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Mundspüllösung mit Schafgarbe und Kamille Vorteil natürlicher Inhaltsstoffe Januar 4, 2017

Posted by toebi in Uncategorized.
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Die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) zeigt: Parodontale Erkrankungen gehen zwar zurück, dennoch ist immer noch jeder Zweite davon betroffen.1 Damit es nicht so weit kommt, bedürfen bereits aufkommende Entzündungen an Gingiva oder Mukosa einer konsequenten Behandlung, z. B. mit antibakteriellen und heilungsfördernden Mundspülungen. Angesprochen auf pflanzliche und chemische Wirkstoffe, treffen drei Experten eine klare Entscheidung.In der zahnärztlichen Praxis sind Parodontopathien weit verbreitet. Zur Prophylaxe gehört deshalb neben der täglichen Mundhygiene und regelmäßigen Zahnzwischenraumreinigung auch die Nutzung von Mundspülungen. „Antiseptische und keimreduzierende Mundspül-lösungen werden in vielen klinischen Situationen sowohl zur Prävention als auch zur Behandlung plaqueassoziierter oraler Erkrankungen eingesetzt“, erläutert der Bamberger Zahnarzt und Implantologe Dr. Horst Schubert, „Inhaltstoffe wie Chlorhexidin, Alexidin oder Octenidin zerstören die Zellwände und wirken dadurch auf ein breites Erregerspektrum. Allerdings fehlt ihnen die heilende Wirkung.“ Auch Dr. med. dent. Martin Burkhart, Zahnarzt aus Friedrichsdorf/Ts., gibt zu bedenken: „Ein häufiger Nachteil solcher Lösungen ist, dass sich reversible Farbbeläge auf den Zähnen bilden und die natürliche Mundflora aus dem Gleichgewicht gerät.“

 

Natur bevorzugt

Schubert und Burkhart sprechen sich deshalb beide für den Einsatz von Phytotherapeutika zur Behandlung oraler Entzündungen aus. Wissenschaftlich bewährt hat sich die Kombination aus Echter Kamille und Schafgarbe (z. B. in Kamillan® von Aristo Pharma). Beide Inhaltsstoffe haben antiinflammatorische Eigenschaften und wirken wundheilungsfördernd. Die Schafgarbe hat außerdem dank ihrer Gerbstoffe einen adstringierenden und blutstillenden Effekt. So lassen sich selbst kleinste Wunden schnell schließen, während sich auf der Schleimhautoberfläche ein Schutzfilm bildet, der ein weiteres Eindringen von Keimen verhindert. Dabei setzt die Schafgarbe-Kamille-Kombination ihre Heilkraft gezielt im entzündeten oder geschädigten Gewebe ein. Dieser intelligente Wirkmechanismus hat die beiden Zahnärzte überzeugt: „Eine pharmakologische Studie zeigt, dass Kamillan® in unbeschädigtem, gesundem Gewebe keinerlei Veränderungen auslöst2“, sagt Schubert begeistert.

 

Phytos bei Patienten beliebter

Zustimmung finden diese Aussagen auch bei Dentalhygienikerin Jutta Dorit Arnold aus Stuttgart: „Phytotherapeutika haben weniger Nebenwirkungen und belasten die Mundflora im Gegensatz zu chemischen Lösungen nicht.“ Nachteile chemischer Mundspülungen, wie eine temporäre Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens, können sich zudem negativ auf die Compliance auswirken. Basierend auf eigener Erfahrung empfiehlt auch sie die pflegende und antibaktierielle Kombination aus Schafgarbe und Kamille. Mit Wasser verdünnt eignet sie sich sowohl als Spülung zum Gurgeln als auch zum Bepinseln einzelner Entzündungsherde. „Der Vorteil ist auch, dass die Patienten die Therapie bequem und gefahrenlos zuhause durch- und weiterführen können.“

 

1 Institut der Deutschen Zahnärzte im Auftrag von Bundesärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung (2016): Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) – Kurzfassung, Berlin / Köln.

2 U. Wollina (2010): Moderne Wissenschaft bestätigt Tradition, Naturamed 25:3, 32-35.

 

 

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