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Enzyme bei Verletzungen und Schwellungsschmerzen Rationale gezielte Heilungsförderung Mai 2, 2015

Posted by toebi in Uncategorized.
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Gewebeschwellungen sind ein häufiges Problem nach Traumen durch Unfälle oder chirurgische Eingriffe. Sie sind Teil der Entzündungskaskade und verursachen durch Druck auf das verletzte Gewebe zusätzliche Schmerzen. Zudem geht eine starke Schwellung mit einer verzögerten Wundheilung einher.

Zur Begleitbehandlung bei akuten Schwellungen nach Verletzungen gibt es ein pflanzliches Arzneimittel: Bromelain-POS® enthält gut verträgliche, natürliche Spezial-Enzyme aus der Ananaspflanze. Sie lindern den akuten Schwellungsschmerz, indem sie schnell abschwellend wirken. Zudem verkürzen sie die Regenerationszeit und beschleunigen den Heilungsverlauf. Nachweislich führt Bromelain-POS® zu einem signifikant schnelleren Rückgang von Schwellung, Ruheschmerz und Bewegungsschmerz.

Ein schneller Rückgang des Wundödems ist wünschenswert. Das subjektive Befinden der Patienten steigt mit der Abnahme der Schwellung und den damit verbundenen Beschwerden. Mit der Einnahme von Bromelain-POS® verkürzt sich die Zeit bis zur Rückkehr ins gewohnte Leben signifikant.

Enzyme im Einsatz

Bei einer Verletzung treten Proteine in das umliegende Gewebe aus. Sie sind osmotisch aktiv und binden Flüssigkeit, die aus Blut und Lymphe stammt. Das so entstandene Ödem übt Druck auf Nozizeptoren aus und wird als Schmerz wahrgenommen.

Der Einsatz von Bromelain zur Abschwellung verletzten Gewebes ist ein naturmedizinischer, rationaler Heilungsansatz, der gleich am Anfang dieser Kaskade ansetzt und damit das Übel an der Wurzel packt. Das natürliche Enzymgemisch besitzt nachweislich ausgeprägte proteolytische Eigenschaften. Es greift an die ödemfördernden Eiweiße an. Sie werden zerkleinert und dem Abtransport zugeführt.

Im Detail

Als Gemisch mehrerer Cysteinproteasen spaltet Bromelain Peptidbindungen der ödemfördernden Proteine, zum Beispiel Fibrin-Gerinnsel. Dies erfolgt auf zwei Wegen: Zum einen wird die Aktivierung des Fibrin-spaltenden Plasmins aus Plasminogen gefördert. Gleichzeitig zerkleinert das Enzymgemisch aus der Ananaspflanze Fibrin auch auf direktem Weg. Beide Mechanismen verbessern so den Rücktransport ödematöser Flüssigkeit ins Gefäßsystem.

Eingriff in das Entzündungsgeschehen

Bromelain beeinflusst verschiedene Mediatoren im Entzündungsprozess. Eine Reduktion des Peptidhormons Bradykinin mildert die Weitstellung und Permeabilität der Blutgefäße, wodurch weniger Flüssigkeit ins Gewebe austritt. Zudem wird die Intensivierung der Schmerzwahrnehmung durch Bradykinin verhindert. Einen ähnlichen Effekt zeigt die Reduktion des Neuropeptids Substanz P durch Bromelain.

Über eine Modulierung der Zytokine nimmt Bromelain Einfluss auf die Steuerung der Immunantwort. Letztendlich hemmt es die Synthese entzündungsfördernder Prostaglandine, ohne jedoch selektiv am COX-2-Enzym anzugreifen, wie Arzneistoffe aus der Gruppe der NSAR. Dementsprechend führt Bromelain nicht zu NSAR-typischen Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden. Dennoch gehen die positiven Effekte der Prostaglandinsenkung – wie Reduktion von Schmerzen, Entzündungen und Fieber – auf das Konto von Bromelain.

Beratungshintergrund

Bromelain-POS® ist ein natürliches, rein pflanzliches Enzymgemisch aus der Ananaspflanze. In der Therapie von schmerzhaften Schwellungen ist es Mittel der Wahl und hilft als Zusatzempfehlung zu Analgetika, deren Einsatz hinsichtlich Anwendungsdauer und Dosierung zu reduzieren. Die enthaltenen Spezial-Enzyme wirken rasch schwellungs- und schmerzlindernd. Sie verkürzen die Regenerationszeit und beschleunigen den Heilungsverlauf.

Bromelain-POS® wird von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren ein- bis zweimal täglich eine halbe Stunde vor der Mahlzeit mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Die Tabletten sind magensaftresistent überzogen und dürfen nicht zerkaut werden. Die Lagerung von Bromelain-POS® erfolgt im Kühlschrank, um eine Haltbarkeit von 36 Monaten zu sichern. Während des Transports und für einen Behandlungszeitraum von bis zu vier Wochen kann das Arzneimittel außerhalb des Kühlschranks, jedoch nicht über 25°C, aufbewahrt werden.

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