jump to navigation

GC verkündet Schritt in smartes Zeitalter April 3, 2015

Posted by orthodontictiger in Uncategorized.
trackback

„Welcome to the GC Smart Age!“ lautete der Slogan des global agierenden Dentalunternehmens GC zur diesjährigen IDS. Und den einladenden Worten folgten Taten: Im Rahmen der    Branchenmesse präsentierte der Spezialist für Praxis und Labor wieder einzigartige Neuheiten – sowohl am Messestand wie auch in einer exklusiven Pressekonferenz. Die Produktpalette umfasst nun auch hochwertige CAD/CAM-Lösungen für die digitale Zahnheilkunde und wurde darüber hinaus um intelligente Innovationen auf den Kompetenzfeldern Prävention, Restauration, Ästhetik und Prothetik erweitert.

2021 – diese Zahl steht für das Jahr des 100. Firmenjubiläums der japanischen GC Corporation. Damit verbunden ist die große Vision, zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Zahnheilkunde zu werden. Auf dem Weg dahin begrüßt GC die Dentalwelt bereits heute im neuen „smarten Zeitalter“ und präsentierte zur IDS 2015 wieder innovative Neuerungen für Praxis und Labor – unter anderem im Rahmen einer exklusiven Pressekonferenz, durch die gewohnt souverän Frank Rosenbaum (Geschäftsführer, GC Germany GmbH) führte.

 

Die ersten Worte übernahm Dr. Kiyotaka Nakao (President, GC Corporation), der seit 2013 als Teil eines elementaren Generationswechsels die Familientradition fortführt und als Nachfolger von Makoto Nakao stellvertretend für den steten Fortschritt bei GC steht. Dr. Nakao betonte die Bedeutung des global agierenden Dentalunternehmens GC für die moderne Zahnheilkunde, schließlich bietet GC sein über 600 Produkte umfassendes Portfolio weltweit und entsprechend der Unternehmensphilosophie mit dem Ziel an, Mundgesundheit und Lebensqualität der Menschen weltweit zu verbessern.

 

Im ersten Teil der zahnmedizinischen Produktpräsentationen wartete Prof. Dr. Reiner Biffar (Direktor der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Medizinische Werkstoffkunde der Universitätsmedizin Greifswald KöR an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald) mit neuen Ergebnissen einer praxisnahen Studie zum zahnfarbenen Restaurationskonzept GC EQUIA auf, in der es sich gegenüber herkömmlichen Glasionomeren nun auch über die fortgeschrittene Liegedauer von 4 Jahren bewies – insbesondere in Klasse-II-Kavitäten (Vergleichsmaterial: Fuji IX GP Fast plus Fuji Coat LC, beide GC). Die Ergebnisse bestätigen beiden Materialien eine gute Leistungsfähigkeit in Klasse-I-Kavitäten. Allerdings weist EQUIA eine fünfmal bessere Performance in Klasse-II-Kavitäten im Vergleich zu konventionellen Glasionomeren auf. Die Bruchraten der EQUIA-Füllungen lagen bei unter 3 % über vier Jahre. Aus statistischer Sicht ist davon auszugehen, dass EQUIA-Füllungen auch in Zukunft eine überlegene Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Fuji IX GP Fast erzielen werden. Die 48-Monatsergebnisse der randomisierten klinischen Feldstudie wiesen bei ein- und zweiflächigen EQUIA-Füllungen eine sehr passable Lebensdauer nach, die Anwendung nach Herstellerangaben vorausgesetzt. Es wurde zudem festgestellt, dass das EQUIA-System eine einfach anzuwendende, schnelle und zuverlässige Therapieoption sei, die Patienten eine ästhetische, ökonomische und langlebige Füllungsalternative bietet, wenn die freigegebenen Indikationen des Herstellers beachtet werden. Allein das breite Indikationsspektrum spricht für sich: EQUIA ist gemäß der Gebrauchsanweisung unter anderem bei Restaurationen der Klasse I, unbelasteten Restaurationen der Klasse II sowie bei kaudruckbelasteten Restaurationen der Klasse II (sofern der Isthmus weniger als die Hälfte der Interkuspidaldistanz beträgt) anwendbar und in Deutschland mit dieser Indikationsempfehlung zudem über die GKV abrechnungsfähig.

 

Dieser Neuigkeit folgte eine besonders exklusive, denn die Pressekonferenz markierte den Startschuss für ein innovatives Restaurationssystem mit neuer Glas-Hybrid-Technologie: GC EQUIA Forte. Ein Paukenschlag im wahrsten Wortsinn, steht „Forte“ doch begrifflich nicht nur für eine hohe Dosis, sondern in der Musik auch für besonders laut beziehungsweise „stark“. Erste Zahlen belegen: Die Einzelkomponente EQUIA Forte Fil alleine weist bereits eine um 10 % höhere Biegefestigkeit auf als EQUIA Fil kombiniert mit EQUIA Coat – inklusive appliziertem EQUIA Forte Coat sind es ganze 17 %. Letzterer wiederum erhöht die Oberflächenhärte um nahezu 35 % und die Verschleißfestigkeit sogar um mehr als 40 % im Vergleich zu EQUIA Coat. Als nächste Evolutionsstufe des zahnfarbenen EQUIA-Konzepts kombiniert auch das neue EQUIA Forte eine Füllerkomponente mit einem schützenden Composite-Lack – beide Bestandteile wurden jedoch mithilfe neuentwickelter Glasfüller und der Zugabe multifunktioneller Monomere nochmals verbessert.

 

Anschließend übergab Frank Rosenbaum das Wort an Dr. Javier Tapia Guadix (DDS, GC Artist, Spanien), der das gemeinsam mit einer Expertengruppe entwickelte GC Essentia vorstellte. Ein Paradigmenwechsel in der restaurativen Zahnheilkunde, denn das innovative Farbkonzept setzt auf mutige Weise nicht mehr auf die traditionellen VITA-Farben, sondern steht für die reine Essenz hochwertiger Schichtarbeiten. Die Herausforderung, hochästhetische Restaurationen auf komfortable Weise herzustellen, meistere Essentia laut Dr. Tapia Guadix sehr erfolgreich. Mithilfe von lediglich sieben Farben und vier Modifiern deckt es ein beeindruckend großes Spektrum an klinischen Indikationen ab. Im Vergleich zu traditionellen Systemen gestaltet sich die Farbauswahl für den Anwender wesentlich bequemer und die Patienten profitieren von hochästhetischen Restaurationen, die in kürzerer Zeit erzielt werden können.

 

Höchste Ansprüche an Funktionalität und Ästhetik stellen auch Zahntechniker, welchen GC mit dem CAD/CAM-System Aadva Lab Scan bereits 2014 den Schritt in die digitale Welt ermöglichte. Mit GC CERASMART™ präsentierte der Laborspezialist zur IDS nun seinen ersten Hybridkeramikblock. Dieser weist eine perfekte Balance aus Festigkeit und Flexibilität auf, was eine optimale Abdämpfung des Kaudrucks ermöglicht. In Kombination mit dem Ceramic Primer II und Optiglaze color für eine einfache Charakterisierung steht somit eine praktische und komfortable Lösung bereit. CERASMART kann sowohl im Labor gefräst als auch vom Zahnarzt direkt als Chairside-Lösung verwendet werden. Das Ergebnis: Hochästhetische Restaurationen, die zeitgerecht angefertigt werden können. Prof. Marleen Peumans (Department of Oral Health Sciences, Katholic University of Leuven, Belgien) sieht bei CERASMART in Ihren Ausführungen aufgrund der Flexibilität und kraftabsorbierenden Fähigkeit eine geeignete Alternative zu traditionellen Keramikblöcken. Davon würden die unterschiedlichsten Patienten profitieren, unter anderem jene, die von Bruxismus oder Gebissabnutzung betroffen sind sowie spezielle Implantatfälle. CERASMART ermöglicht schnelle, präzise Fräsvorgänge mit einer guten Randadaptation und sticht in der Klasse der Hybridkeramiken insbesondere aufgrund seiner ultrafeinen, homogen dispergierten Füller hervor, die für einen höheren Glanz und eine optimierte Abrasionsresistenz sorgen.

 

Anschließend nahm Prof. Bernd Wöstmann (Direktor, Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Justus-Liebig-Universität Gießen) in seinem Vortrag „Intraoral scanning: The New Way of Impression Taking” die Einführung des neuen Intraoral-Scanners GC Aadva IOS in den Fokus. Als eines der kleinsten und leichtesten Geräte seiner Klasse ersetzt es die konventionelle Abformung durch einen kompletten Kieferscan in weniger als 5 Minuten. Der digitale Abdruck kann anschließend via Cloud kostenlos und direkt an das Labor übermittelt oder auf USB-Stick gespeichert werden. Nicht nur dank seines offenen Systems stellt der Aadva IOS eine attraktive Lösung für jeden Zahnarzt dar: Er bietet auch Vorteile durch seine Puderfreiheit und macht den gesamten Scanvorgang einfacher und schneller. Mit Aadva IOS ist ein weiterer Meilenstein zur digitalen Abformung vollzogen.

 

Mit dem Eintritt in die digitale Zahnheilkunde bietet GC nun ein umfassendes Portfolio für den Praxis- und Laborbedarf an und wartete zudem mit Erweiterungen für die bewährte Keramiklinie Initial auf – genauer die von ZTM Michael Brüsch (MB Dentaltechnik, Düsseldorf) präsentierte Verblendkeramik Initial LiSi sowie die neuen Initial Lustre Pastes NF Gum Shades. Das neue GC Initial LiSi ermöglicht sichere und langlebige Verblendungen auf Lithium-Disilikat-Gerüsten und punktet mit einer beeindruckenden Ästhetik. Mit der Entwicklung von LiSi werde ein lang gehegter Wunsch der Anwender erfüllt, so ZTM Brüsch. Exklusiv für Lithium-Disilikat-Gerüste entwickelt, überzeuge es durch bislang am Markt nicht existierende Eigenschaften hinsichtlich Handling und Brennverhalten. Der Anwender kann hierbei, ausgehend von einem Basic Set, individuell sein eigenes Sortiment zusammenstellen.

 

Darüber hinaus erweitert GC seine bewährte Initial-Produktlinie um die neuen dreidimensionalen Keramikfarben GC Initial Lustre Pastes NF Gum Shades. Mithilfe dieses Gingiva-farbenen Materials kann der Zahntechniker einen lebensechten Übergang zwischen dem Kronenrand und dem Zahnfleisch erschaffen – durch einfaches „Bemalen“ des Materials. ZTM Brüsch verwies auch darauf, dass die neuen Initial Lustre Paste Gum Shades wie bereits Initial LiSi eine Antwort auf die Bedürfnisse des Marktes darstellen. Sie böten dem Anwender bei einfachster Verarbeitung mit nur wenigen Farben ein fast grenzenloses Spektrum an Möglichkeiten, um eine natürlich aussehende Gingiva zu kreieren. Das Ergebnis wäre eine Ästhetik, die konventionell geschichteten Gingiva-Reproduktionen absolut ebenbürtig sei. Initial LiSi kann zudem mit allen am Markt vorhandenen Keramiken verarbeitet werden.

 

Michele Puttini (President GC Europe N.V.) schloss die Veranstaltung mit einstimmenden Worten auf das neue smarte Zeitalter von GC ab, und unterstrich nochmals das Engagement des Unternehmens, mit einem umfassenden Portfolio für Praxis und Labor bis zum Jahr 2021 einer der führenden Dentalanbieter weltweit zu sein. Schließlich ist das IDS-Jahr 2021 nur noch drei Weltleitmessen entfernt, und bis dahin erwarten Zahnärzte und Zahntechniker noch zahlreiche innovative Lösungen von GC.

Kontaktdaten:

GC Germany GmbH

Seifgrundstraße 2

61348 Bad Homburg

Tel.: +49 6172 99596-0

Fax: +49 6172 99596-66

info@gcgermany.de

http://www.gcgermany.com

Advertisements

Kommentare»

No comments yet — be the first.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: