jump to navigation

Zukunftsfitness für Praxis und Labor November 22, 2014

Posted by toebi in Aktuelles.
Tags:
trackback

 Schütz Dental präsentiert interaktives Seminar „Zukunftsfitness – Steigerung Ihrer persönlichen Zukunftsfähigkeit“/Diplom-Psychologe Dr. Wolfgang Howald zeigt Wege für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit auf/Bedienungsanleitung für den optimalen Umgang mit sich selbst

Mit dem interaktiven Seminar „Zukunftsfitness – Steigerung Ihrer persönlichen Zukunftsfähigkeit“ fand die vierteilige Fortbildungsreihe 2014 der Schütz Dental GmbH, Rosbach, ihren krönenden Abschluss. Einmal mehr konnten die 40 Teilnehmer eine Fülle von Denkanstößen und praktischen Tipps für ihre tägliche Arbeit mit nach Hause nehmen. „Wir möchten mit unseren Kompaktseminaren unsere Kunden bei ihrem Marktauftritt unterstützen und fit für die Zukunft machen“, begründet Michael Stock, Vertriebsleiter Schütz Dental, das Fortbildungs-Engagement des Herstellers von Dentalprodukten. „Dafür haben wir renommierte Referenten für vier unterschiedliche Aspekte der Zukunftsfitness ausgewählt“, ergänzt er. Das Kernthema des ganztägigen Seminars mit dem Diplom-Psychologen Dr. Wolfgang Howald lautete, die eigene Zukunft selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen, um in Zeiten eines fundamentalen Wandels in der Arbeitswelt zukunftsfähig zu sein. Das gelingt nach Meinung des Experten nur selbstbestimmten Menschen, denn Stress ist nur zu zehn Prozent auf äußere Faktoren zurückzuführen und zu 90 Prozent selbstgemacht. Der Prozess der Selbstbestimmung beginnt mit der Selbstreflexion. Daher startete das Seminar für alle Teilnehmer mit einem Persönlichkeitstest nach dem Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI), der auf vier Säulen aufbaut. Anhand dieser Typologie lässt sich erkennen, ob man eher zu den Kopf- oder Bauchmenschen gehört, als Realist oder Visionär durchs Leben geht, intra- oder extrovertiert ist im Umgang mit anderen Menschen und ob man ordnungsliebend oder chaotisch ist. Die Teilnehmer erfuhren etwas über ihre Stärken und Schwächen und konnten sich in den Pausen auf die Suche nach ihrem MBTI-Zwilling machen. Dr. Howald brachte in seinem kurzweiligen Vortrag viele Beispiele aus dem Alltag, in denen sich jeder im Raum wiederfand, und hatte für jeden Typ ein paar Tipps parat.

 

Die Kunst der Gelassenheit

 

Eine wichtige Voraussetzung für die souveräne persönliche Lebensführung ist Gelassenheit, die der Referent als Software im Kopf bezeichnete. Sie lässt sich neu programmieren, wenn sich grundlegende Werte verändern, wie zum Beispiel die Erfordernisse am Arbeitsmarkt. Wer gelassen ist, kann alte Gewohnheiten loslassen und neue zulassen und damit leichter auf Veränderungen reagieren. Um Gelassenheit zu erlangen, empfiehlt Dr. Howald einen Perspektivenwechsel. Konkret bedeutet das, die Perspektive des anderen zu verstehen und sich gefühlsmäßig in ihn hineinzuversetzen. Mit Empathie lassen sich bei Umstrukturierungen auch die Mitarbeiter leichter ins Boot holen. Die Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung; je offener man für seine eigenen Emotionen ist, desto leichter kann man die Gefühle anderer deuten. Das führt zu einer besseren Menschenkenntnis, die nicht nur bei der Einstellung von Mitarbeitern eine Rolle spielt, sondern auch Konflikte entschärft. Statt sich über die Eigenarten anderer Menschen aufzuregen, kann man sie laut Dr. Howald als interessant oder faszinierend betrachten. Es gilt also, mittels emotionaler Selbststeuerung ein Gegengewicht zu setzen. Denn: Gewonnen wird im Kopf, gestolpert aber auch.

 Resilienz als Schutzschild gegen Stress und Burnout

Resilienz bezeichnet eine psychische Widerstandsfähigkeit und somit die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Diese Fähigkeit ist nach Meinung des Experten trainierbar, indem man achtsam mit sich umgeht und auch mal eine Auszeit nimmt, wenn alles zu viel wird. Das muss nicht die Weltreise sein, sondern können täglich zwei 15-minütige Zeitfenster für Sorgen- und Grüblergedanken sein. Auch die Entwicklung einer langfristigen und sinnorientierten persönlichen Lebensperspektive stärkt die eigene Resilienz. Wer sich mittel- und langfristige Ziele zwischen fünf und zehn Jahren setzt, lässt sich von Kleinigkeiten im Alltag nicht aus der Bahn werfen. Nicht zu vergessen ist dabei die Belohnung für erreichte Ziele, denn das wird laut Experte viel zu selten praktiziert. Auch bei Mitarbeitern lässt sich die Resilienz fördern, indem der Vorgesetzte seine Erwartungen klar formuliert, eine Vorbildfunktion übernimmt und bei Entscheidungen transparent ist. Das schafft Klarheit, Vertrauen und Offenheit.

 

Dr. Howald beendete das Seminar mit einem Zitat von Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel richtig setzen“. Dieser Denkanstoß unterstreicht das Engagement von Schütz Dental. Michael Stock, verabschiedete die Teilnehmer mit der Empfehlung, die Segel richtig zu setzen, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

 

Weitere interessante Kurse und Seminare, auch in Ihrer Nähe finden Sie unter http://www.schuetz-dental.de/de/veranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Referent Dr. Wolfgang Howald, Diplom-Psychologe, Trainer, Berater und Coach

 

 

 

Dr. Howald analysiert die Gesichtsmerkmale eines Teilnehmers

 

 

 

Reger Austausch der Teilnehmer in den Pausen

 

Advertisements

Kommentare»

No comments yet — be the first.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: