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FSME-Impfung für den Sommerurlaub Juni 14, 2014

Posted by toebi in Uncategorized.
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Viele Menschen verbringen ihren Urlaub in FSME-Risikogebieten. Wer eine Reise in eine solche Region plant und noch nicht gegen die durch Zecken übertragene Erkrankung geimpft ist, sollte keine Zeit mehr verstreichen lassen. Denn jetzt ist der Aufbau eines Schutzes durch die FSME-Impfung gerade noch möglich.
Anfang Juli beginnen in dem bevölkerungsreichsten
Bundesland Nordrhein-Westfalen die
Sommerferien. Kurz darauf folgen Berlin und Brandenburg,
dann ziehen die restlichen Länder nach.
Ein Großteil der Bundesbürger verreist. Dabei muss
es nicht unbedingt exotisch werden: Das beliebteste
Reiseziel im vergangenen Jahr war laut Forschungsgemeinschaft
Urlaub und Reisen e.V. (FUR)
Deutschland: Etwa jede dritte Reise fand innerhalb
des eigenen Landes statt*. Über acht Prozent der
Reiseziele insgesamt lagen in Bayern und Baden-
Württemberg und damit in FSME-Risikogebieten.
Auch Österreich, ein Kernland der FSME-Virusverbreitung
in Europa, ist eines der fünf beliebtesten Urlaubsländer
der Deutschen.
Damit gehört die Schutzimpfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu den
klassischen Reiseimpfungen – was vielen aber nicht bewusst ist. „Reisende, die im europäischen
Raum unterwegs sind, beziehen das Thema Reiseimpfung oft nicht auf sich“, erklärt
Dr. Ute Arndt, Impfexpertin im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK). Sie rät daher, zum
Arzt zu gehen und zu überprüfen, ob beim persönlichen Reiseziel eine FSME-Impfung notwendig
ist oder nicht. Und ob der Impfschutz für eine neue Reise wieder eventuell aufgefrischt
werden muss.
Arndt: „Wer jetzt feststellt, dass er eine Impfung für seinen Urlaub im Juli benötigt, braucht
sich keine Sorgen zu machen. Für solche Fälle gibt es ein verkürztes Impfschema. Zwei Impfungen
im Abstand von 14 Tagen reichen für einen belastbaren Schutz im Urlaub zunächst
aus.“
Nach den hohen FSME-Fallzahlen im vergangenen Jahr scheint das Bewusstsein für diese
Problematik immerhin gestiegen zu sein. So mancher stellt sich die Frage, ob auch unvollständige
Impfserien aus der Vergangenheit angerechnet werden können, wenn nun ein
Schutz aufgebaut werden soll. Laut Arndt kein Problem: „Durch wissenschaftliche Studien ist
sehr genau belegt, dass jede Impfung zählt und dass man auch auf viele Jahre zurückliegende
Impfungen aufbauen kann.“ Im Zweifel solle man die Frage mit seinem Arzt besprechen.
Telefonische Impfsprechstunde
Auf der Homepage des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. unter http://www.dgk.de/fsme können
Sie sich über die Risikogebiete im In- und Ausland informieren. Dort finden Sie zudem ausführliche
Informationen rund um die Impfung. Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann in
der telefonischen Impfsprechstunde im DGK mit Experten sprechen.
Die Impf-Hotline erreichen Sie jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr unter Tel. 0 64 21 /
2 93 – 1 88 zum normalen Tarif Ihres Telefonanbieters.

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