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DVT: Präzise Diagnostik und optimale Planung führen zum Therapieerfolg Juni 18, 2016

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Morita mit wegweisenden Impulsen beim Pluradent-Symposium 2016

 

Nachbericht

 

Das diesjährige Pluradent-Symposium lud vom 22. bis 23. April 2016 ins hessische Seeheim-Jugenheim ein, um einen Blick in die „Dentale Zukunft 3.x“ zu werfen. Den virtuellen Patienten im Fokus, sorgte auch Morita mit einem Rahmenprogramm für wegweisende Impulse und präsentierte neben seinen zukunftsorientierten Dentallösungen wertvolle Einblicke in das Potential der digitalen Volumentomographie (DVT): Der erfahrene ZA Dr. Jürgen Wollner (Nürnberg) zeigte am Messestand sowie in praxisnahen Vorträgen auf, warum die 3D-Diagnostik gerade in der Endodontie Vorteile bietet.

 

Weiter denken, mehr wissen, besser anwenden: So lautete ein Leitspruch des Symposiums, dem auch Morita nachkam. Als Vorreiter im Bereich Röntgen präsentierte das innovative Familienunternehmen Lösungen, die sich von allgemeinen Ansätzen abheben. Am Messestand war unter anderem das kompakte Intraoralröntgensystem Veraview iX ausgestellt, das Röntgenaufnahmen wahlweise analog oder digital liefert. Ob als Version mit Patientenstuhl oder zur Wandmontage – ein flexibler Tragarm und ein Positionierungslaser erleichtern die exakte Einstellung des Aufnahmebereichs. Dabei laufen zwei LED-Lichtbündel in einem Punkt zusammen und bestätigen optisch die Position für die Aufnahme. Für ausgezeichnete Sicht sorgen zudem der transparente Kegel und das beleuchtete Bedienfeld, das alle aktuellen Einstellungen anzeigt und Fehler vermeiden hilft.

 

Im Rahmenprogramm verdeutlichte Morita, welche Vorteile seine Innovationen in der dentalen Praxis bieten. Wertvolle Einblicke in das Potential moderner DVT-Technik für die Endodontie gab hierbei ZA Dr. Jürgen Wollner, der beim „Meet the Expert“ am Messestand sowie in seinem Vortrag „Behandlungsplanung mit Hilfe der DVT-Technologie – eine interaktive Präsentation“ aufzeigte, wie sich durch den zusätzlichen Informationsgewinn Behandlungsplan und Therapie wesentlich optimieren lassen. „Das periapikale Röntgenbild ist in der Endodontie die Technik der Wahl“, stellte Dr. Wollner fest. Denn insbesondere in der Endodontie existieren zahlreiche Situationen, bei denen die hochauflösende 3D-Darstellung mittels DVT für eine präzise Befundaufnahme sorgt. Gegenüber der herkömmlichen intraoralen 2D-Einzelzahnaufnahme bildet die Technik alle röntgendichten Strukturen winkel- und maßstabsgetreu in einem aufzunehmenden Volumen ab und macht die (auch kleinsten) anatomischen Strukturen in allen drei Raumebenen beurteilbar. In der Folge habe dies einen unmittelbaren Einfluss auf den Therapieerfolg der Behandlung, da die 3D-Bildgebung das Vorhandensein und die Lokalisation periapikaler Veränderungen und Wurzelresorptionen genauer und früher identifizieren lässt als standardmäßige Film- oder Panoramaschichtaufnahmen. Das gelte, so Dr. Wollner, gleichermaßen für z. B. die Detektion der Anzahl der Wurzelkanäle, von Seitenkanälen, zusätzlichen Wurzeln, Dentikeln und Wurzelfrakturen oder für Fragen der apikalen Mikrochirurgie, wie die genaue Beurteilung der komplexen anatomischen Verhältnisse (bspw. die Relation eines Zahnes zur Nebenhöhle des OK oder zum Mandibularkanal im UK). Auch liefert die DVT im Vergleich zum konventionellen Röntgen bei Schmerzfällen mit negativen röntgenologischen Befunden in der 2D-Einzelzahnaufnahme ebenfalls einen wertvollen Informationsgewinn (Abb. 1 und 2).

 

Da die 3D-Aufnahme mit einer erhöhten Strahlenbelastung einhergeht, muss der Behandler jedoch auch beim Einsatz des DVT zwischen dem Vorteil des erhöhten diagnostischen Nutzens und des Risikos der höheren Strahlenbelastung sorgsam abwägen – hier gelten § 23 Röntgenverordnung sowie das ALARA-Prinzip (As Low As Reasonable Achievable). Auch bei Moritas Röntgensystemen steht Diagnose- und Patientensicherheit an erster Stelle: Mithilfe von Kombinationssystemen wie Veraviewepocs 3D F40 bzw. R100 – welche die Vorteile der DVT mit denen eines konventionellen Röntgengerätes kombinieren – oder dem DVT 3D Accuitomo 170 gelingen Befunde nicht nur schnell und präzise, sondern auch schonend und sicher. Während Veraviewepocs 3D F40 für Panorama-, Cephalometrie- und 3D-Aufnahmen mit einer Auflösung von mehr als 2 Linienpaaren pro Millimeter kleinste Strukturen in brillanter Aufnahmequalität darstellt (z. B. bei internen und externen Resorptionen, Traumafällen oder der Beteiligung benachbarter Wurzelstrukturen vor endodontischen Eingriffen), bietet der baugleiche Allrounder Veraviewepocs 3D R100 ein zusätzliches, dem Kieferbogen angepasstes FOV (Field of View) an, das nur die klinisch relevanten Bereiche bei geringstmöglicher Strahlung abbildet (Ø R100, das „R“ steht dabei für „Reuleaux“-Dreieck). Für eine geringere Strahlenexposition kann der Anwender an Moritas Kombinationssystemen zudem ein Dosis-Reduktions-Programm eingestellen oder den Panoramascout nutzen.  (im letztgenannten definiert der Anwender den „Region of Interest“ vor der DVT-Aufnahme). Der DVT 3D Accuitomo 170 wiederum bildet mithilfe neun verschiedener Aufnahmevolumina (Durchmesser zwischen Ø 40 mm und Ø 170 mm) alle Indikationsbereiche in Auflösungsstufen (Voxelgrößen) von 80 μm bis zu 250 μm detailliert und besonders schnell auch dank des Hochgeschwindigkeitsmodus „Hi-Speed“ ab, der eine 180°-Aufnahme in der aktuell kürzesten Umlaufzeit von nur 5,4 Sekunden erstellt (dies verringert Strahlendosis und Bewegungsartefakte).

 

Mit der informativen Präsenz auf dem Pluradent-Symposium 2016 unterstreicht Morita auch im Jahr des 100-jährigen Firmenjubiläums seine Ambitionen, als innovativer Vorreiter auch zukünftig eine leistungsstarke 3D-Bildgebung für die Zahnheilkunde anzubieten. Nachvollziehbar, denn laut Dr. Wollner habe die DVT das Potential, „die erste Wahl der bildgebenden Diagnostik in der Endodontie zu werden, besonders wenn neue Scanner mit noch niedrigerer Strahlenbelastung erhältlich sein werden.“ Daran arbeitet Morita beständig und bietet weiterhin hochwertige Diagnoselösungen für die moderne endodontische Praxis an – getreu dem Motto „Thinking ahead. Focused on life“.

 

Abbildungen

 

Abb. 1: Zahnfilm eines 55-jährigen Patienten mit persistierenden Beschwerden an Zahn 44. Endodontische Behandlung vom Überweiser. Zahn perkussionsempfindlich, keine Lockerung, Sondierungstiefen 2 mm.

 

 

Abb. 2a und 2b: DVT-Aufnahme der Situation aus Abb. 1: In der axialen und koronalen Schnittebene ist ein nicht behandelter Kanal sichtbar.

 

 

Kontakt:

  1. Morita Europe GmbH
    Carmen Schwarz

Justus-von-Liebig-Straße 27a

63128 Dietzenbach

Germany

T +49. 6074. 836 0

F +49. 6074. 836 299

info@morita.de

http://www.morita.com/europe

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