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„Wir sollten anfangen, umzudenken.“ Juni 28, 2014

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Dr. Patrick Heers auf der DGI-Jahrestagung zur cara I-Bridge®

 Früher ein Traum, heute Realität für Dr. Patrick Heers: Komplexe Implantatversorgungen einteilig zu verschrauben. Der Fachzahnarzt für Oralchirurgie erklärte auf der 13. Jahrestagung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Essen, warum er auf verschraubte Implantatsuprastrukturen setzt. Verschraubt oder zementiert? Für Dr. Heers ist das auch eine Frage der Sicherheit. Bei zementierten Lösungen wird es oft heikel, wenn Teile abbrechen oder erweitert werden müssen. Gerade hier punkten für ihn verschraubte Versorgungen: Der Behandler kann die Versorgung kontrolliert abnehmen, ohne Anästhesie und vor allem ohne sie zu zerstören. „Ich strebe immer einteilig verschraubte Brückenkonstruktionen an“, erklärte der Oralchirurg.

Keine Angst vor Abplatzungen

Anhand zahlreicher Patientenfälle zeigte Dr. Heers, wie er gerade in kniffligen Situationen mit verschraubten Implantatsuprastrukturen wie der cara I-Bridge® von Heraeus Kulzer Ergebnisse erzielt, mit denen Behandler und Patient zufrieden sind. Auch wenn der Trend zu computergestützt gefertigten Lösungen geht, gießen viele Zahnärzte nach wie vor. Hier sei die Passung oft nicht optimal und Abplatzungen drohen, wenn der Schraubenkanal nicht an der richtigen Stelle austritt. Dank präziser CAD/CAM-Fertigung sind Abplatzungen bei der

cara I-Bridge kein Thema. „Wir sollten anfangen, umzudenken“, forderte Dr. Heers.
EAO-Empfehlung: Brücken verschrauben

Ein häufiges Problem bei zementierten Lösungen: zementinduzierte Periimplantitis, auch „Peri-Zementitis“ genannt, die sich als weißer Saum unter der Implantatschulter abzeichnet. In der Literatur werden Zementreste im Sulkus häufig als Grund für Periimplantitis genannt, so auch in einer Studie der European Association of Osseointegration (EAO) Kopenhagen von 2012. Die Studie belegt, dass bei verschraubten Brücken die Gefahr einer Periimplantitis geringer ist als bei zementierten. Die Empfehlung der EAO: Bei Einzelzähnen kann der Behandler das Implantat verschrauben oder zementieren. Wichtig ist dabei aber immer, eventuelle Zementreste zu entfernen. Für Brücken empfiehlt die EAO verschraubte Lösungen.

 

Einfach und schnell eingesetzt

Schwierig wird es laut Dr. Heers bei verschraubten Brückenversorgungen, wenn das Titanknie hervorkommt oder die Schraubenkanäle incisal oder bukkal austreten. Dem wirkt die bis zu 20° abwinkelbare, einteilig verschraubte cara I-Bridge angled entgegen: Der Schraubenkanal tritt exakt an der gewünschten Stelle aus, die Verblendung ist bis auf das Niveau der Implantatschulter möglich und statt mehreren entsteht nur ein Mikrospalt. „Ich arbeite hier mit nur einem Werkstück, das ich selbst bei anspruchsvollen Fällen innerhalb weniger Minuten ästhetisch ansprechend einsetzen kann“, beschreibt Dr. Heers das einfache Handling. Sein Tipp: Den Schraubenkanal einfach mit Komposit verschließen. Eine Geruchsbildung ist nicht zu befürchten. Das System von Heraeus Kulzer ist zudem günstig. Zahnärzte müssten sich nur einen Schraubenzieher anschaffen, Abdruckpfosten und -löffel bleiben gleich, ebenso der gesamte Ablauf. Dr. Heers machte nochmals deutlich, dass minimalinvasive Prothetik stets mit minimalinvasiver Chirurgie einhergeht. Denn trotz aller Fortschritte bedeutet eine Operation immer auch ein Risiko.

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