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Diabetesdiagnose beim Zahnarzt? August 22, 2011

Posted by toebi in Aktuelles.
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Ein lange unentdeckter Typ 2 Diabetes steigert deutlich das Risiko für Langzeitschäden. Als vorbeugende Maßnahme könnte sich der Gang zum Zahnarzt erweisen. Eine Studie hat kürzlich gezeigt, dass ein Blick in den Mund manchmal ausreichen könnte, um die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. Dabei wurden 601 Patienten einer Zahnklinik untersucht, bei denen bislang noch kein Diabetes diagnostiziert worden war. Ein besonderes Augenmerk galt dabei den so genannten „Zahnfleischtaschen“. Diese entstehen, wenn die Zahnfleischfurche, die sich zwischen dem Zahn und Zahnfleisch befindet, erweitert oder vertieft ist. Die Forscher fanden heraus, dass – wenn mehr als 26 Prozent der Zähne Zahnfleischtaschen aufwiesen oder mehr als vier Zähne ausgefallen waren – der Zahnarzt bei diesen Patienten an das Vorhandensein eines Typ 2 Diabetes denken sollte. Erfragt wurden zudem folgende Risikofaktoren: Das Vorhandensein von Übergewicht bzw. Fettleibigkeit (Adipositas), ein erhöhter Cholesterinwert, Bluthochdruck (Hypertonie) sowie das familiäre gehäufte Auftreten eines Typ 2 Diabetes. Bei Vorliegen eines der erwähnten Risikofaktoren konnten die untersuchenden Zahnärzte 73 Prozent der Diabetesfälle allein an dem Zahnstatus erkennen. Wurden aktuelle HbA1c-Werte (Langzeitblutzucker) hinzugenommen, stieg die Rate der erkannten Diabetesfälle sogar auf 92 Prozent.

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