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Aufwachsen, scannen, verblenden – der vielleicht folgenreichste vorklinische Kurs Oktober 3, 2015

Posted by toebi in Uncategorized.
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Zahntechnische Arbeitsweisen für Zahnmedizinstudent(inn)en

Die Idee entstand im Bereich Zahnärztliche Prothetik der Universität Homburg/Saar: Prof. Dr. Philipp Kohorst wünschte sich, dass angehende Zahnärzte bereits im Studium näher die Möglichkeiten des zahntechnischen Labors kennen lernen – insbesondere rund um Zirkoniumdioxid. Zahntechnikermeister Joachim Wille, DeguDent, Hanau, hat diesem Wunsch in einem Kurs vom 14. bis zum 16. September 2015 mit 25 Studentinnen und Studenten aus den vorklinischen Semestern entsprochen – ein Gewinn für die Teilnehmer und für ihre zukünftige Teamarbeit mit dem Labor.Es handelte sich um ein einmaliges Erlebnis: Wann und wo erhält man sonst als angehender Zahnarzt die Gelegenheit, eine Brücke (11 bis 13) aufzuwachsen, aufzupassen, einzuscannen (3Shape Scanner) und nach Teilreduktion des gefrästen Gerüsts sogar noch die Verblendung zu schichten (Cercon ceram Kiss, DeguDent, Hanau)?

Kaum jemandem ist das leicht gefallen, außer der einzigen Zahntechnikerin. Die übrigen Teilnehmer können dafür jetzt deutlich besser einschätzen, welcher Aufwand für eine Restauration betrieben wird und welches Equipment dafür im Labor zur Verfügung stehen muss. Auch verdeutlichte Joachim Wille, welche unterschiedlichen Leistungsstufen möglich sind. Dabei war es von Vorteil, dass in dem Kurs bereits hochtransluzentes Zirkoniumdioxid (Cercon ht, DeguDent, Hanau) mit der neuen True Color Technologie zum Einsatz kam. Hiermit stellt DeguDent die Rohling-Disks in allen klassischen VITA1-Farben bereit – für Farbsicherheit auf Top-Niveau.

Die Wahl fällt patientenindidivuell und sehr differenziert: monolithisch, teilverblendet oder vollverblendet, klassische Verblendung oder Charakterisierung mit Malfarben. Dafür steht jetzt das gesamte Spektrum der Cercon ht-Disks in 16 Farben zur Verfügung und deckt damit alle Leistungsstufen im Labor ab. Wenn bezüglich der Farbnutzung eine schlankere Variante gewünscht wird so kann dies mit der 6 aus 16 Farbauswahl geschehen. Ein abgestimmtes Malkonzept mittels der Cercon TCT Malfarben rundet dies ab.

Außerdem erläuterte ZTM Joachim Wille die industrielle Herstellung von Dentalkeramiken und demonstrierte eine zahntechnische Schichtung. Dabei thematisierte er speziell auch die Oberflächengestaltung und den Glanzbrand. Die Kursteilnehmer sind darüber nicht zu halben Zahntechnikern geworden, dürften aber nach dem weiten Blick über den Tellerrand mit einem besseren Verständnis für das Labor und seine Möglichkeiten ins Berufsleben eintreten.

Einen ähnlichen Kurs hat Joachim Wille am 29. September an der Universität Erlangen vor zirka 110 Studentinnen und Studenten gehalten. In derselben Mission reist er nun weiter nach Regensburg und Tübingen.

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