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GABA-Symposium DGP-ARPA-Herbsttagung Bonn, 17. September 2010 September 23, 2010

Posted by toebi in Uncategorized.
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Beiträge des GABA-Symposiums „Warnsignal Schmerz! Was spürt der Paro-Patient?“


Symposium Bonn - Dannewitz
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Priv.-Doz. Dr. med. dent. Bettina Dannewitz


Anhand von Patientenbeispielen zeigte Dr. Dannewitz Charakteristika und Behandlungsmöglichkeiten von nekrotisierenden Parodontalerkrankungen auf, welche multifaktoriell bedingt sind und zu den schwerwiegenden bakteriellen Infektionen der Mundhöhle zählen.

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Symposium Bonn - Said-Yekta
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Dr. med. dent. Sareh Said Yekta


Dr. Said Yekta sprach über die Thematik „Schmerz in der Zahnheilkunde“. Verschiedene Komponenten des Zahnschmerzes müssten besser verstanden werden um eine Optimierung der Behandlungssituation zu ermöglichen. Vorgestellt wurden u.a. bildgebende Verfahren, wie die funktionelle Magnetresonanztomografie.

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Beitrag

Symposium Bonn - Arweiler
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Prof. Dr. Nicole B. Arweiler


Prof. Arweiler gab in ihrem Vortrag einen Überblick über Prävalenz, Grundlagen und Ursachen schmerzempfindlicher Zähne. Des Weiteren sprach sie unter anderem über Prävention und Behandlungsmethoden dieses Phänomens, zu dem die Forschung vor allem in den letzten 25 Jahren entscheidende Fortschritte gemacht hätte.

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Beitrag
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CV

Symposium Bonn - 2
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Prof. Dr. med. dent. Ulrich Schlagenhauf


Prof. Schlagenhauf schloss das Symposium mit einem Vortrag über die Grundprinzipien der Wundheilung, in welchem er aktuelle klinische Daten zur Interferenz antibakterieller Spüllösungen mit der Ausheilung intraoraler Wunden sowie die Faktenlage zur Gefahr der Resistenzentwicklung durch orale Antiseptika darstellte.

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Beitrag
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CV

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Zusammenfassung Symposium

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Privatdozentin Dr. Bettina Dannewitz ging in ihrem Vortrag auf nekrotisierende Parodontalerkrankungen ein, die vor allem bei jungen Patienten vorkommen und im Gegensatz zu chronisch verlaufenden Formen in der Regel auch sehr schmerzhaft für den Patienten sind. Aus diesem Grund wird hier neben Antibiotika und Chlorhexidin auch mit Schmerzmitteln therapiert. Auch auf die Wichtigkeit eines engen Recalls wurde in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Dr. Sareh Said Yekta lieferte in ihrem Vortag interessante Einblicke in die Art und Weise, wie unser Gehirn Schmerz verarbeitet. Dabei wurde klar, dass eine Reihe von Faktoren darüber entscheiden, wie stark eine Schmerzempfindung für den Patienten ausfällt. Untersuchungen mit funktioneller Bildgebung (fMRT) zeigten, dass sensorische Reize im Gehirn auch durch rein visuelle und akustische Stimulation ausgelöst werden können. Dies wurde bei Patienten bemerkt, denen ein Video eines Zahnarztbohrers vorgeführt wurde.
Zahnärzte aktivieren bei der Betrachtung des gleichen Videos interessanterweise Zentren im Gehirn, die für die Schmerzunterdrückung verantwortlich sind und können so ihrer Beschäftigung unbeeinträchtigter nachgehen.

Prof. Dr. Nicole Arweiler machte darauf aufmerksam, dass Patienten im Alter zunehmend über eine größere Anzahl an natürlichen Zähnen verfügen. Als Folge des Alters sind diese Zähne in besonderem Maße anfällig für eine Dentinüberempfindlichkeit. Aber auch bei jungen Patienten tritt das Phänomen bereits auf. Hier oft in Folge von fortschreitenden Zahnerosionen, so die Expertin weiter.
Wurde noch in den 1980er Jahren die Dentinüberempfindlichkeit als Rätsel bezeichnet, so veranschaulichte Frau Prof. Arweiler, dass mittlerweile sowohl für den Zahnarzt als auch im häuslichen Bereich eine große Auswahl an Produkten für das Management des Phänomens zur Verfügung steht. Ein Problem der verschiedenen Technologien lag aber in vergangenen Jahren oft darin, dass der eindeutige klinische Wirknachweis auf Grund von Placeboeffekten nur schwer zu erbringen war. Prof. Arweiler stellte im Vergleich hierzu neuere Studien zu Produkten mit der neuartigen PRO-ARGIN Technologie vor. Sie machte deutlich, dass diese Produkte einer neuen Generation angehören und dass deren Wirksamkeit in klinischen Studien eindrucksvoll nachgewiesen wurde.

Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf machte in seinem Vortrag deutlich, dass auch unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse Chlorhexidin (CHX) Mundspülungen der Goldstandard für die postoperative Therapie bleiben. Jüngsten Meldungen über eine Verzögerung der Wundheilung durch CHX stellte er wissenschaftliche Studien entgegen, die hierfür keinerlei Anhaltspunkte fanden.
Auch machte Prof. Schlagenhauf darauf aufmerksam, dass verschiedene, im Markt befindliche Produkte sich trotz gleichen Wirkstoffs dennoch in der Zusammensetzung unterscheiden und empfahl die Verwendung von Markenprodukten, deren Wirksamkeit durch klinische Studien belegt ist.

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