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Jetzt noch besser im Handling: Ceram•X duo+ einfacher modellierbar und polierbar April 30, 2010

Posted by toebi in Dentalnews.
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Nach über sechs weltweit erfolgreichen Jahren mit dem nanokeramischen Füllungsmaterial Ceram•X duo geht nun eine neue Produktgeneration an den Start: Ceram•X duo+. DENTSPLY DeTrey bietet jetzt mit diesem Komposit verbesserte Modellier- und Handlingeigenschaften durch eine höhere Standfestigkeit sowie geringere Klebrigkeit. Dank kleinerer Glasfüller in den Schmelzfarben wird ein noch schönerer, länger anhaltender Glanz nach der Politur erreicht. Das bewährte Farbkonzept bleibt unverändert erhalten: Nur vier Dentin- und drei Schmelzfarben ergeben das natürliche Schichtkonzept von Ceram•X duo+. (mehr …)

Entwicklung und wirtschaftlicher Erfolg von zahnärztlichen Existenzgründungen April 29, 2010

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Mit den Daten der Panelstudie AVE-Z (Ökonomische Analyse der Ausgangsbedingungen, Verlaufsmuster und Erfolgsfaktoren von Zahnärztlichen Existenzgründungen) des Instituts der Deutschen Zahnärzte wurde erstmals der Frage nachgegangen, welche Faktoren einen nachhaltigen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Erfolg von zahnärztlichen Existenzgründungen haben. (mehr …)

Neuer Speicherfolienscanner VistaScan Perio Plus April 28, 2010

Posted by toebi in Dentalnews.
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Nach der erfolgreichen Einführung des VistaScan Mini Plus, zieht nun der VistaScan Perio nach. Das neue Modell VistaScan Perio Plus empfiehlt sich als zent­rale Lösung für intraorale Aufnahmen und zeichnet sich wie der VistaScan Mini Plus durch ein Display aus. Dieses zeigt die wichtigsten Patientendaten und Informationen zum Scan-Vorgang auf einen Blick und sorgt somit bei der Patienten-Bild-Zuordnung für mehr Sicherheit. Eine energiesparende Stand-by-Funktion wurde ebenso in die neue „Plus“ Version integriert. (mehr …)

Zahnärztliche Füllungsmaterialien in Deutschland April 27, 2010

Posted by toebi in Uncategorized.
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Im Zuge der Versorgungsforschung besteht zunehmendes Interesse an validen Daten über die Versorgung der Bevölkerung mit zahnmedizinischen Leistungen. Mit dieser Arbeit sollten für Deutschland repräsentative Daten zur Versorgung kariöser Defekte der bleibenden Dentition mit unterschiedlichen Restaurationsmaterialien bereitgestellt werden. (mehr …)

ITI World Symposium 2010 welcomes more than 4,000 participants to Geneva. April 26, 2010

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ITI World Symposium 2010 welcomes more than 4,000 participants to  Geneva.

ITI World Symposium 2010 biggest and most successful to date. (mehr …)

Klinische 6- und 12-Monatsdaten von SDR (Smart Dentin Replacement) Ohne Kompromisse: die neue SDR-Füllungstechnik April 25, 2010

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Die Füllungstherapie von Seitenzähnen lässt sich heute wesentlich einfacher, schneller und sicherer durchführen, wenn statt einer aufwendigen Schichttechnik das fließfähige, selbstnivellierende Komposit SDR (Smart Dentin Replacement) eingesetzt wird. Seine kontrollierte Polymerisation vermeidet Schrumpfungsstress und erlaubt mit der Bulk-Fülltechnik Inkremente bis zu vier Millimeter in einem Schritt. Die hohe Qualität der mit SDR gelegten Füllungen bestätigen jetzt sowohl klinische Daten aus zwei amerikanischen Studien unter Leitung der Experten Dres. Burgess und Munoz als auch ausgezeichnete Bewertungen durch die renommierten US-Fachzeitschriften The Dental Advisor und CR Clinicians Report. (mehr …)

Welche Kassen teuren Schutz bezahlen April 24, 2010

Posted by toebi in Auslandsaufenthalt.
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Wer seine Reiseimpfungen selbst bezahlen muss, ist leicht mehrere Hundert Euro los. Alleine die drei erforderlichen Impfdosen gegen die leberschädigenden Infektionskrankheiten Hepatitis A und B kosten zusammen 230 Euro. Doch viele Krankenkassen zahlen die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Reiseimpfungen. Neben den Hepatitis-Impfungen zählen dazu auch solche gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Influenza, Meningokokken, Typus und Tollwut. Darauf weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer Mai-Ausgabe hin. (mehr …)

Zähne und Zahnfleisch verändern sich Wenn Zähne ins Alter kommen April 23, 2010

Posted by toebi in proDente, Uncategorized.
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So wie sich mit zunehmendem Alter die Haare vom vollen braunen Schopf in grau oder weiß verwandeln, die Haut sich in Falten legt und Knochen und Muskeln nicht mehr ganz so flexibel und beweglich sind – verändern sich auch Zähne und Zahnfleisch. (mehr …)

Apotheken 11 von 50 „mangelhaft“ – 8 davon Versandapotheken April 22, 2010

Posted by toebi in Uncategorized.
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Von 50 getesteten Apotheken sind elf „mangelhaft“, darunter acht Versandapotheken. Nur sieben sind „gut“, darunter kein einziger Versender. Insgesamt haben die Versandapotheken deutlich schlechter abgeschnitten als beim letzten Test (10/2007), die Vor-Ort-Apotheken (7/2008) schneiden hingegen besser ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test die Beratung, den Service und die Preise von 23 Versandapotheken und 27 Vor-Ort-Apotheken in Berlin, Essen, Nürnberg und Augsburg getestet hat. (mehr …)

Zwischen Tod und Trümmern – operieren wie in der Steinzeit April 21, 2010

Posted by orthodontictiger in Ärzte für die Dritte Welt, Humedica.
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Amputationen mit der Taschenmessersäge, kein fließend Wasser und keine Lampen im Op-Saal – unter unvorstellbar primitiven Bedingungen leistete ein Team der Humedica-Hilfsorganisation katastrophenmedizinische Hilfe in den Trümmern von Port-au-Prince – so berichtet die Ärztezeitung über die Verhältnisse in Haiti.

Von Ina Harloff

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Ein Nachbeben zwang Ärzte und Patienten vom Hospital Espoir, im Freien Schutz zu suchen. © Domres

Als der Unfallchirurg Professor Bernd Dieter Domres mit dem ersten Team von Humedica am 16. Januar in Port-au-Prince eintrifft, hat er sich darauf eingestellt, medizinische Grundversorgung für die Obdachlosen und Betroffenen zu leisten. Stattdessen landet er in der „Steinzeit“. So beschreibt der 71-jährige Arzt seine ersten Tage in der verwüsteten Hauptstadt von Haiti. „Steinzeit, weil wir Knochenbrüche mit Steinen ziehen mussten“, berichtet Domres der „Ärzte Zeitung“ am Telefon. Er sitzt im Zug nach Tübingen, ist gerade erst aus Haiti zurückgekommen – erschöpft und müde.

Aber dennoch will er erzählen. Von den primitiven Rahmenbedingungen, unter denen die medizinische Notversorgung erfolgen musste. Von dem Gestank der Leichen und Infizierten. Das war für ihn das Schlimmste. „Am ersten Tag operiert man, was stinkt“, sagt Domres. Eine nüchterne Feststellung, die jedoch das Grauen dahinter erahnen lässt. Erzählen will er aber auch von den Freundschaften, die er geschlossen hat in dieser Ausnahmesituation. Freundschaften mit den Mitarbeitern seines Teams, Freundschaften mit den Patienten.

„Mon Ami“ starb an einer Lungenembolie

Im Hospital Espoir Haiti, dem Krankenhaus der Hoffnung, versorgt das Humedica-Team in den ersten sechs Tagen 313 ambulante und 121 stationäre Patienten. Domres besteht darauf, dass auch die Namen der anderen fünf Humedica-Mitarbeiter genannt werden: Irmgard Harms, Dr. Ulrich Seemann, Dr. Markus Hohlweck, Dr. Stefan Rodi und Simon Oeckenpoehler. „Die haben Großes geleistet“, betont er. Ohne den extrem guten Zusammenhalt in seinem Team, da ist er sich sicher, wäre die ohnehin belastende Arbeit noch schwieriger geworden.

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Brüche müssen auf primitivste Weise versorgt werden. © Domres

Bis zur Ankunft des Humedica-Teams stand das Hospital Espoir leer. Es fehlte sowohl an medizinischem Personal als auch an den entsprechenden Materialien. „Über Rundfunk wurde durchgegeben, dass das Krankenhaus jetzt wieder in Betrieb ist“, erzählt Domres. „Als uns dort das Tor geöffnet wurde, kamen wir nicht mal mehr dazu, unsere Rucksäcke abzustellen, da ging es schon los.“

Viele der Verletzten, die in das Krankenhaus gebracht werden, haben zusätzlich zu ihren Frakturen und Infektionen das sogenannte Compartment-Syndrom, eine typische Erdbebenverletzung. „Wenn Lasten auf einem Verschütteten liegen, wird die Muskulatur gedrückt. Wenn das längere Zeit so bleibt, reagiert die Muskulatur mit einem Ödem, einer Wassereinlagerung. Dadurch wiederum steigt der Druck im Compartment.

Das kann letzten Endes dazu führen, dass der Muskel abstirbt. Gleichzeitig kommen Bakterien in die Wunden der toten Muskulatur. Wenn man die Leute aus den Trümmern holt, werden die Körperteile, auf denen die Lasten lagen, wieder besser durchblutet. Dadurch gerät das tote Muskeleiweiß über die Venen in die Nieren und kann zum Nierenversagen führen. Das ist dann das Crush-Syndrom, auch eine typische Erdbebenverletzung“, erklärt der Spezialist für Katastrophenmedizin. Deshalb hätte bei den Betroffenen eine Dialyse gemacht werden müssen. „Aber das war gar nicht möglich“, sagt Domres und seiner Stimme ist anzumerken, wie sehr ihm das immer noch zu schaffen macht. Die Verletzten können zunächst nur mit den primitivsten Mitteln versorgt werden. Menschen mit Knochenbrüchen, die gezogen werden müssen, werden mit improvisierten Zugverbänden aus Klebeverbänden und Schnur behandelt. Als Gewichte zum Ziehen dienen Steine. Bereits am zweiten Tag müssen die Ärzte amputieren. Auch hierfür fehlt das notwendige chirurgische Werkzeug. Der Medizinstudent Simon Oeckenpoehler hat ein Taschenmesser mit Säge dabei. Zwei Amputationen werden damit vorgenommen. Es gibt kein fließendes Wasser und keine Lampen im Operationssaal. Mit Stirnlampen muss das Op-Feld ausgeleuchtet werden. Duschen gibt es zunächst auch nicht. Kein Wasser, um den Gestank wegzuwaschen.

Dann kommt ein Nachbeben. Die Patienten müssen alle ins Freie gebracht werden, samt ihrer Streckverbände. Operieren können die Ärzte an diesem Tag nicht. Ein junger Mann wird eingeliefert. Sein Oberschenkelknochen schaut durch eine Wunde in der Kniekehle heraus. Auch er hat das Compartment-Syndrom. „Ich hatte mich mit diesem jungen Mann angefreundet“, erzählt Domres mit bewegter Stimme. Er hat ihn „Mon Ami“ genannt. Sein Freund war gerade 35 Jahre alt. Als er endlich operiert werden kann, übersteht er die Op gut. Wenig später stirbt er an einer Lungenembolie. Aber es gibt auch Hoffnung im Hospital Espoir. Da ist das Kind, das mit Oberschenkelbruch und Schädel-Hirn-Trauma eingeliefert wird. Die Ärzte geben ihm kaum eine Chance. Aber das Kind wird sofort behandelt und überlebt. In den ersten Tagen werden über hundert Leben im Krankenhaus der Hoffnung gerettet. Nur fünf Patienten sterben. Aber jeder einzelne Todesfall geht zu Herzen. „Trotz der kurzen Zeit und trotz dieser Massen hatten wir ein persönliches Verhältnis zu den Patienten“, sagt Domres.

Am Ende zählen die Leben, die gerettet werden konnten

Auf dem Krankenhaus weht jetzt eine deutsche Fahne und die Menschen nennen es „Deutsches Krankenhaus der Hoffnung“. Man merkt Domres Stimme an, dass ihn das auch ein wenig stolz macht. „Was am Ende überwiegt, ist der Gedanke daran, dass man so viel erreichen konnte“, sagt er. Vielleicht überwiegt das auch die Erinnerung an den furchtbaren Gestank. Domres möchte jetzt am liebsten zwei Tage in ein Wellness-Hotel fahren: den Gestank wegspülen. Und die Seele frei waschen.

Zur Person

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Professor Bernd Dieter Domres. © Humedica

Der Chirurg und Unfallchirurg Professor Bernd Dieter Domres (71) lehrt am Deutschen Institut für Katastrophenmedizin in Tübingen. Das Institut kooperiert mit der Hilfsorganisation Humedica, die in 30 Jahren bereits in über 90 Ländern medizinische Not- und Katastrophenhilfe geleistet hat. Mit Humedica hatDomres in vielen Einsätzen katastrophenmedizinische Hilfe geleistet. Am Mittwoch kam er nach knapp zwei Wochen aus Haiti zurück.