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Teenager: Mundfaul oder putzgewaltig? April 2, 2017

Posted by toebi in Uncategorized.
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Alles egal – Zähne inklusive?

Gehen Jugendliche fürsorglich mit ihren Zähnen um? Wie wichtig sind ihnen gesunde Zähne für ihr Äußeres? Und wie viel wissen Jugendliche eigentlich über die richtige Vorsorge und die Mundgesundheit? proDente hat fünf Jugendliche nach ihren Zahnputzgewohnheiten gefragt.

Bei der täglichen Zahnpflege sind sich die fünf Jugendlichen einig: mindestens zweimal am Tag, mindestens zwei Minuten. Lena (13): „Ich putze immer drei Minuten mit meiner elektrischen Zahnbürste. Wegen meiner Zahnspange muss ich auch nach dem Mittagessen putzen.“ Sogar eine noch längere Zeitspanne geben einige an. Dabei ist die Wahl der Zahnpasta egal, es wird genommen, was da ist. Hier zählt Geschmack vor Inhaltsstoffen. Für Hilfsmittel wie Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten oder Mundspülung haben die fünf keine Verwendung. Noah (15) erklärt: „Ich habe früher regelmäßig Bürstchen benutzt, als ich noch eine Zahnspange getragen habe, um die Brackets besser sauber machen zu können.“

Mundgesundheit gehört einfach dazu

Zähneputzen gehört für alle fünf zum Tagesablauf dazu. Die Eltern kontrollieren ihr Putzverhalten nicht mehr. Seitdem die Milchzähne nicht mehr da sind, pflegen sie ihre Zähne noch besser und bewusst. Alle fünf haben KAI gelernt, eine wichtige  Putzsystematik, bei dem zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und Innenflächen gesäubert werden. Alle wenden KAI bis heute an. Charlotte (13) motiviert sich oft mit dem Wissen, „dass meine Zähne weißer werden, wenn ich regelmäßig putze.“ Morgens findet sie Zähneputzen allerdings anstrengend, „wenn man erst noch im Bett liegt und es dann im Bad kalt ist.“ Mia (16) sagt: „Ich lasse das Putzen schon mal ausfallen, wenn ich spät nach Hause komme oder ins Bett gehe. Aber morgens niemals.“ Wenn sie spontan bei einer Freundin übernachtet und keine Zahnbürste dabei hat, weiß Charlotte einen Rat: „Mit den Fingern putzen.“

Zähne sind wichtig für das Aussehen

Schöne Zähne sind den Jugendlichen sehr wichtig. „Helle Zähne machen das Gesicht schöner. Daher versuche ich, mich um meine Zähne gut zu kümmern, auch wenn ich nicht immer Lust dazu habe“, sagt Charlotte. Noah hat sich mit seiner Zahnspange geschämt. Seitdem er sie nicht mehr trägt, pflegt er seine Zähne noch mehr: „Deswegen trinke ich keinen Kaffee, obwohl ich ihn mag. Weil er die Zähne verfärbt.“ Jonah (16) meint: „Es fällt auf, wenn man die Zähne nicht pflegt.“

Bad-Hair-Day oder Bad-Teeth-Day?

Lena und Charlotte sind sich einig, dass die Haare auf den ersten Blick wichtiger sind. Ein Bad-Hair-Day ist nicht erlaubt. Für Mia und Noah gehören Zähne zum allgemeinen Aussehen dazu. Noah: „Wenn ich weggehe, putze ich mir die Zähne und style meine Haare gleichwertig.“ Mia stellt fest: „Die Zahnpflege ist nicht so aufwendig wie meine langen Haare, aber genauso wichtig.“ Wenn sie jemanden kennenlernen, achten sie auf die Zähne des Gegenübers? Jonah beschreibt: „Ich schaue extrem auf Zähne.“ Charlotte sagt: „Aus Instinkt schaue ich auf die Zähne. Es fällt auf, wenn sie krumm sind.“ Mia dagegen sind die Zähne egal, „solange sie nicht schwarz sind“. Lena kann nicht verstehen, „wenn Menschen total schiefe oder dreckige Zähen haben. Putzen macht doch eigentlich jeder.“ Vorurteile? Mia denkt: „Der pflegt sich nicht gut und daher will man nicht viel mit ihm zu tun haben.“

Zähne und Zukunft?

Bei der Frage, wie wichtig schöne Zähne für ihre Zukunft sind, haben Jonah und Mia eine Meinung: „Beim Vorstellungsgespräch zählt der Gesamteindruck, ob man gepflegt ist. Die Zähne gehören dazu.“ Noah erklärt: „Es ist wichtiger, auf das Äußere zu achten, wenn man viel mit Leuten zu tun hat.“

Vertrauen ist wichtig

Lena und Charlotte gehen regelmäßig zweimal pro Jahr zum Zahnarzt. Lena findet ganz allgemein, „dass ein gutes Verhältnis zum Zahnarzt wichtig ist“. Charlotte sagt: „Der Zahnarzt soll sympathisch sein. Ich gehe immer zum selben Arzt. Ich bin ein Gewohnheitstier.“ Beide erzählen, dass die Prophylaxeassistentinnen ihnen Tipps zur Mundgesundheit geben und sie motivieren, z.B. durch Färbetests. Wenn Sie Fragen zu ihren Zähnen haben, holen sie sich Rat bei ihren Zahnärzten oder bei den Eltern.

In gegen Out

Dazzler, Twinkles oder gar Piercings im Mund- und Lippenbereich finden die fünf Jugendlichen weder cool noch attraktiv. Mia: „Das finde ich hässlich. So aufgeklebte Steine sehen aus, als wären die Zähne dreckig.“ Und sie wissen um die potenziellen „Gefahren“ des Schmucks. Lena erklärt, dass Piercings „Zahnfleisch und Zähne verletzen können.“ Bleachen kommt derzeit für keinen der fünf infrage. Charlotte überlegt: „Vielleicht, wenn ich älter bin.“ Jonah sagt: „Bleachen kostet zu viel.“ Und Noah findet: „Das sieht unnatürlich aus.“

Gesundes Verhalten

Welche Nahrungsmittel und Getränke gut bzw. schlecht für die Zähne sind, wissen die Teenager genau. „Alle zuckerhaltigen Sachen sind schlecht“, sagt Mia. „Zitrusfrüchte sind nicht so gut“, weiß Noah. Trotzdem essen sie, was schmeckt. Und sie kauen regelmäßig Kaugummi. Mia, Jonah und Noah sogar täglich: „Aus Fun. Aus Gewohnheit. Aus Langeweile.“

 

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