings nur Verbraucher“, erklärt Dr. Britta Specht, Vorsitzende des Medizinrechtsanwälte e.V., Lübeck. „Ärzte und deren Homepages dagegen gelten als geschäftlich und sind damit von dem Gesetz nicht betroffen.“ Hier können weiterhin für Urheberrechtsverstöße – wie etwa ungenehmigte Stadtplanausschnitte auf der Homepage – Anwaltsgebühren um die 1.000 Euro anfallen, die dann erstattet werden müssen.

Das Gesetz gilt ohnehin nur für Abmahnungen, die im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen stehen. Andere Gründe zur Abmahnung wie ungenügende Angaben im Impressum bleiben von der neuen Regelung unberührt.

Der Verein Medizinrechtsanwälte e. V. ist Träger des Medizinrechts-Beratungsnetzes, initiiert von der Stiftung Gesundheit. Dort können bei Fragen zum Medizin- oder Sozialrecht Patienten wie auch Ärzte ein kostenloses, juristisches Orientierungsgespräch durch ausgewählte Vertrauensanwälte erhalten. Beratungsscheine können unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 0 73 24 83 angefordert werden. Weitere Informationen sowie das Verzeichnis der Vertrauensanwälte gibt es unter www.medizinrechts-beratungsnetz.de

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Medizinrechtsanwälte e.V.
Vorsitzende des Vorstands: Dr. Britta Specht
Travemünder Allee 6 a
23568 Lübeck
Tel. 0451 / 389 67 17
Fax 0451 / 389 67 29
mrae@arztmail.de
www.medizinrechts-beratungsnetz.de

13. DENTSPLY Friadent World Symposium in Berlin: „Wir konzentrieren uns auf Ihren Erfolg“ April 29, 2008

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Mehr als 2.300 Teilnehmer aus 67 Ländern erfuhren am 18. und 19. April in Berlin eindrucksvoll, dass viele Faktoren den Erfolg der Implantologie in der Praxis bestimmen. Welche Rolle spielen dabei erprobte Behandlungskonzepte, computergestützte Implantationssysteme, zahnärztliche Kompetenz oder ein professioneller Praxisauftritt? Das Programm des 13. World Symposiums der DENTSPLY Friadent unter dem Motto „Ihr Praxiserfolg im Fokus” überzeugte durch ausgesprochene Themenvielfalt, inhaltliche Dichte und Praxisnähe der wissenschaftlichen Vorträge von über 50 international renommierten Referenten und nicht zuletzt durch eine exzellente Organisation.

„Wir konzentrieren uns auf Ihren Erfolg.“ Mit diesen Worten begrüßte DENTSPLY Friadent Geschäftsführer Dr. Werner Groll die Kongressteilnehmer und unterstrich die Bedeutung eines kompetenten und zuverlässigen Partners für den Erfolg der Implantologie in der Praxis. DENTSPLY Friadent biete hier ganzheitliche Unterstützung, die nicht nur bewährte Implantatsysteme und innovative Behandlungskonzepte, sondern auch professionelles Praxismarketing und -management unter dem Kundenerfolgsprogramm stepps® umfasst.

Bewährtes Konzept für Knochen- und Gewebeerhalt

Für eine erfolgreiche Implantattherapie müssen Knochen und Weichgewebe erhalten werden. Dennis Tarnow, Professor für Parodontologie und Implantologie an der New York University, empfiehlt daher, nicht zu lange mit Extraktionen zu warten. Das gelte zum Beispiel für fortgeschrittenen Attachmentverlust in der Front. Periimplantitis sei bei manchen Systemen ein Problem, aber nicht mit ANKYLOS® und XiVE®: „Diese Implantate haben sich gegenüber Periimplantitis resistent gezeigt.“

Den besonderen Wert der ANKYLOS® TissueCare betonten Dr. David Garber und Dr. Henry Salama, Atlanta (USA). In nur einem Eingriff versorgt das Team nach computergestützter Planung ein Sofortimplantat mit definitivem CERCON® Balance Abutment und temporärer Krone. Die Kombination aus Konusverbindung und mikrorauer Oberfläche bis über die Stirnfläche bewirkt laut Professor Adriano Piattelli (Universität Chieti, Italien), dass der Knochen über das Niveau der Implantat-Aufbau-Verbindung hinauswächst. Piattelli: „Das ist absolut außergewöhnlich.“

Aufbereitung mit nur einer Schablone

Mit ExpertEase wurde in Berlin ein von DENTSPLY Friadent entwickeltes System für die computergestützte Implantologie vorgestellt, das softwareseitig auf der bewährten SimPlant-Software des Weltmarktführers Materialise Dental basiert. Dr. Michael Stiller, Berlin, zeigte in seiner Live-OP, dass für die gesamte Knochenaufbereitung und die Implantation nur eine einzige Schablone notwendig ist. Die Bohrer werden durch das einzigartige „Sleeve-on-Drill“-System geführt und durch integrierte Stopps in der Bohrtiefe limitiert. Entsprechende Bohrersets sind für XiVE® ab Ende Mai erhältlich.

Kleiner Durchmesser für XiVE®

Laut Dr. Marco Degidi, Bologna (Italien), werden die vielfältigen Möglichkeiten des XiVE® Systems mit dem Durchmesser 3,0 mm an einem wichtigen Punkt erweitert. Es ist eines der kleinsten Implantate am Markt und die beste Lösung für kleine Einzelzahnlücken. Durch das spezielle Gewindedesign, die hoch osteokonduktive FRIADENT® plus-Oberfläche und die anwenderfreundlichen temporären Komponenten haben Sofortversorgungen bei guter Primärstabilität eine hohe Erfolgssicherheit.

Neue ANKYLOS® Generation mit Option zur Indexierung

Mit dem neu entwickelten ANKYLOS® C/X System hat der Implantologe erstmals in einem Implantatsystem die freie Wahl zwischen nicht-indexierter (C/.) oder indexierter Prothetik (./X). Professor Paul Weigl, Universität Frankfurt, betonte, dass der Aufbau bei beiden Optionen rotationsgesichert bleibt. Auch mit den ANKYLOS® /X Abutments ist eine vollflächige, kraft- und formschlüssige TissueCare Verbindung sichergestellt. Im Gegensatz zu anderen – auch anderen konischen – Verbindungstypen verhindert sie Mikrobewegungen, bakterielle Kontamination und damit den Knochen- und Weichgewebeabbau.

Weigl stellte auch das neue Verpackungssystem der DENTSPLY Friadent, das so genannte „Implant Shuttle“ vor, das zukünftig im doppelsterilen Blister geliefert wird. Durch leichtes Abbiegen der zwei seitlichen Kunststoffflügel lässt sich das Implantat einfach und sicher entnehmen.

Mehr Interaktion

In diesem Jahr setzte DENTSPLY Friadent erfolgreich auf mehr Interaktion zwischen über 50 Referenten und Teilnehmern. TED-Abstimmungen, Expertengespräche, Panel-Diskussionen, Testmöglichkeiten von neuen Produkten und Systemen sowie der Besuch der integrierten Ausstellung von mehr als 120 Postern boten viele Möglichkeiten des Dialogs. Auf große Resonanz stießen die jeweils parallel stattfindenden Mittags-Sessions, die Lunch & Learn miteinander verbanden. Besonders gut besucht war das „Forum Junge Implantologen“, in dem Nachwuchsreferenten aus dem DENTSPLY Friadent p3-Entwicklungsprogramm ihre Arbeiten in prägnanten Kurzvorträgen vorstellten.

Groove und Saitenpower in der Poststation

Am Abend des ersten Kongresstages lud DENTSPLY Friadent die 2.300 Gäste zum Entspannen und Feiern in die ehemalige Berliner Postpaketstation „THE STATION“ ein. In der einzigartigen Atmosphäre von zwei riesigen Sälen in altem Backsteingemäuer und nach dem Genuss kulinarischer Spezialitäten brachten Soul-Lady Della Miles und die Kultband „Szenario“ mit Power-Geiger Christoph Broll die Stimmung zum Kochen. Wer wollte, konnte die Halle wechseln und sich bis tief in die Nacht bei Cocktails und ausgelassener Stimmung von Artistik- und Break-Dance-Einlagen mitreißen lassen.

Und dass sich bereits jetzt viele Teilnehmer für das 14. DENTSPLY

Friadent World Symposium am 19. und 20. März 2010 in Barcelona anmelden wollen, spricht für sich.

Neues All-in-one Befestigungskomposit von Heraeus Kulzer April 28, 2008

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iCEM® Self Adhesive: die einfache und zuverlässige Art der Zementierung

Mit iCEM® Self Adhesive steht Zahnärzten ab Mai 2008 das erste All-in-one Befestigungskomposit von Heraeus Kulzer zur Verfügung. In nur einem Arbeitsschritt erfolgt damit das Ätzen, Primen, Bonden, Desensibilisieren und Zementieren von indirekten Restaurationen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen, dass iCEM® Self Adhesive verlässliche Haftkraft mit einer schnellen, einfachen, anwenderfreundlichen und universellen Applikation vereint und zugleich das Risiko von post-operativen Sensibilitäten deutlich reduziert.

Das erste selbstadhäsive, dualhärtende Befestigungskomposit aus dem Haus Heraeus Kulzer basiert auf langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von Kompositmaterialien und selbstätzenden Adhäsiven. iCEM® Self Adhesive ist äußerst vielseitig. Es deckt nahezu alle Indikationen indirekter Restaurationen und die dafür in der zahnärztlichen Praxis verwendeten Materialien ab, wie metallische und vollkeramische Kronen und Brücken, keramische und Komposit-Inlays und -Onlays oder Glasfaser-Wurzelstifte.

Anwenderfreundliche Applikation, einfaches Handling

iCEM® Self Adhesive ist besonders anwenderfreundlich: es wird mit einer Automix-Spritze unmittelbar in die indirekte Restauration oder Kavität appliziert. Zusätzliche Misch- oder Applikationsgeräte werden nicht benötigt. Die exzellente Stabilität ermöglicht eine Aufbewahrung bei Raumtemperatur. Dank seiner innovativen Rezeptur reagiert iCEM® Self Adhesive tolerant gegenüber Feuchtigkeit am präparierten Zahn. Das gewährleistet eine sichere Aushärtung und einen sichereren Randschluss. Überschüsse lassen sich bereits nach kürzester Polymerisation von ein bis zwei Sekunden mühelos entfernen. Ein weiterer Vorteil ist seine außergewöhnlich lange Verarbeitungszeit. Das Material härtet anaerobisch erst nach dem Einsetzen der Restauration aus.

Mit seinem integrierten desensibilisierenden Effekt reduziert der neue Zement deutlich das Risiko von post-operativen Sensibilitäten. Die wesentlichen Ursachen solcher Sensibilitäten – freiliegende Dentintubuli, übertrocknetes Dentin und ein Überätzen des Dentins – werden von vornherein ausgeschlossen. In einer Pilotstudie wurde bei keinem der behandelten Patienten eine materialbedingte post-operative Sensibilität festgestellt.

Verlässliche Haftkraft von weltweiten wissenschaftlichen Studien bestätigt

Zahlreiche Forscher führender Universitäten bestätigten die mechanischen Eigenschaften von iCEM® Self Adhesive. Zugfestigkeitstests der Tufts University School of Dental Medicine in Boston, USA, ergaben eine Zugfestigkeit an Wurzeldentin von fast 250 N und lagen damit über der von Produkten anderer Anbieter. In Mikrozugfestigkeitstests der Universitäten von Texas und North Carolina bewies der All-in-one Zement iCEM® Self Adhesive von Heraeus Kulzer eine verlässliche Haftkraft an Dentin vergleichbar mit klinisch bewährten Systemen.

Diese und weitere Studien bestätigen, dass iCEM® Self Adhesive durch seine innovative Formulierung die Vorteile klassischer Zemente, wie einfaches Handling und Toleranz gegenüber Feuchtigkeit am Zahn, mit den hochwertigen mechanischen und ästhetischen Eigenschaften von Befestigungskompositen vereint. Zusammenfassend: Die einfache Art der Zementierung.

immer wieder zahnärztlicher Notdienst April 25, 2008

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Wenn der Zahn schmerzt

Zahnärztlicher Notdienst im Altkreis Hersfeld unter neuer Nummer zu erreichen

Wenn der Zahn schmerzt

Christine Zacharias in der Hersfelder Zeitung

Bad Hersfeld. Die Zahnärzte im Altkreis Hersfeld regeln ihren Notdienst in Zukunft selbst. Ab dem 1. Mai erhalten Patienten, die nachts oder am Wochenende von Schmerzen geplagt werden oder sich einen Zahn ausgeschlagen haben, Hilfe unter der Telefonnummer 06621/4099967.

Anrufbeantworter

Dort, bei der Landeszahnärztekammer in Kassel, läuft ein Anrufbeantworter, der Namen und Telefonnummer des Zahnarztes nennt, der den Bereitschaftsdienst übernommen hat und auch verrät, wann er in seiner Praxis zu erreichen ist.

Bisher gab es diese Auskunft bei der Notarztzentrale, die auch die Versorgung aller anderen Patienten außerhalb der regulären Sprechstunden gewährleistet.

Zwischen den Zahnärzten und der Notarztzentrale gab es jedoch immer wieder Irritationen, berichtet Dr. Wolfgang Winges, der Sprecher der Zahnärzte im Kreis. Zuletzt ging es dabei auch um den Kostenanteil, den die Zahnärzte für den Betrieb der Zentrale zahlen sollten und der ihnen zu hoch erschien.

Die Nutzung des zentralen Anrufservers der Landeszahnärztekammer ist dagegen kostenneutral für die Zahnärzte im Kreis. In anderen Regionen, zum Beispiel im Kreis Marburg, habe man sehr gute Erfahrungen mit diesem System gemacht, ist Winges zuversichtlich, dass die neue Nummer auch in der Region Bad Hersfeld gut funktionieren wird. Und sollte es mit dem Server doch einmal Probleme geben, weiß Winges, wie sie gelöst werden können.

„Wir haben kein Problem damit, dass die Zahnärzte ihren Notdienst selbst regeln“, sagt Dr. Christiane Sauer. Die Friedloser Ärztin ist zuständig für die Notarztzentrale. Sie kündigte jedoch an, dass dort die Telefonnummer für Zahnprobleme nicht mehr weitergegeben werde. „Die erfahren die Patienten aus der Zeitung oder durch einen Anruf bei ihrem Zahnarzt“, erklärt sie.

KOS®-Produktlinie – Praxisorientiert weiter entwickelt April 23, 2008

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In enger Zusammenarbeit mit langjährig erfahrenen Implantologen hat Dr. Ihde Dental die erfolgreiche KOS®-Produktfamilie um zwei Implantate und um die neuen DOS-Bohrer weiter entwickelt: Die Premiumlinie KOS®-E wurde im Hinblick auf eine optimale Rot-Weiss-Ästhetik eingeführt und mit den KOS®-EB Implantaten bietet die implant.company jetzt eine Alternative zu den angulierten und biegbaren KOS®-Implantaten. Die neue DOS-Bohrer-Generation mit der verbesserten Schneidfähigkeit trägt selbst harten Knochen rasch und ohne Druck ab.

 

Für ästhetisch bessere Ergebnisse bei der Ästhetiklinie KOS®-E sorgt vor allem die vorgefertigte Schulter am Hals des integrierten Abutments. Auf der verbreiterten Hohlkehle lässt sich die spätere Prothetik sehr gut befestigen. Vorteilhaft ist dies insbesondere bei der prothetischen Versorgung mit zirkongefrästen Kronen und Brücken, da eine einwandfreie Passform schon von Herstellerseite gegeben ist. Auch die Bedingungen für den Abdruck sind optimiert. Aufgrund der verbreiterten Schulter kann ein Gingivaretraktor eingesetzt werden, so dass die Präparationsgrenze genau definiert wird.

 

Mit KO®S-EB ist eine optimale Alternative zu den angulierten KOS®-A und den biegbaren KOS®-B Implantaten entwickelt worden. Das breite Abutment lässt sich einfach in wenigen Minuten in den gewünschten Winkel bis zu 15 Grad schleifen. So werden unvermeidbare Divergenzen in der Parallelität schnell beseitigt.

 

Bohrer gehören zu den wichtigsten Instrumenten in der Implantologie. Aus diesem Grund wurden die neuen DOS-Bohrer mit einem Spezialschliff und Querhieb verbessert. Damit kann der Behandler selbst bei hartem Knochen fast drucklos und rasch arbeiten. Die Gefahr von Knochennekrosen, die durch zu starken Bohrerdruck auftreten können, ist minimiert. Zudem ergibt sich eine wesentlich leichtere Knochenführung der Drills. DOS-Bohrer sind Formbohrer und in den Größen 1 bis 5 lieferbar.

 

 

Weitere Informationen unter:

Dr. Ihde Dental

Erfurter Straße 19

85386 Eching

Tel: 089-319761-0

Fax: 089-319761-33

E-mail: info@ihde-dental.de

http://www.ihde-dental.de

„MUT Praxis“ ausgezeichnet durch Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ April 21, 2008

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Zahnärztekammer Berlin gratuliert:

„MUT Praxis“ ausgezeichnet durch Initiative „Deutschland – Land der Ideen“

Am 26. März 2008 wurde das ganze Team der MUT-Obdachlosenpraxis mit einer hohen Auszeichnung bedacht: Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat die Arzt- und Zahnarztpraxen für Obdachlose zu einem der 365 „ausgewählten Orte“ für das Jahr 2008 ausgewählt, Gerhard Detterer (Deutsche Bank, die zu den Trägern der Initiative gehört) überreichte der MUT-Geschäftsführerin Dr. Helga Schick die entsprechende Plakette sowie die weiteren Unterlagen, die mit der Auszeichnung verbunden sind.

Im Rahmen einer noblen und zugleich sehr persönlichen Feierstunde würdigten neben Gerhard Detterer (“Die im Dunkeln sieht man nicht – die Auszeichnung wirft nun ein Licht auf dieses Engagement“) auch Dr. Petra Leuschner, Staatssekretärin für Integration und Soziales („Ein Ort, der Mut macht und Hoffnung“) sowie Christina Emmrich, die sehr engagierte Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg („Es wäre toll, das Projekt wäre gar nicht nötig“) Einsatzkraft, Engagement und auch die Notwendigkeit der Einrichtungen. Die Festrede hielt Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit: „Was Sie hier leisten“, sagte er, „können sich viele beim Thema Gesundheitsversorgung gar nicht vorstellen.“ Er übermittelte den Dank des Bundesministeriums und meinte, die Einrichtung müsse erfunden werden, wenn es sie nicht bereits schon gäbe: „Es kommt auf den nächsten an – nicht auf mich: Dieser Gedanke wird hier gelebt.“

Für das ganze Team dankte Helga Schick für die hohe Auszeichnung und bei dieser Gelegenheit auch allen ehrenamtlichen Unterstützern der Obdachlosenpraxen: „Ihre Arbeit verdient eigentlich einen Lohn, finanziell können wir das nicht – nehmen Sie diese Veranstaltung als unseren Dank an Sie.“ Mit den Worten „Teilen macht Spaß“ gab Zahnärztin Kirsten Falk den Dank der Ehrenamtlich an das Team zurück und meinte: „Ich sehe hier viele, die genau diesen Spaß an dieser Arbeit hier haben.“ Sie und die weiteren ehrenamtlich Tätigen hätten ein sinnvolles Tätigkeitsfeld gefunden und erhielten Dankbarkeit und Anerkennung durch die Patienten.

Nicht nur die ehrenamtlichen Zahnärzte in der Praxis, auch die Bundeszahnärztekammer (repräsentiert durch Präsident Dr. Dr. Weitkamp) und natürlich vor allem die Zahnärzte in Berlin stehen hinter dem Projekt und unterstützen es seit vielen Jahren, sowohl direkt als auch über das Berliner Hilfswerk Zahnmedizin. Dr. Wolfgang Schmiedel, Vorsitzender des Hilfswerks und Präsident der Kammer, bedankte sich für die Arbeit des ganzen Teams und gratulierte Frau Dr. Schick persönlich mit Blumen – nicht nur zu der Auszeichnung, sondern auch zu ihrem kurz zurückliegenden runden Geburtstag.

ANKYLOS® C/X – Die neue Generation April 20, 2008

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ANKYLOS® C/X – Die neue Generation

Langfristiger Erhalt des Gewebes und exzellente Ästhetik

 Alle Vorteile eines klinisch seit 20 Jahren erfolgreichen Implantatsystems gepaart mit einer in der Implantologie bislang einzigartigen Innovation: Das ist ANKYLOS® C/X. Die neue Generation von ANKYLOS® bietet in nur einem Implantat die Option der indexierten und nicht-indexierten Prothetik und überzeugt gleichzeitig durch ihre neu gestaltete Prothetik, ihr komplett überarbeitetes Einbringprozedere sowie ein neues Verpackungskonzept.

ANKYLOS® C/X überlässt den Behandlern die Entscheidung: Sie können den Index als Findungshilfe nutzen, wann immer dies das prothetische Vorgehen erleichtert. Oder verwenden allein die konische Verbindungsgeometrie ohne Index, wenn dies im Rahmen des prothetischen Konzepts erforderlich ist. Rotationsgesichert bleibt der Aufbau dabei in beiden Fällen durch den vollflächig form- und kraftschlüssigen Konus, und die freie Kombinierbarkeit bleibt dabei erhalten: Jedes Abutment passt in jedes Implantat.

 

ANKYLOS® C/X – Durch perfekte Verbindung dauerhaft ästhetische Erfolge erzielen

ANKYLOS® C/X ist auch nach seiner Weiterentwicklung ein Garant für langfristigen Gewebeerhalt und ein lang anhaltendes ästhetisches Ergebnis, denn die durchgehend kraft- und formschlüssige ANKYLOS® TissueCare Connection sorgt für überragende Stabilität zwischen Implantat und Aufbau, die einem einteiligen Implantatsystem in nichts nachsteht. Zwischen Implantat und Aufbau treten so gut wie keine Mikrobewegungen auf, so dass mechanische Irritationen weitgehend ausgeschlossen werden können. Auch die Spaltbildung zwischen Implantat und Abutment wird soweit minimiert, dass eine bakterielle Besiedelung verhindert werden kann. Und schließlich verlagert die Geometrie der TissueCare-Verbindung den Übergang zwischen Implantat und Aufbau nach zentral. Dieses systemimmanente PlatformShifting® schafft auf der Implantatschulter eine breite horizontale Basis für die stabile Anlagerung von Hart- und Weichgewebe. Das Zusammenwirken all dieser Faktoren schafft echtes TissueCare, das heißt den gewünschten langfristigen Gewebeerhalt und eine entsprechend zuverlässige Langzeitästhetik.

 

Hochästhetische Resultate durch neue Prothetik

Jede Indikation benötigt eine individuelle Versorgung. Die neuen prothetischen Aufbauteile ANKYLOS® Regular „C/“ und „/X“ nehmen das Feedback der Zahntechnik auf: Ein vergrößerter Aufbaukopf hilft zur Reduzierung von Gußproblemen. Die umgekehrte, jetzt konvexe Sulkusgeometrie bietet mehr Möglichkeiten zur Individualisierung und erlaubt ein verbessertes Emergenz.Profil. Die bekannten Sulkushöhen von 0,75 mm bis 4,5 mm werden um die fehlenden Angulationen bis 37,5 Grad ergänzt. Alle Aufbauten werden für eine multifunktionelle Snap-On-Kappe vorbereitet. Die prothetischen Bauteile sind entsprechend für die nicht-indexierte Variante mit „C/“ für Konus und mit „/X“ für die Index-Variante gekennzeichnet. Alle Bauteile mit der Markierung „C/X“ können für beide Varianten verwendet werden.

 

Exakte Insertion durch leichtes Einbringprozedere

ANKYLOS® C/X hat eine deutliche Stufe zwischen Implantat und Einbringpfosten. Dies hilft dem Behandler bei der präzisen Platzierung des Implantates. Bei subkrestaler Implantatposition gibt eine Kante am Einbringpfosten 1 mm über der Implantatschulter Orientierung bezüglich der Implantationstiefe. Im Falle eines Flapless-Vorgehens dient eine weitere Rille bei 3 mm zur Abschätzung der Gingivastärke.

Im Gegensatz zur früheren Adapterschraube greift der neue Einbringpfosten unmittelbar in die Konusgeometrie ein. Dies bewirkt eine höhere Stabilität der Verbindung zwischen Pfosten und Instrument und damit zusätzliche Sicherheit beim Eindrehen der Implantate. Die Verschluss-Schraube für Implantate wird zukünftig beigepackt und nur dann inseriert, wenn eine gedeckte Einheilung gewünscht wird. Für die transgingivale Einheilung wird das Implantat mit einem Gingivaformer verschlossen oder zur Sofortversorgung direkt mit einem Aufbau versehen.

 

Das Implant-Shuttle für sicheres Handling

Einfache Entnahme des Implantats und höchste Sicherheit in jeder Phase der Behandlung, das ermöglicht das neue Verpackungskonzept von DENTSPLY Friadent. Der neu gestaltete Implant-Shuttle kann intraoperativ mühe- und berührungslos von der Assistentin zum Implantologen gereicht werden. Dank des speziellen, handlichen Kunststoffhalters, in den die Im-plantate perfekt eingepasst sind, bleiben diese sicher geschützt. Die ergonomische Gestaltung des Shuttles ermöglicht dem Behandler eine einfache und bequeme Entnahme des Implantats mit dem Eindrehinstrument. Das Shuttle ist zweifach steril in Blisterpackungen versiegelt und bietet dem Anwender so höchste Sicherheit in jeder Phase der Behandlung – entsprechend den zunehmend strenger werdenden Vorgaben für die Verpackung von Medizinprodukten.

 

Die Option der Indexierung

Der Behandler hat mit der Weiterentwicklung zu ANKYLOS® C/X die Wahl, sich für ein rein konisches oder indexiertes Arbeiten zu entscheiden. Die Indexierung erfolgt über den Aufbau. Der Zahnarzt kann sich mit Beginn der prothetischen Versorgung entscheiden, ob er die TissueCare-Verbindung frei positionierbar oder mit Index verwenden möchte. Durch die Indexierung hat der Anwender die Möglichkeit, eine einfache und eindeutige Platzierung des Aufbaus in sechs Positionen vorzunehmen und kann dabei auf den Übertragungsschlüssel verzichten. Die kraft- und formschlüssige Konusverbindung sorgt bei beiden Optionen für eine optimale Stabilität und Rotationssicherung.

 

Ein progressives Gewinde für präzise Krafteinleitung

Das progressive Gewindedesign der ANKYLOS® Implantate, seit 20 Jahren unverändert und klinisch erprobt, ist ideal auf die Struktur des Knochens abgestimmt. Durch die nach apikal zunehmende Gewindetiefe wird die Lasteinleitung in die nachgiebigere Spongiosa verlagert. Das Bogenprofil der Gewindegänge führt laterale Kräfte in den Knochen. Diese beiden Faktoren tragen zu einer optimalen Entlastung der Kortikalis bei und sichern somit den krestalen Knochenerhalt.

 

Mikrostruktur fördert die ankylotische Einheilung

Um den Therapieerfolg zu gewährleisten sind die ANKYLOS® C/X Implantate mit der klinisch bewährten, wachstumsaktivierenden FRIADENT® plus Oberfläche ausgerüstet. Durch die Mikrostruktur wird die Anlagerung von knochenbildenden Zellen verstärkt. Die Knochenneubildung wird durch eine sich schnell und flächendeckende Ausbildung eines dichten Fibrinnetzes angeregt – und die Implantate heilen so schneller und stabiler ein.

 

Weitere Informationen zum Implantatsystem ANKYLOS von DENTSPLY Friadent gibt es unter http://ankylos.dentsply-friadent.com

 

 

Arbeiten an den Grenzen der Biologie April 19, 2008

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Neue Möglichkeiten und alte Grenzen der Implantologie stehen im Mittelpunkt der 7. Jahrestagung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen in der Deutschen Gesellschaft für Implantologie, die am 18. und 19. April 2008 in Düsseldorf stattfindet.

Geht es um „die Dritten”, entscheiden sich inzwischen 3,6 Prozent der Frauen und 1,4 Prozent der Männer für implantatgestützten Zahnersatz. Schätzungen zufolge implantieren Zahnmediziner in Deutschland derzeit etwa 600 000 künstliche Zahnwurzeln pro Jahr, die Zuwachsraten betragen etwa zehn Prozent. Damit hat die Implantologie gleichwohl noch immer einen geringen Anteil im Vergleich zur konventionellen Versorgung, selbst wenn die Nachfrage nach dieser Versorgungsform steigt: Der Deutschen Mundgesundheitsstudie (2006) zufolge tragen 1,4 Prozent der Erwachsenen und 2,6 Prozent der Senioren implantatgetragenen Zahnersatz. 1998 war dies nur bei 0,7 Prozent der Bevölkerung der Fall.

Mehr Lebensqualität. Der Gewinn an Mund-bezogener Lebensqualität nach einer Implantation ist belegt, Implantatträger müssen deutlich weniger Einschränkungen der Lebensqualität in Kauf nehmen als Menschen mit konventionellem Zahnersatz.
Dynamische Entwicklung. Die Entwicklung in der Implantologie ist rasant: Neue Materialien und neue Methoden sorgen dafür, dass die Eingriffe auf der einen Seite schonender werden. Gleichzeitig erweitert sich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten. Heute sind Therapien möglich, die noch vor wenigen Jahren fast undenkbar waren. Entsprechend steigen auch die Ansprüche der Patienten an Funktion und Ästhetik.

Höheres Risiko bei zu zu früher Belastung. Manche Studien, aber auch Behandler, versprechen selbst bei kürzesten Einheilzeiten Erfolgsquoten von nahezu 100 Prozent. Auch bei Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen werden in der Regel nur perfekte Behandlungsergebnisse demonstriert. Die Wirklichkeit kann jedoch manchmal auch anders aussehen: „Aufwändige Knochen aufbauende Maßnahmen, sogenannte Augmentationen, im Zusammenhang mit einer Sofortversorgung und Sofortbelastung von Implantaten weisen auch heute noch eine erhöhte Komplikations- oder Verlustrate auf“, erklärt Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf, Leiter einer Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in Düsseldorf. Das Risiko eines Implantatverlustes, das normalerweise mit etwa fünf Prozent sehr gering ist, steigt deutlich an. „Wenn die Kieferhöhle nach einem Knochenaufbau und früher Belastung vereitert, bedeutet dies für betroffene Patienten einen unglaublichen Leidensweg“, sagt Bonsmann. Bei allem medizinischen Fortschritt sei eine kritische Indikationsstellung daher unabdingbar. Vor allem bei aufwändigeren Therapieverfahren müssen die Behandler Komplikationen vermeiden, erkennen und beherrschen können.

Schonendere Eingriffe. Die Fortschritte bei den chirurgischen Verfahren, etwa schonendere Eingriffe oder das bessere Management von Knochen und Weichgewebe, basieren auch auf neuen und besseren diagnostischen Möglichkeiten wie der dreidimensionalen Diagnostik. Voraussetzung für diese ist die Computertomographie oder die Digitale Volumentomographie (DVT). „Die Untersuchung mit der DVT geht im Vergleich zum CT mit einer erheblich geringeren Strahlenbelastung einher. Das Verfahren kommt mit etwa mit einem Zehntel der Strahlendosis des CT aus“, erklärt Dr. Hans-Joachim Nickenig, Köln. Die 3-D Diagnostik erlaubt eine exakte Vorhersagbarkeit des implantologischen Eingriffs. Aufgrund einer exakten Planung am Computer ermöglicht diese Diagnostik einen Implantateingriff der „ohne Schnitte“ möglich ist und bei der der Knochen – bei geeigneter Indikation – nicht mehr freigelegt werden muss. Mittels einer 3-D gestützten Navigationsschablone ist der Implantologe in der Lage den Implantateingriff „ohne Schnitte“ durchzuführen, eine etwa drei Millimeter kleine Öffnung in der Schleimhaut genügt, um das Implantat zu setzen.

Aber wenn Kieferknochen aufgebaut werden muss, profitiert der Patient durch die 3-D Diagnostik. Sie hilft dem Zahnarzt, die Verletzung von Nachbarstrukturen zu vermeiden und den aufwändigeren Eingriff kontrolliert und minimalinvasiv durchzuführen. So ist z. B. bei der Sinusbodenelevation – wenn Knochengewebe der Kieferhöhle im Oberkiefer aufgebaut werden muss – durch 3-D Diagnostik eine maximale Gewebeschonung möglich. Es genügt auch dann ein kleiner Schnitt an der Außenseite des Kiefers und das Implantat wird ebenfalls ohne großen Schnitt gesetzt. Eine Untersuchung von Nickenig mit 250 Patienten belegt, dass die neuen schonenden Verfahren  vergleichbare Ergebnisse der Eingriffe bei erheblich reduzierter postoperativer Schwellung und Wundheilungsproblemen haben.
Auch das 3-D „Bone Splitting“, bei dem der Kieferknochen nach vorheriger exakter Berechnung verbreitert wird, ist möglich, ohne den Knochen komplett von Schleimhaut freizulegen.

Da im Rahmen des Zahnmedizinstudiums nur die Grundlagen der Implantologie gelehrt werden können, spielt die Fortbildung der Zahnärzte auf diesem Gebiet angesichts der Dynamik der Entwicklung eine große Rolle. „Die Implantologie kann man sich nicht nebenbei an einem Wochenende aneignen“, erklärt der Oralchirurg Professor Günter Dhom, Ludwigshafen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI). Nötig sei vielmehr eine profunde Fortbildung, da sich das Gebiet mit großer Dynamik entwickelt.
Qualitätssicherung zum Nutzen der Patienten. Darum hat die DGI, mit über 6200 Mitgliedern die größte auf ihrem Gebiet in Europa, in den vergangenen zehn Jahren ein abgestuftes Fortbildungssystem aufgebaut, um die Qualität in der Implantologie zu sichern.

36 Zahnärztinnen und Zahnärzte aus ganz Deutschland haben bei der Tagung in Düsseldorf am 18. April 2008 ein zweijähriges berufsbegleitendes Zusatzstudium abgeschlossen. Ihnen wurde dafür der international anerkannte akademischen Grad „Master of Science in Oral Implantology“ verliehen.Bislang haben damit 130 Zahnärztinnen und Zahnärzte diesen Studiengang absolviert. Diesen berufsbegleitenden Studiengang zum Master of Science in Oral Implantology bietet die DGI seit 2005 zusammen mit der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin an. Das Besondere: Das Studium findet an Universitätskliniken und spezialisierten Praxen in ganz Deutschland statt. Zwei Jahre lang können die Studierenden bei der „Crème de la Crème“ der deutschen Implantologie ihr Können vertiefen und erweitern.

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Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich e.V. (DGI) ist mit über 6200 Mitgliedern – Zahnärzten, Oralchirurgen, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen – die größte Fachgesellschaft im Bereich der Implantologie in Europa. Ihr Markenzeichen ist die enge Kooperation von Praktikern und Hochschullehrern. Deren gemeinsames Ziel ist die schnelle Umsetzung gesicherten Wissens und neuer Erkenntnisse in die Praxis durch ein differenziertes Fortbildungsangebot für Zahnärztinnen und Zahnärzte auf dem Gebiet der Implantologie – zum Nutzen von Patientinnen und Patienten.

Mehr Informationen:
http://www.dgi-master.de
http://www.dgi-ev.de

Chauffeur wollte Zahnschmerzen mit Alkohol betäuben April 13, 2008

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Schweizer Zöllner haben einen slowakischen Chauffeur mit zwei Promille Alkohol angehalten. Als Grund für den hohen Wert gab der Fahrer an, dass er starke Zahnschmerzen mit Alkohol betäubt habe.

Der slowakische Fahrer wollte am Montag mit einem vollbeladenen Sattelschlepper bei der Zollstelle Basel/Weil-Autobahn in die Schweiz einreisen. Als die Zöllner seine Papiere kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und fuhr Richtung Autobahn, teilte die Zollkreisdirektion Basel heute mit. Er konnte aber noch auf der Zollanlage angehalten werden. Wegen dem auffälligen Verhalten veranlassten die Zöllner die Alkoholkontrolle. Dem Fahrer wurde der Ausweis durch die deutsche Polizei an Ort und Stelle entzogen. Damit habe er nach der Ausnüchterung nun auch genügend Zeit, zu Fuss einen Zahnarzt aufzusuchen, hiess es weiter. (20min)

Amalgam-Füllungen brauchen meist nicht entfernt werden April 7, 2008

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sowohl Spektrum online wie auch das journal of dental research nahmen sich des Themas an:

Die Entfernung von Amalgam-Füllungen bei Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit ist nach einer großen Studie meist unnötig. Solche Symptome könnten auch durch ein spezielles Gesundheitstraining und eine gesunde Lebensweise verschwinden.

Zu diesem Ergebnis kommt ein fächerübergreifendes, insgesamt zwölf Jahre dauerndes Forschungsprojekt. Eine Entfernung des Amalgams sei nicht die einzige Option gegen die Beschwerden, meint Dieter Melchart vom Münchner Klinikum rechts der Isar. Amalgam-Legierungen für die Zähne enthalten Quecksilber und andere Metalle.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass eindeutige Aussagen über die Schädlichkeit von Amalgam nicht gemacht werden können. Mit Sicherheit bestehe kein Zusammenhang mit viel Amalgam im Mund und hohen Beschwerden, sagt Melchart. Auch Reinhard Hickel von der Zahnpoliklinik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität erklärt, dass Amalgam allgemein nicht schadet.

Die Patienten hatten in Fragebögen mehr als 300 Symptome wie Konzentrationsstörungen mit ihren Amalgam-Füllungen in Verbindung gebracht. Die Auswertung der über 4700 Fragebögen aus deutschen Zahnpraxen ergab keine Unterschiede von Patienten mit und ohne Amalgam-Füllungen hinsichtlich der subjektiv genannten Beschwerden.

Die Forscher fanden allerdings heraus, dass die anorganischen Quecksilber-Werte im Blut von Patienten mit Amalgam-Füllungen viermal höher waren als bei Menschen ohne diese Füllungen. Doch lagen diese Werte weit unterhalb der kritischen Belastungsgrenze, betont der Toxikologe Stefan Halbach vom Helmholtz-Forschungszentrum in Neuherberg bei München. Halbach weist darauf hin, dass anorganisches Quecksilber im Amalgam weit weniger giftig ist als die organische Form, welche die Menschen durch den Verzehr von Fischen zu sich nehmen.

Eine Teilstudie verglich verschiedene Therapiemöglichkeiten für subjektiv amalgamgeschädigte Patienten. Das Ergebnis war für die Forscher recht überraschend: Einerseits führt die Entfernung der Amalgam-Füllungen tatsächlich zu deutlich niedrigeren Quecksilber-Werten in Speichel und Blut und auch zu einer Verbesserung der subjektiven Beschwerden. Andererseits brachte ein spezielles Gesundheitstraining den Betroffenen eine ähnlich positive Linderung ihrer Beschwerden, auch wenn sich die gemessenen Quecksilber-Daten dadurch natürlich nicht veränderten.

Nach Angaben der Wissenschaftler gibt es kein Verfahren, um Amalgam-Schäden eindeutig festzustellen. In einer weiteren Kontrollstudie hatten die Forscher die Messung elektrischer Hautwiderstände, die medikamentöse Ausleitung des im Amalgam enthaltenen Quecksilbers und einen immunologischen Sensibilisierungstest an gesunden und amalgambelasteten Patienten untersucht. Ergebnis: Keine der Methoden war in der Lage, zwischen gesunden und subjektiv amalgamgeschädigten Menschen zu unterscheiden.

Der Zahnarzt müsse die Patienten über Materialien und Behandlungsmethoden aufklären, meint Hickel. Der Patient habe dann das Recht, die Auswahl zu treffen, ob er Amalgam, Gold oder Kunststoff-Füllungen will. Andere Füllungen müssen von Patienten zum großen Teil aus eigener Tasche gezahlt werden.

An dem Langzeitprojekt hatten sich mehrere universitäre Einrichtungen beteiligt. Die Leitung hatte das Zentrum für naturheilkundliche Forschung am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.