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Premiere: Weichgewebsmanagement für morgen und übermorgen Der gemeinsame Kongress von BDIZ EDI und DGOI wartet mit neuen Aspekten auf August 26, 2011

Posted by toebi in BDIZ, DGOI.
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das Weichgewebsmanagement ist eines der heißen Themen während des 15. Symposiums des BDIZ EDI / des 8. Int. Jahreskongresses der DGOI in München. Dabei ist das Hauptprogramm am 17. September geradezu gespickt mit Highlights über die Sofortimplantation (Prof. Cardaropoli), kurze Implantate (Dr. Anitua), Kieferorthopädie vor und nach der Implantation (Dr. Salama) und verschiedene Augmentationstechniken und –materialien (Prof. Zöller). Neue Aspekte des Weichgewebsmanagements sind von Dr. Stefan Reinhardt zu erwarten, der mit seinem Vortrag Anknüpfungspunkte zu vielen Referaten des Kongresses liefert. Die gemeinsame Veranstaltung von BDIZ EDI und DGOI richtet sich dementsprechend nicht nur an Implantologen.

Wenn man von Trends in der implantologischen Diskussion sprechen will, dann hat sich in den vergangenen Jahren die Auseinandersetzung mit Komplikationen bei und nach der Implantation herauskristallisiert. Dabei gehört die Periimplantitis nach wie vor zu den Top-Themen. Neuerdings wird sie vom Weichgewebsmanagement „bedrängt“, mit der sich die Praxen ebenfalls mehr und mehr beschäftigen müssen. Dr. Stefan Reinhardt, stellt in seinem Vortrag nicht nur verschiedene Methoden zur vestibulären Verdickung der Weichgewebe mit Bindegewebstransplantaten vor bzw. bei oder nach der Implantation vor, er wird auch über seine praxiseigene Studie der erfolgreichen Verdickung der Gingiva bei der Sofortimplantation sprechen und die Ergebnisse der bis dahin fertig gestellten vergleichenden Studie mit einem xenogenen Bindegewebsersatz präsentieren.

Reinhardt gehört zu den Referenten, die für ihre Vorträge eine nicht unerhebliche Literaturrecherche betreiben – so auch für sein Münchner Referat über „Neue Aspekte des Weichgewebsmanagements“. Im Interview mit der Redaktion des BDIZ EDI konkret wies er vorab darauf hin, dass eine Reihe von Studien zum Weichgewebsmanagement um Implantate und die protektive Wirkung der Gingiva auf den Erhalt des Knochens veröffentlicht worden seien. „Gerade die ‚seriöse’ Wiederentdeckung der Sofortimplantation zeigt uns, dass jede Entfernung eines Zahns, ob mit oder ohne Lappenbildung, eine annähernd gleich große bukkale Resorption des Knochens zur Folge hat“.

Für den Münsteraner wird die Frage der Zukunft in der Implantologie die nach dem Weichgewebsmanagement nach Implantatverlust sein. „Die von Zitzmann 2009 in der Literatur angegebene Häufigkeit von Periimplantitis von 28 bis 56 Prozent lässt uns schon erahnen, wie viele Explantationen nach progredientem Knochenverlust in Zukunft auf uns zukommen werden.“ Die xenogenen Materialien könnten seiner Ansicht nach bei der Verbesserung und Verdickung des Weichgewebes eine wichtige Rolle spielen, „da sie unbegrenzt zur Verfügung stehen und vielleicht schon mit der Augmentation und Implantation gleichzeitig zur Verbesserung der Weichgewebe und Vermeidung von Lappenspannungen und Verlegung der mukogingivalen Grenze eingesetzt werden können“.

Das Interview mit Dr. Stefan Reinhardt über das „Weichgewebsmanagement für morgen“ ist in der aktuellen Ausgabe des BDIZ EDI konkret ab Seite 138 zu lesen. Der Vortrag findet am 17. September 2011, um 12.30 Uhr, im Tagungshotel „Sofitel Munich Bayerpost“ in München statt.

Programm und Anmeldung: www.bdiz.dgoi.teamwork-media.de

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