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Emdogain®, das Schmelz-Matrix-Derivat (EMD) ist dank neuer Packungsgrösse kosteneffektiv im Praxisalltag einsetzbar Juni 26, 2012

Posted by toebi in Aktuelles.
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Durchbrüche in der Erforschung der biologischen Grundlagen der Zahnentwicklung haben bereits Ende der 90-er Jahre zu grossen Fortschritten in der parodontalen Regeneration geführt. Nun führt Straumann diesen Erfolg mit der Lancierung der kosteneffektiveren Lösung Emdogain 015 fort und ermöglicht den täglichen Einsatz des Schmelzes-Matrix-Derivates in der Zahnarztpraxis.Circa 5-10% der Bevölkerung leiden an schwerer Parodontitis, der zumeist chronischen, schmerzlos verlaufenden, bakterielle Infektion des Parodonts.1,2 In diesem fortgeschrittenen Stadium setzt ein Abbau des Kieferknoches ein, der bei nicht Behandlung in einer Lockerung und dem Verlust der befallenen Zähne endet. Greift die konventionelle Therapie nicht, kommen chirurgische Behandlungsmethoden zum Einsatz. Nach der chirurgischen Entfernung des Entzündungsgewebes wird falls notwendig mittels Knochenersatzmaterial der körpereigene Knochen wieder aufgebaut. Durch die Fortschritte der Biotechnologie stehen heute parodontale Wachstumsfaktoren als gebrauchsfertiges Präparat zur Verfügung. Emdogain® enthält Proteine, die eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Zahnhalteapparats spielen. Diese sogenannten Schmelzmatrix-proteine vereinigen sich zu einer Matrix und fördern die Bildung von Wurzelzement. Auf diese Weise entsteht das Fundament für alle Gewebetypen, die für eine echte funktionelle Haftung zwischen Zahn und Kiefer erforderlich sind. Das Schmelz-Matrix-Derivat bewirkt eine beschleunigte Regeneration von verloren gegangenem parodontalem Gewebe (Knochen, Fasern, Zahnfleisch). Nach der chirurgischen Revision der Zahnfleisch- und Knochentaschen wird Emdogain appliziert und das Zahnfleisch dicht vernäht. Bereits nach wenigen Wochen lässt sich schon eine Gewebeneubildung nachweisen.
Seit der Einführung im Jahre 1997 wurden die Wirksamkeit und Vorteile von Emdogain® in vielen klinischen Studien für Indikationen wie Intraossäre-, Furkations- und Rezessionsdefekte nachgewiesen.
Kosteneffektive Behandlung gefragt
Die beobachtete beschleunigte Regeration von verloren gegangenem parodontalem Gewebe durch das Schmelz-Matrix-Derivat lässt die Schlussfolgerung zu, dass die Matrix auch bei kleineren Defekten und Gewebetransplantationen eingesetzt werden kann. Aus Kostengründen wurde dies jedoch selten umgesetzt, obwohl die Patienten von einer Anwendung profitiert hätten. Eine kosteneffektive Lösung wurde deshalb essentiell. Um diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen, lancierte Straumann am EUROPERIO 7 Emdogain 015 in Packungen zu 5 Spritzen an 0.15 ml Schmelz-Matrix-Derivat. Diese kleinere Packungsgrösse und somit kosteneffektive Lösung erlaubt den Einsatz auch in der Behandlung von kleineren Defekten und bei Gewebetransplantationen. Die kleinere Applikationsmenge erlaubt zudem die Verwendung von Emdogain® mit zahlreichen Knochenersaztmaterialen (BoneCeramic™, autograft, allograft, bone-derived xenograft, ß-Tricalcium phosphate, oder bioactive glass), was das regenerative Resultat der Behandlung stark verbessert.
Emdogain® 015 – für den täglichen Gebrauch in der Behandlung der Paradontitis
Durch die neu verfügbare Packungsgrösse lässt sich das Schmelz-Matrix-Derivat vermehrt einsetzen. Patienten mit kleineren Defekten und Patienten, die eine Gewebetransplantation benötigen können dank der gut dokumentierten Wirkung der Proteine in Straumann ® Emdogain von beschleunigter Wundheilung sowie weniger Schmerzen und Schwellungen profitieren. “Emdogain® 015 ermöglicht es dem Kliniker, das Material häufiger einzusetzen, da es kostengünstige zu Knochenaugmentationen hinzugefügt werden kann”, fast der Experten Dr. David Cochran anlässlich einer Presseinformation im Rahmen des EUROPERIO 7 zusammen.
Referenzen:
1. AAP: Position Paper: Epidemiology of Periodontal diseases. J Periodontol 76, 2005;1406 – 1419.
2. Holtfreter B, et al. Prevalence of periodontal disease and treatment demands based on a German dental survey (DMS IV). J Clin Periodontol. 2010 Mar;37(3):211 – 9.

Kommentare»

1. Dr. Seidel - Januar 28, 2013

Danke für den guten und informativen Beitrag! Auch ich setze seit langem Emdogain in meiner Praxis ein.


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