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Dentale Zukunftstechnologien „on the road“: BEGO Medical Roadshow in sechs deutschen Städten Juni 30, 2008

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Bremen, 27. Juni 2008 – „Digital Dentistry“ und die bislang einzigartige Verbindung von CAD/CAM-Technologie mit Presskeramik – um diese und weitere Zukunftsthemen geht es bei der Roadshow der BEGO Medical GmbH. Das Bremer Unternehmen, das sich auf die industrielle Fertigung von Zahnersatz spezialisiert hat und hierbei zu den Pionieren der Branche gehört, bietet Zahntechnikern und Zahnärzten ein spannendes Programm zum neuesten Stand der Technik an. Die Roadshow wird von Anfang Oktober bis Mitte November 2008 in Berlin, Leipzig, München, Fürth, Kiel und Solingen stattfinden (genaue Termine s.u.).

Erst kürzlich hatte das Unternehmen das Patentrecht vom Deutschen Marken- und Patentamt sowie dem Europäischen Patentamt das Patentrecht am Laser-Schmelz-Verfahren (Selective Laser Melting, SLM) im Dentalbereich zugesprochen bekommen. „Die von uns entwickelte Technologie, die wir bereits 1999 zum Patent eingereicht hatten, wird heute bereits im Weltraum eingesetzt“, erzählt der geschäftsführende Gesellschafter der BEGO-Firmengruppe Christoph Weiss nicht ohne Stolz. „Wir freuen uns, Interessenten in ganz Deutschland dieses und weitere Themen nahebringen zu können. Leider gibt es noch einige Vorbehalte gegenüber modernen Digital-Technologien – aber die Teilnehmer unserer Roadshow werden erkennen, dass sie mit deren Hilfe ihre Wettbewerbsfähigkeit immens steigern können.“

Referenten werden vier ausgewiesene Experten aus dem Hause BEGO sein. Neben BEGO-Chef Weiss, der zum „Digitalisierungspotential“ in der Dental-Wertschöpfungskette sprechen wird, referiert PD Dr. Roland Strietzel, der auch Autor zahlreicher Fachbeiträge und Fachliteratur ist, über die vielfältigen Vorteile von SLM gegenüber den herkömmlichen Verfahren Fräsen und Gießen. Carsten Vagt, Produktionsleitung BEGO Medical GmbH, und Axel Klarmeyer, Geschäftsführer, erläutern die innovative BEGO-Technologie, mit der durch das CAD/CAM-Verfahren neben den Gerüsten auch vollanatomische Kauflächen virtuell gestaltet werden und durch die „Wax-up“-Technik mit der Presskeramik BeCe PRESS überpresst werden können. „Diese neuartige Verbindung der beiden Technologien bieten derzeit nur wir an“, betont Klarmeyer. Abgerundet wird sein Vortrag durch attraktive Einstiegs- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Unter der Anleitung von ZTM Thomas Riehl, Leiter Anwendungstechnik von BEGO Medical, können die Teilnehmer an den aufgestellten Computern ihre eigenen Modelle scannen und virtuell gestalten. Binnen 48 Stunden werden die Arbeiten an die Labors geschickt. „So können die Teilnehmer die Verarbeitung, Materialeigenschaften und Passgenauigkeit überprüfen und selbst am besten beurteilen,“ sagt BEGO-Chef Christoph Weiss. „Am Ende der Road Shows gibt es für alle ein Fingerfood-Buffet und Getränke – und damit die Möglichkeit, in informeller Runde mich und meine Mitarbeiter mit allen erdenklichen Fragen zu löchern. Wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen und Gespräche!“

Dies sind die Stationen der BEGO Medical Roadshow:

01.10.08: Berlin
15.10.08: Leipzig
29.10.08: München
31.10.08: Fürth
05.11.08: Kiel/Büdelsdorf
12.11.08: Solingen/Langenfeld

Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Infos und Anmeldeformular bitte anfordern bei Kristine Könecke unter:
Tel.: 0421-20 28 -261, Fax: 0421-20 28 44 261 oder per E-Mail unter koenecke@bego.com.

Bildunterschriften:
– Bei der BEGO Medical Roadshow erwarten die Teilnehmer spannende Vorträge zu Dental-Zukunftsthemen
– Axel Klarmeyer, Geschäftsführer von BEGO Medical (links) und Christoph Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der BEGO-Gruppe (rechts), gehören zu den Referenten

Talk of Town.
Wächter & Wächter.
Leo Schmidt. PR-Beratung
Grimmstraße 3, D-80336 München
Tel. +49(0)89 /  74 72 42 -65
Fax +49(0)89 /  74 72 42 -40
l.schmidt@waechter-waechter.de
http://www.waechter-waechter.de

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Azubis zeigen, wie Zahnarzt-Bohrer entstehen Juni 28, 2008

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so SZON: „Wer das hier gesehen hat, weiß, was ihn erwartet, und ist motivierter, wenn er sich bei uns bewirbt“, hat sich Norbert Bischof, Ausbildungsleiter bei KaVo Dental, gestern über die rund 300 Besucher beim „Azubi-Day“ gefreut. Die Tätigkeiten, die in den 15 Ausbildungsgängen erlernt werden, wurden von Lehrlingen direkt an den Maschinen demonstriert.

35 Ausbildungsplätze vergibt KaVo Dental, Hersteller von zahnmedizinischen Geräten, zum 1. September 2009. Schon gestern konnten sich interessierte Schüler und Eltern über die 15 verschiedenen Berufe, die dort erlernt werden können, informieren.

Was es heißt, Auszubildender zum Zerspanungstechniker, Mechatroniker, Teilezurichter oder Oberflächenbeschichter zu sein, demonstrierten die Azubis des Unternehmens an verschiedenen Stationen, die im ganzen Betriebsgebäude verteilt waren: In der Werkstatt wurde gezeigt, wie riesigen Maschinen millimetergenau schleifen, an Infotafeln und Schaukästen wurden die Bachelor- und Berufsakademie-Studiengänge, die „KaVo“ anbietet, erläutert und in der Ausstellungshalle konnte man die fertigen Zahnarztstühle bestaunen.

An jeder Station stand einer der 100 Jugendlichen, die gerade eine Ausbildung in dem Unternehmen absolvieren, und demonstrierte seine Arbeit. Wer wollte, durfte sich auch selbst an den Maschinen ausprobieren und kleinere Produkte herstellen.

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„Wir wollen heute zeigen, wie zahnärztliche Geräte überhaupt entstehen und das Interesse der Jugendlichen für eine Ausbildung wecken“, so Personalleiterin Simone Springer. Mit dem „Azubi Day“, der seit 2002 ausgerichtet wird, gelingt das offenbar gut: Im vergangenen Jahr haben sich 890 Schulabgänger bei KaVo beworben.

Auch die Werbekampagne für den Tag der der offenen Tür war erfolgreich: 300 Besucher kamen gestern in das Firmengebäude am Bismarckring.

Zahl der Schönheits-OPs vor dramatischem Anstieg Juni 26, 2008

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ginge es nach Spiegel-Online

Der Schönheitswahn greift weiter um sich: Plastische Chirurgen in den USA erwarten, dass sich die Zahl der kosmetischen Eingriffe bis zum Jahr 2015 vervierfachen wird. Auch in Deutschland wollen immer mehr Menschen faltenfreie Haut und straffe Gliedmaßen.

Ausgeschlafenes Gesicht, schlanke Taille, formschöne Beine – der perfekte Körper wird in Zukunft offenbar mehr denn je Ziel vieler Menschen sein. Das meint zumindest die Amerikanische Gesellschaft der Plastischen Chirurgen (ASPS). Ihren Hochrechnungen zufolge wird die Zahl der kosmetischen Eingriffe bis zum Jahr 2015 in den USA auf 55 Millionen Operationen steigen – und damit auf das Vierfache des Jahres 2005. Schönheitsbehandlungen boomen in den USA seit Jahren: Von 1992 bis 2005 wuchs die Branche um 725 Prozent. Allein 2005 wurden zehn Milliarden Dollar für kosmetische Eingriffe ausgegeben, berichten die ASPS-Ärzte in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Plastic and Reconstructive Surgery„. Ihren Kalkulationen legten die Mediziner die jährlichen Statistiken ihrer Fachgesellschaft zu Grunde und rechneten hoch, wie sich die Zahlen weiter entwickeln werden.

Die Berechnungen ergaben, dass vor allem nicht-invasive Eingriffe besonders rasant zunehmen werden. Dazu zählen Faltenkorrekturen, Botox-Einspritzungen, Lippen-Aufpolsterungen oder Peelings. Im Jahr 2005 gehörten noch 66 Prozent der Eingriffe, die plastische Chirurgen der ASPS vornahmen, in diese Rubrik. Im Jahr 2015 werden es den Untersuchungen zufolge schon 88 Prozent sein.

Bei der Schönheitschirurgie wird der Trend hingegen vermutlich in die andere Richtung gehen: Während im Jahr 2005 noch jeder dritte kosmetische Eingriff eine Operation war, wird es im Jahr 2015 kaum mehr als jeder achte sein. Besonders Brustvergrößerungen und Fettabsaugungen machen bei diesen Operationen einen großen Teil aus.

Aufwärtstrend auch in Deutschland

Auch in Deutschland wollen immer mehr Menschen bei der Schönheit nachhelfen. „Die Akzeptanz des eigenen Körpers sinkt“, sagt Christian Gabka, Präsident der Vereinigung der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. „Gerade in der jüngeren Generation wird Schönheitschirurgie längst nicht mehr so kategorisch abgelehnt wie früher und offen darüber gesprochen.“

Konkrete Zahlen gibt es allerdings nicht, Register fehlen hierzulande. Die Fachgesellschaften können daher nur schätzen. Dass sich die Zahl der Eingriffe wie in den USA auch in Deutschland bis 2015 vervierfachen wird, hält Gabka durchaus für möglich. Allerdings seien die absoluten Zahlen bezogen auf die Einwohnerdichte längst nicht so hoch: „Während 2015 vielleicht jeder fünfte Amerikaner kosmetische Korrekturen an sich vornehmen lassen wird, denke ich, dass es in Deutschland etwa jeder Zehnte sein wird“, meint der Chirurg.

Zahnfüllungen mit Amalgam werden wieder beliebter Juni 24, 2008

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so die Welt, die über eine Aussage der Berliner Kammer berichtet:

Jährlich zwei Millionen Füllungen bei Berliner Patienten

Lange als gesundheitsgefährdend verteufelt, erlebt die Zahnfüllmasse Amalgam jetzt in vielen Berliner Zahnarztpraxen ein Comeback. „Im Jahr 2007 wurden rund zwei Millionen Amalgam-Füllungen bei Berliner Patienten gelegt“, sagt Helmut Kesler, Mitglied des Vorstandes der Zahnärztekammer Berlin und zuständig für den Bereich Fortbildung. Der Vorstandschef der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Berlin, Jörg-Peter Husemann, bestätigt diese Zahl zwar nicht, sagt aber, es seien in Berlin im Jahr 2007 insgesamt 2,5 Millionen Füllungen bei den Berliner Kassenpatienten an den Backenzähnen gelegt worden, davon „eine große Zahl Amalgam-Füllungen“. Für den Berliner Zahnärztekammerpräsident Wolfgang Schmiedel ist Amalgam ein „hervorragender langzeitstabiler Füllwerkstoff“, bloß: Er sei nicht ästhetisch.

Lange Zeit hatte Amalgam den Ruf, krank zu machen und Allergien zu erzeugen. Ein Image, das nach Ansicht von Kesler nicht von der Fachliteratur gestützt wird. Auch die Ansicht, man könne sich am Quecksilber, das im Amalgam enthalten ist, vergiften, sei unsinnig: „In einem Thunfischsalat sind mehr Schwermetalle enthalten als in einer Amalgamfüllung.“ Unterstützung für diese These liefert die Wissenschaft: Eine Anfang April 2008 veröffentlichte Langzeitstudie des Zentrums für naturheilkundliche Forschung der TU München stellte fest, dass Amalgam nicht gesundheitsschädlich sei.

Die lange Lebensdauer von bis zu 15 Jahren sei einer der Vorzüge von Amalgam, meint der Spandauer Zahnarzt Jürgen Gromball. Ebenso langlebig, aber viel teurer, sei Gold. Während eine große Amalgam-Füllung dem Zahnarzt einen Umsatz von 45,95 Euro bringe und den Patienten nichts koste, da die gesetzlichen Krankenkassen diese Kosten übernehmen, müsse ein Patient für ein großes Goldinlay etwa 530 Euro bezahlen. Ungefähr 40 Euro davon erstatte die Krankenkasse. Etwas günstiger, aber nicht so lange haltbar und auch nicht unumstritten, sei eine Kunststofffüllung. Diese koste etwa 140 Euro, der Patient bekomme etwa 45 Euro von der Kasse erstattet. Zum „Porsche im Mund“ zählt das Keramikinlay. Muss es viel zerstörten Zahn ersetzen, koste es gut und gern 550 Euro. Der Patient bekommt 40 Euro von der Kasse erstattet, sagt Gromball. Ein Vorteil von Keramik: Es sieht schön aus.

Die Sprecherin der Berliner AOK, Gabi Rähse: „Amalgam wird am häufigsten verwendet. Es ist nicht gesundheitsschädigend und immer noch Füllstoff Nummer eins in der Zahnmedizin.“

Olympische Spiele in Peking mit KaVo Einheiten Juni 23, 2008

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Wenn am 08. August 2008 die XXIX. Olympischen Sommerspiele in Peking starten, ist KaVo mit insgesamt acht Behandlungseinheiten an Bord und unterstützt die optimale zahnärztliche Versorgung während der Spiele. In der Olympischen Zahnklinik warten sechs Primus 1058 und zwei ESTETICA E80 Behandlungseinheiten im Fall der Fälle auf die Athleten.

Die bestmögliche medizinische und zahnmedizinische Versorgung der mehr als 16.000 Athleten, Funktionäre und Betreuer aus der ganzen Welt steht bei den XXIX. Olympischen Sommerspielen in Peking mitunter an oberster Stelle. Mit Hilfe der KaVo Behandlungseinheiten ESTETICA E80 und Primus 1058 werden den Zahnärzten in der Olympischen Zahnklinik moderne Geräte für die hochwertige Versorgung der ambitionierten Sportler an die Hand gegeben.

Ebenso wie die modernen Olympischen Spiele konnte auch das Unternehmen KaVo im Laufe des 20. Jahrhunderts eine rasante Entwicklung verzeichnen. Heute zählt KaVo zu einem der weltweit führenden dentalen Hersteller mit interkulturellen Teams auf allen Kontinenten. Mit konstanten Höchstleistungen hat das Unternehmen die Spitzengruppe im weltweiten Dentalmarkt erklommen und trägt mit wegweisenden Innovationen kontinuierlich zu einer besseren, fortschrittlichen und minimal-invasiven dentalmedizinischen Versorgung bei.

Rund um den Globus streben hoch motivierte KaVo-Teams mit gesundem Ehrgeiz nach dentaler Spitzenleistung und finden nicht zuletzt deshalb mit den Olympioniken einen gemeinsamen sportlichen Nenner.

Zertifiziertes Behandlungssystem: sicher und wirtschaftlich Juni 23, 2008

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Das DENTSPLY Core & Post System für Stumpfaufbau und Stiftsetzung

Konstanz, 18. Juni 2008 — Stumpfaufbauten sowie Stiftsetzungen erfordern die exzellente Ausführung jedes separaten Schritts. Zur Erhöhung der Sicherheit und Effizienz im Praxisalltag steht dafür jetzt das – erstmalig – zertifizierte DENTSPLY Core & Post System zur Verfügung. Dieses nachfüllbare Organisationssystem hält alle Materialien übersichtlich angeordnet bereit und sorgt dadurch für einen optimal strukturierten Arbeitsablauf. Der systematische Ansatz wurde von Zahnärzten für Zahnärzte entwickelt und spart Zeit und Kosten: Durch universell einsetzbare Einzelprodukte wird der Materialbedarf auf ein Minimum reduziert und dank der logischen Abfolge von nur noch fünf Schritten werden Stumpfaufbauten und Stiftsetzungen einfach sicherer.

Adhäsivtechniken gewinnen in der modernen Zahnheilkunde immer größere Bedeutung1, erfordern jedoch ein hohes Maß an Präzision bei der Durchführung, um den Therapieerfolg sicherzustellen. Insbesondere die komplexen Aufgaben Stumpfaufbau und Stiftsetzung sollten daher mit klinisch validierten – und entsprechend zertifizierten – Komponenten bearbeitet werden, um einen dauerhaft zuverlässigen Verbund der verschiedenen biologischen Matrizes, Füllungs- oder Stiftmaterialien zu gewährleisten.

Diese Anforderungen erfüllt jetzt das neue DENTSPLY Core & Post System: Es handelt sich dabei um ein Organisationssystem mit allen benötigten Einzelbestandteilen. Diese sind entsprechend der klinischen Behandlungsabfolge übersichtlich angeordnet und einzeln nachfüllbar. Das Core & Post System ist klinisch validiert und – erstmalig – zertifiziert („Certified Treatment System“). Entwickelt wurde es für die zahnärztliche Praxis, von Kollegen für Kollegen. Darin liegt auch der Grund, warum stets ein Schritt dieses Behandlungssystems so nahtlos in den nächsten übergreift. Dies ermöglicht einfache, schnelle und sichere Stumpfaufbauten sowie Stiftsetzungen.

Alle Komponenten des Core & Post Systems sind optimal aufeinander abgestimmt und bereits langjährig klinisch bewährt: Das total etch Ein-Flaschen-Adhäsiv XP Bond™ zeichnet sich neben einer nachgewiesen überragenden Adhäsiv-Leistung1 durch hohe Anwendungssicherheit, universelle Einsetzbarkeit (direkte, indirekte Restaurationen sowie Dunkelhärtung) und durch eine einfache Handhabung aus. Die Anwenderfreundlichkeit setzt sich bei der punktgenauen Applikation von core·X™ flow aus der praktischen Automix-Spritze fort. core·X™ flow kann dabei sowohl für die Stiftzementierung als auch für den anschliessenden Stumpfaufbau verwendet werden.

Sollte es zu einer Stiftsetzung kommen enthält das Behandlungssystem auch die dazu benötigten Komponenten: ein Sortiment transluzenter X·Post™ Glasfaserstifte im Endo-Design und dazu die dazu passenden Bohrer.

Insgesamt werden durch das übersichtliche Organisationssystem die Behandlungsabläufe schneller und einfacher – und damit auch ökonomischer, denn der systematische Ansatz spart Zeit und Kosten. Nach jeder Behandlung können die verbrauchten Materialien einzeln ergänzt werden, so dass der Organizer stets ein komplettes Behandlungsset für den Stumpfaufbau und, falls erforderlich, auch für eine eventuelle Stiftsetzung bereit hält. Schliesslich bestätigen Studien im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten, dass diese Einzelprodukte im System zu optimalen klinischen Ergebnissen führen2.

„Mit dem zertifizierten DENTSPLY Core & Post System lässt sich ein solcher Behandlungsprozess viel einfacher gestalten“, stellt Dr. Andreas Grützner, Direktor Klinische Forschung bei DENTSPLY DeTrey, fest. „Die logische Abfolge von nur 5 Schritten beschleunigt den komplexen Ablauf eines Stumpfaufbaus oder einer Wurzelstiftsetzung erheblich und macht das gesamte Procedere sicherer. Jedes einzelne Produkt ist bereits klinisch bewährt, alle sind garantiert kompatibel, und zusammengefasst im Core & Post Organizer sind sie noch einmal mehr als die Summe der Teile: mehr Sicherheit und mehr Effizienz in Füllungstherapie und Endodontie – mit System von Zahnärzten für Zahnärzte.“

Literatur

1 The Journal of Adhesive Dentistry, Vol. 9, Suppl. 2, 2007

2 Wang Y et al., 2007, J Oral Sci, Vol 49, No 2, 155-160

Dr. Gundi Mindermann als 1. Bundesvorsitzende des BDK bestätigt Juni 22, 2008

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Überwältigendes Votum und Beifall für die Leistungen:

Mit Wahlergebnissen von über 90 % aller Stimmen und damit noch höheren
Werten als bei den letzten Wahlen vor drei Jahren haben Dr. Gundi
Mindermann/Bremervörde und ihr Vorstandsteam bei der
Mitgliederversammlung am 21. Juni 2008 in Düsseldorf eine
überwältigende Welle der Zustimmung für den bisherigen Kurs erhalten.
Neu im Vorstand ist Dr. Peter Wasiljeff/Hamburg, nachdem sich Eugen
Dawirs/Bremen für die Wahl nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte – er
wurde von Dr. Mindermann und den Verbandsmitgliedern mir herzlichem
Dank und großem Applaus verabschiedet. Eugen Dawirs war langjähriges
Mitglied des Bundesvorstandes und ehemals auch Bundesvorsitzender des
BDK.

Die Mitgliederversammlung hatte auch Position bezogen zu den im Vorfeld
verbreiteten Anfeindungen ehemaliger Bundesvorstandsmitglieder und
diese klar missbilligt. Ebenfalls nicht unterstützt wurde das Ansinnen
dieser, in einer eigenen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen
Landesvorsitzenden für mehr – vor allem finanzielle – Unterstützung der
eigenen Arbeit und hier nicht zuletzt für eine Verlagerung von Ausgaben
für die Initiative Kiefergesundheit in die Landesverbände. Kritisiert
hatten die Landesvorsitzenden zudem der Wahltermin im Juni, der
satzungsgemäß zum richtigen Zeitpunkt stattfand und zu einer ähnlich
hohen Mitgliederbeteiligung führte wie bei der Mitgliederversammlung im
vergangenen Jahr – bei ersten Planungen aber für November vorgesehen
war. Mit großem Beifall unterstützte die Mitgliederversammlung die
dargelegte Entscheidung des Bundesvorstandes für den Wahltermin am 21.
Juni 08 in Düsseldorf. Als deutlich wurde, dass die Arbeitsgemeinschaft
aus einigen wenigen Landesvorsitzenden für ihre Ziele und Forderungen
keine Mehrheit bei den Verbandsmitgliedern fanden, verließen diese
Landesvorsitzenden vor dem Tagesordnungspunkt Wahlen den Saal. Dr.
Mindermann richtete nach ihrer erfolgreichen Wiederwahl die
ausdrückliche Bitte an alle „Mitglieder, die gute Kontakte zu denen
haben, die den Saal verlassen haben, diese wieder hereinzuholen in
unseren BDK: Für die Vertretung unserer Interessen brauchen wir uns
alle.“

Für ihren persönlichen Einsatz und ihre Leistungen erhielt Dr.
Mindermann stehenden Beifall und bedankte sich für das klare Votum für
das ganze Vorstandsteam: „Ganz deutlich wurde für uns alle: Unsere
Mitglieder wollen Einigkeit und Stärke. Der BDK ist nun wie bisher die
starke Stimme der Deutschen Kieferorthopäden. Wir vom Bundesvorstand
können unsere Arbeit jetzt fortführen, und unsere Gesprächspartner auf
den verschiedenen Ebenen wissen auch wieder, mit wem sie verhandeln.“
Die nächsten Zusammenkünfte des BDK und seiner Mitglieder sind bereits
vorbereitet: Sobald der Referentenentwurf vorliegt und die Auswirkungen
für die Kieferorthopäden sich anzeigen, sind quer durch Deutschland
Informationsveranstaltungen geplant.

BBI-Tagung beleuchtete Interaktion von Hart- und Weichgewebe Juni 22, 2008

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Was tut sich zwischen Geburt und Alter?

„Am Anfang war das Weichgewebe. Im Grunde genommen ist der Knochen ein Produkt des Weichgewebes und letztlich bleibt das auch so.“ Mit diesem Statement startete Prof. Dr. Dr. Henning Schliephake/Göttingen seinen Einführungsvortrag bei der 12. BBI-Jahrestagung im Frühjahr in Potsdam, die sich mit der Interaktion von Hart- und Weichgewebe befasste. Organisator, wissenschaftlicher Leiter der Tagung und BBI-Vorsitzender Prof. Dr. Dr. Volker Strunz hatte 12 hoch renommierte Referenten eingeladen, von denen jeder einen studiengeprägten Vortrag zu Unteraspekten des Tagungsthemas lieferte. Für diese Übersicht über den aktuellen Stand der Hart-/Weichgewebe-Forschung hatte der Eröffnungsvortrag von Prof. Schliephake ein spannendes Fundament gelegt: „Wir werden etwas beleuchten, was bisher nie so richtig klar war, aber immer klarer wird“, hatte er angekündigt.

Mundbewegung fördert Knochenbildung
Untersuchungen an Mäusen haben bestätigt, so Prof. Schliephake, dass die individuelle Morphologie bereits im Mutterleib angelegt sei – dies werde vermutlich demnächst auch für die Menschen nachgewiesen.  Die individuelle Kieferform sei genetisch angelegt ebenso wie der „Auftrag der Natur“, das Wachstum irgendwann einzustellen. Die eigentlich spannenden Dinge liefen im Periost ab, der Knochenhaut als Kontaktbereich zwischen Hart- und Weichgewebe: „In diesem spezialisierten Bereich wird letztlich alles gesteuert, Hauptakteur ist das embryonale Molekül Periostin, das derzeit viel beforscht wird.“ Der Weichteilmantel sorge durch Bewegung für harmonisches Zellwachstum – bei eher gelähmtem Zustand würden weniger Zellen gebildet und in Folge auch weniger Knochen. „Bewegung in der Mundhöhle hat also Einfluss auf die Knochenbildung.“

„Knochen überlebt es – oder auch nicht.“
Eindeutig sei: „Das Weichgewebe formt das Hartgewebe – der Knochen überlebt es, oder auch nicht.“ Aber auch umgekehrt gebe es Zusammenhänge: „Das Hartgewebe stützt das Weichgewebe – aber das Geheimnis liegt tief verborgen. Man muss sich genau die Strukturen angucken: Ob dünnes oder dickes Gewebe – da liegt der Schlüssel.“ Anders als im Kindes- und frühem Jugendalter sei das Periost keineswegs „die beste Membran“: Wenn GTR geplant sei, müsse so verfahren werden, dass das Periost vom Knochen getrennt werde: „Studien haben gezeigt, dass der direkte Kontakt des Weichgewebes auf die Struktur des Knochens etwas passieren lässt – bei Abdeckung mit einer Membran war das nicht in gleichem Maße der Fall.“ Es gebe ein individuelles Gleichgewicht zwischen Weichgewebe und Hartgewebe; er empfahl, gewonnen Knochen möglichst rasch zu entlasten.

Konstant vs. intermittierend
„Das Periost unterliegt struktureller Veränderung, eine osteogenetische Leistung findet nicht statt – und deshalb sollten wir bei unseren älteren Patienten auch nicht darauf bauen.“ Auch die Stimulierbarkeit mittels Wachstumsfaktoren nehme ab. Für die Praxis auch relevant: „Konstanter Druck durch eine Prothese zerstört das Gewebe, intermittierende Belastung verträgt der Knochen deutlich besser.“ Auch endokrinologische Faktoren des Patienten wirken sich auf Hart- und Weichgewebezustand aus – dies sei vor allem bei den Patienten in höherem Alter und mit Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Osteoporose zu beachten und aufgrund der Zunahme der Patienten in diesen Altersklassen ein „zunehmend relevantes Thema.“ Sein Resümee: „Das Karma des Knochens ist, dass er vom Weichgewebe abhängig ist!“

Periimplantitis – Prophylaxe & Therapie
Unter den vielen praxisrelevanten Beiträgen war auch der Vortrag von PD Dr. Frank Schwarz/Düsseldorf zum Thema Periimplantitis, der auf die Zusammenhänge zwischen Steigerung von Implantationszahlen und Entzündungsfällen verwies. Patienten machten in der Regel den Behandler für ihre Periimplantitis verantwortlich und zeigten „ein hohes Erwartungsverhalten, das Implantat zu behalten.“ Faszinierend sei:  „Patienten geben ihre Zähne gern her für ein Implantat – aber das wollen sie nicht wieder hergeben, das war ja auch teuer.“ Während eine chronische Parodontitis heute durchaus vorhersagbare Prognosen ermögliche, sei dies bei der Periimplantitis heute noch nicht der Fall. Relevant sei das Zusammenspiel des Parodonts mit dem Biofilm im transgingivalen Bereich: „Auch wenn es vielleicht hilfreich wäre: Polierte Implantat-Oberflächen haben nicht wirklich einen protektiven Charakter.“ Man müsse heute den bekannten Risikofaktoren mehr Aufmerksamkeit schenken und dies bereits in der Planungsphase, dazu gehöre auch eine ausgeprägte Reinigungsfähigkeit der Versorgung: „Stark strukturierte Oberflächen erleichtern auch die Anlagerung von Biofilm – je rauer, desto schwieriger ist der Bereich zu reinigen.“ In möglicherweise kritischen Fällen riet er zu einer suffizienten Risikodarstellung durch 3 Diagnostik-Säulen: klinische (z.B. Sondierung) und radiologische (z.B. Zahnfilm) sowie primäre (z.B. gentechnische Bestimmung) Diagnostik. Bei der Therapie wies er auf Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren hin und hielt fest: „Wir haben Ultraschall, Laser, lokale Antibiose und mehr – aber noch sehr wenige Studien, die uns belegen, was welches Verfahren wirklich nachhaltig leistet und was nicht.“ Für ihn zeige sich aber bisher: „Jede Form der nicht-chirurgischen Therapie reicht nicht für nachhaltigen Erfolg, hier haben wir zu viele Re-Infektionen.“

Weitere Veranstaltungen geplant
Die Serie der BBI-Fortbildungen, die Prof. Strunz grundsätzlich als Brücke zwischen Forschung und Praxis anlegt, wird am 4. November 2008 in Berlin fortgesetzt mit einem selbstkritischen Lagebericht des DGI-Präsidenten Prof. Dr. Günther Dhom unter dem Motto „Erfolgsfaktoren in der Implantologie: Wollen, Können, Tun!“.
Die 13. Jahrestagung des BBI im Mai 2009, für die es jetzt schon viele Anmeldungen gibt, steht unter der Überschrift „Grenzen überwinden / Linking the disciplines“ und findet statt im Zusammenhang mit dem 23. Kongress der DGI in Berlin. Infos unter: www.dgi-ev.de Bereich Landesverbände oder über strunz@dgi-ev.de.

1. BDK-Kongress „Young Orthodontists“ stellte erfolgreich junge Praxen in den Focus Juni 21, 2008

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Wenn es stimmt, dass die Stimmung unter den Teilnehmern ein Indikator für ein ansprechendes Tagungsprogramm ist, dann war der 1. BDK-Kongress „Young Orthodontists – Junge Praxen im Focus“ offenbar maßgeschneidert. In entspannter Seminaratmosphäre wurde am 25. und 26. April 08 in Siegburg ein rundes Paket aus zukunftsträchtiger Fachfortbildung und Praxismarketing bis hin zu eher „lästigen“ Themen wie Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen geschnürt. Durch die Veranstaltung führte Dr. Gundi Mindermann, 1. Bundesvorsitzende des BDK – sie stand den jungen Kieferorthopäden für Fragen und Sorgen ebenso zur Verfügung wie fast der gesamte BDK-Bundesvorstand, der nach Siegburg gekommen war.

Die Einschätzung von Teilnehmern macht deutlich, warum die Tagung so gut ankam und auf jeden Fall wiederholt wird: „Der Kongress hat mir gezeigt, dass noch eine Vielzahl an Entscheidungen getroffen werden müssen und mir wohl noch viel Arbeit bevorsteht, ehe ich die Selbständigkeit genießen kann“, so eine junge Kieferorthopädin, und ein Kollege ergänzte: „Das Angebot hat mir sehr gut gefallen. Die relevantesten Infos waren diejenigen zum Thema Praxisführung und Zukunftsausrichtung. Ebenso interessant waren die rechtlichen Hinweise zu den unterschiedlichen Praxis/Sozietätsformen, aber auch die Einführung in die Betriebswirtschaft, weil dieses Thema weder während des Studiums noch während der Weiterbildungszeit irgendwo behandelt wird. Die Referenten haben sehr praxisbezogen referiert.“ Zufrieden waren neben dem BDK selbst auch die Aussteller, die den Kongress unterstützt hatten und sich über sehr viele interessierte Nachfragen seitens der jungen Kieferorthopäden freuen durften – so ausführliche intensive Gespräche, hiess es, gäbe es bei Tagungen selten.

Themenbogen vom Fachlichen über Praxisführung bis zu rechtlichen Aspekten

Um die jungen Kollegen zukunftsfest zu machen, bot das BDK-Programm einerseits fachliche Grundlagen zur Lingualtechnik. Die profunde Kennerin Dr. Andrea Thalheim, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für linguale Orthodontie, legte sie den jungen Kollegen auch deshalb ausdrücklich ans Herz, weil dieses Thema ein hervorragendes Angebot in der immer wichtiger werdenden Erwachsenbehandlung darstelle. Unter dem Motto „Traum oder Alptraum“ führte BDK-Justitiar Frank Schramm die Teilnehmer durch den Dschungel der rechtlich relevanten Aspekte bei der Niederlassung. Als „sehr gut“ und „sehr hilfreich“ bezeichneten die jungen Kieferorthopäden z. B. seine Hinweise zu rechtlichen Fragen (z. B. Haftung für Verbindlichkeiten der anderen), zum Gewerbemietvertrag und zur Absicherung als Angestellter in einer Praxis. Das Interesse an weiteren Aspekten war derart groß, dass die Teilnehmer auf die geplante Kaffeepause gerne verzichteten. Humorvoll und informativ zugleich präsentierte Prof. Dr. Dr. Ludger Figgener (WWU Münster) das Thema Arzthaftung, auf das man im Studium und in der Weiterbildung nicht vorbereitet würde. Prof. Figgener warnte auch vor einer gefährlichen Missinterpretation des Begriffes Therapiefreiheit: „Therapiefreiheit heißt keineswegs Therapiebeliebigkeit!“ Mit Therapiefreiheit sei weniger das Recht des Arztes gemeint, sondern eher das des Patienten. Für Ärzte bedeute Therapiefreiheit vor allem Therapieverantwortlichkeit.

Umgang mit dem Wettbewerb: Viele gute Ideen – auch für „Etablierte“

„Sie eröffnen eine Praxis – und schon sind Sie im Wettbewerb“, sagte Markus Scheelen von Efficons-Effizientes Consulting, der den Spagat einer Praxis zwischen Marktorientierung und Kostenmanagement darstellte. Es lohne sich, sich beim Wettbewerb auch den Aufwand der Patienten vor Augen – und diesen möglichst gering zu halten: „Der ‚empfundene Aufwand’, den ein Patient leistet, ist etwas anderes als der ‚Preis’ der medizinischen Leistung. Er hatte bereits ‚Aufwand’ durch seinen Kassenbeitrag, seine investierte Zeit und Mühe, er musste den Mund öffnen, und nun soll er auch noch dauernd zuzahlen.“
Schwungvoll nahm Dr. Stefan Schmidt, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Kassel, den Faden auf und berichtete über relevante Aspekte im Strudel einer Praxisneugründung. Man müsse sich heute mit seinem Angebot einer starken Konkurrenz stellen: „2006 haben Jugendliche zwischen 6 und 19 Jahren 22 Milliarden Euro ausgegeben – wir haben also kein finanzielles Problem, sondern wir konkurrieren mit Disco, Handy und Klamotten.“ Vieles davon wandere bald in den Müll – Kieferorthopädie halte dagegen ein ganzes Leben: Diese Wertigkeit müsse altersgerecht herausgestellt werden.
Wie hilfreich Datenübersichten bei der Planung einer Niederlassung sind, zeigte eindringlich Dr. Achim Nesselrath, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Ratingen und Mitglied des BDK-Bundesvorstandes: „Nutzen Sie Statistiken. Betrachten Sie die Alterspyramide in der avisierten Region und ihre Entwicklung. Prüfen Sie den Jugendquotienten. Studieren Sie auch den Schuldenatlas. Und: Ist ein Neubaugebiet in Planung?“ Derlei Daten seien leicht zu erhalten. Sie gäben ein ziemlich gutes Bild von der aktuellen und zu erwartenden Situation im geplanten Praxiseinzugsbereich.
Dr. Axel Knoth, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer WWS-GmbH/Mönchengladbach, beschrieb die Einzelpraxis als Auslaufmodell, auch aus steuerlicher Sicht: „Die Umsatz-Rendite ist einer Gemeinschaftspraxis besser als bei einer Einzelpraxis.“ Das Rechnungswesen einer Praxis habe viele Facetten, man könne vieles mit Zahlen darstellen und die Ergebnisse für sich individuell auswerten und auch nutzen.

GOZ – was kommt, was bleibt?

Ihre Freude über die so gut angekommene BDK-Veranstaltung sei sehr groß, sagte Dr. Mindermann in ihrem abschließenden Beitrag – weniger groß sei ihre Freude beim Blick auf die bevorstehende GOZ. Bei ihrem kurzen Überblick über Hintergründe, Geschichte und Verhandlungsebenen machte Dr. Mindermann deutlich, dass die Kieferorthopädie beim Aspekt „präventionsorientiert“ heraus- und allein in den Bereich der restaurativen Zahnheilkunde zu fallen drohte: „Aber selbstverständlich hat die Kieferorthopädie einen präventionsorientierten Charakter, wer wüsste das besser als wir alle hier!“ Der BDK als Berufsverband der Kieferorthopäden ziehe alle Register, mal öffentlich, meist aber bewusst hinter geschlossenen Türen, um das Fach und seinen Anspruch entschieden zu vertreten: „Trotz der durch das Eckpunktepapier der großen Koalition geforderten BEMA Analogie arbeitet der BDK bei enormem Arbeitsansatz auf allen Ebenen, um eine klare Positionierung des BDK deutlich zu machen und die Grundlagen für eine qualitäts- und präventionsorientierte Kieferorthopädie zu vermitteln.“ Der BDK werde, sobald der Referentenentwurf vorliege, kostenlose Informationsveranstaltungen anbieten. Da im Gesetzentwurf mit einer deutlichen Übergangsregelung zu rechnen sei, herrsche hier derzeit keinerlei Eile.

Achtung Taucher: Zahnfüllungen gefährlicher als Haie Juni 20, 2008

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Zähne vor Tauchurlaub untersuchen lassen

„Hai müsste man sein“, schmunzelt Dirk Kropp, Geschäftsführer proDente. Anders als ein Mensch, kann ein Hai seine Zähne immer wieder erneuern. Das Maul gleicht einem Munitionslager. Ist ein Zahn
abgenutzt, fällt er aus, und von hinten rotiert Ersatz
nach vorn. Selbst der beste Taucher kann hier leider nicht mithalten. Wenn der Mensch nach nur einem Zahnwechsel seine 32 Zähne bekommen hat, muss er sie schützen und pflegen um sie dauerhaft zu
erhalten. Besonders bei Tauchern kann der Wasserdruck
bei vorgeschädigten Zähnen jedoch schnell zum Problem werden. Vor Urlaubsreisen sollte – ob Taucher oder nicht – ein Besuch beim Zahnarzt zu den Vorbereitungen der Reise gehören. Schmerzende Zähne
können unter Wasser oder am Strand schnell die
Urlaubsfreude trüben.

Sporttauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. In vielen Urlaubsorten werden Schnupperstunden, Anfänger-Kurse und Schnorcheln angeboten um die Unterwasserwelt zu erkunden. Ein Tauch-Attest, das
die gesundheitlichen Voraussetzungen prüft, ist bei
vielen Tauchschulen vorgeschrieben. Die wenigsten Abenteuerlustigen machen sich jedoch Gedanken über weitere mögliche, schmerzhafte Folgen des Wasserdrucks.

Undichte Zahnfüllungen oder kleine nicht behandelte Löcher in den Zähnen können beim Tauchen höllisches bewirken. Der erhöhte Druck unter Wasser führt dazu, dass sich in den Holräumen eingeschlossene
Luft beim Auftauchen ausdehnt und Füllungen oder
ganze Zahnteile regelrecht „abgesprengt“ werden können. Bereits in einer Tiefe von nur 10 Metern ist der Druck bereits doppelt so hoch wie an der Oberfläche.

Defekte Zähne können daher auch beim Schwimmen und Schnorcheln schnell unangenehme Folgen haben. Neben der klassischen Tauuntersuchung sollte ein kurzer Check Up beim Zahnarzt zu jeder
Reisevorbereitung zählen, wenn die Unterwasserwelt gefahrlos und
vor allem ohne schmerzhafte Folgen erkundet werden soll:

1. Füllungscheck

Um Hohlräume zu vermeiden müssen Füllungen intakt und dicht sein, so dass sich keine Lufteinschlüsse bilden können. Auch im Sinne der Zahnerhaltung und zur Vorbeugung von Wurzelentzündungen sind
solche defekte Füllungen zu erneuern.

2. Zahnfleischcheck

Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können ausstrahlen und zu einer Bakterienbelastung des ganzen Körpers führen. Lockere Zähne, die meist auch noch druckschmerzhaft sind können beim Mundstück des
Lungenautomaten oder beim Schnorchel zu Problemen
führen. Aber auch ohne den Tauchgang kann ein ausgefallener Zahn die Urlaubsfreude trüben.

3. Röntgenübersichtsaufnahme beider Kiefer

Diese Aufnahme lässt Schwachpunkte erkennen. So können entzündete Wurzelspitzen, die nahe an den Kieferhöhlen liegen, zu einer Entzündung der Kieferhöhle und damit zum Ende des Tauchurlaubs führen.
Diese Entzündungen können unter Erhalt des Zahnes
zumeist operativ entfernt werden.
Tote Zähne, die nicht wurzelbehandelt sind, können bei Druckschwankungen einem Barotrauma unterliegen und extreme Schmerzen verursachen. Selbst ein Klimawechsel allein kann zu akuten Abszessen führen
und die schönste Zeit im Jahr total vermasseln.

4. Abnehmbarer Zahnersatz

Damit die Prothese beim Tauchen nicht auf einmal quer im Halse hängt, sollte der Sitz des herausnehmbaren Zahnersatzes regelmäßig überprüft und ggf. korrigiert werden.